Elias Gebet beendet die Gnadenzeit

 

Vor drei Jahren wäre alles unvergleichlich glimpflicher abgelaufen. Als ich meine Karmel-Herausforderung insbesondere an die untreue Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten – und nur im weiten Sinne auch als Warnung zur Reue an die Christenheit – richtete, wäre nur ein Gottesgericht auf die im Alamodome versammelte Weltleiterschaft dieser Gemeinde, die vorwiegend aus jesuitisch indoktrinierten Teufelsanbetern besteht, gefallen.

Doch Gott gewährte einen Aufschub, weil noch nicht alle aus Seinem Volk versiegelt worden waren. Er gebot den vier Engeln auf der Erde, die gerade dabei waren, ihr Werk zu vollenden, Einhalt.[1] Natürlich hat damit auch unser Gebet aus Opferbereitschaft zu tun, das wir im Oktober 2016 am Berge Chiasmus bei der ersten Gelegenheit zur Wiederkunft Jesu seit dem großen Jubiläumstag 1890 beteten, um Jesus zu bitten, der Welt noch kein Ende zu bereiten.[2]

Viele Himmelszeichen[3] hatten jedoch schon angezeigt, dass jetzt die Zeit gekommen ist, dass Jesus das Räuchergefäß am 3. Juni 2018 fallen lässt und Seinen besonderen Dienst im himmlischen Heiligtum, den Er am 22./23. Oktober 1844 am Beginn des nunmehr fast 174 Jahre dauernden antitypischen Versöhnungstages dort antrat, endgültig beendet. Diese Beendigung des Fürsprachedienstes Jesu hat jetzt weltweite Auswirkungen. Das Ende der Endzeit ist für alle Menschen gekommen und Jesus kommt nach dem Jahr der Vergeltung[4] wieder, um die Seinen von einem zerstörten Planeten, dem der beschwichtigende Einfluss des Heiligen Geistes entzogen wurde, zu retten.

Das Ende des Aufschubs

Die Umstände des Aufschubs und die letzte Versiegelung von Gottes Volk in dieser geschenkten Zeit werden in Offenbarung 7 erläutert, während der gewährte Zeitrahmen in Offenbarung 8 ein abruptes Ende nimmt:

Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, und er hatte ein goldenes Räucherfaß; und es wurde ihm viel Räucherwerk gegeben, auf daß er Kraft gebe den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar, der vor dem Throne ist. [Dies ist eine Beschreibung des Fürsprachedienstes Jesu seit 1844.] Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen auf aus der Hand des Engels vor Gott. [Und jetzt das Ende dieses Dienstes:] Und der Engel nahm das Räucherfaß und füllte es von dem Feuer des Altars und warf es auf die Erde; und es geschahen Stimmen und Donner und Blitze und ein Erdbeben. (Offenbarung 8,3-5)

Diese Prophezeiung ist von den Texten zu den sieben apokalyptischen Posaunen umrahmt. So gab uns Gott auch zwei Posaunenuhren; eine, in der der Schall der Posaunen durch das Schweigen im Himmel abgedämpft wurde, und eine, in denen die laut erschallenden Posaunen durch das Twittern Präsident Trumps fast noch übertönt werden.[5]

Wir stehen nun vor der letzten Posaune, in der es möglich ist, dass Offenbarung 8,3-5 erfüllt wird, denn die siebte Posaune sind die letzten sieben Plagen selbst und für diese gibt es einen eigenen Orion-Uhrenzyklus.[6] Schon lange war uns klar geworden, dass die sechste Posaune des komplementären Posaunenzyklus das Ende des Fürsprachedienstes Jesu darstellen musste.

Wahrsagen oder Wahrheit sagen

Wie immer ist es aber schwer, von den Uhren und Zeitangaben allein, die Gott diesem Missionswerk im Laufe der Jahre seit 2010 gegeben hat, abzulesen, welches Ereignis mit den vielfältig auslegbaren prophetischen Symbolen einhergeht. Meistens mussten wir den für die Erfüllung eines oder mehrerer Bibeltexte festgelegten Zeitpunkt abwarten und erst sehen, was geschehen würde, um dann genau zu wissen, was Jesus mit den Symbolen tatsächlich meinte. Das geschah nicht, um den Ungläubigen durch das Eintreffen von Vorhersagen von Ereignissen zu einem bestimmten Zeitpunkt zu überzeugen, wie es die Wahrsager zu tun suchen, sondern um den Glauben des Glaubenden durch die sichtbare Übereinstimmung der prophetischen Symbole mit dem zum angezeigten „Tag“ auf der Uhr Gottes Geschehenen zu stärken[7] und ihm einen weiteren Felsblock für den Berg der Beweise dafür zu liefern, dass die Orion-Uhr tatsächlich zur letzten Reue vor dem Gnadenende ruft, und zwar zur Reue der auf der gleichen Uhr verzeichneten Sünden der Gemeinde Gottes, die dadurch bis in den Himmel reichen.[8]

So glaubten wir lange Zeit, dass es sich bei der sechsten Posaune um den Beginn des Dritten Weltkriegs handeln würde, der überall in den Medien und auf der politischen Weltbühne mit all den vielen Konfliktherden diskutiert wird. Besonders Syrien steht seit dem Ausbruch des Bürgerkriegs vor mehr als sieben Jahren im Rampenlicht des Weltinteresses und mit seiner Lage am Euphrat und der Nennung von Damaskus in der Bibel ist man natürlich versucht, genau das zu vermuten. Dabei darf man nicht übersehen, dass die Verdunkelung des Thrones des Tieres in der fünften Plage und der große Hagel der siebten Plage ebenfalls gute Kandidaten für eine Erfüllung der Symbole durch den Dritten Weltkrieg darstellen! Wir haben nur die Aufgabe, auf die Zeitpunkte und möglichen Erfüllungen hinzuweisen, bis wir ein Ereignis zuordnen und in der Rubrik Erfüllte Prophezeiungen endgültig festhalten können.

Im Himmlischen Notar entlehnte ich dann auch eine Auslegung eines anderen Autors zur Erklärung der Symbolik der sechsten Posaune, der sehr bildlich die Löwenköpfe und die Schlangenschwänze des Textes als 200 Millionen Raketen (teilweise mit Atomsprengköpfen bestückt) miteinander verband. Ich habe seinen Text dort fast wörtlich abgedruckt. Doch schon damals war mir dabei etwas mulmig zumute gewesen, da Gott es normalerweise diesem Missionswerk überlässt, die korrekten Auslegungen Seiner letzten Geheimnisse nach oder nur sehr kurz vor ihrem Eintreffen zu geben.

Er tut dies allerdings immer zu einem Zeitpunkt, den Er alleine wählt und den nur Er alleine kennt. Am 23. Mai 2018 war der Tag gekommen, an dem ich befähigt wurde, eine neue Sicht der Symbolik der sechsten Posaune, die nur noch ein paar Tage entfernt ist, zu erkennen und der Menschheit mit diesem Artikel zugänglich zu machen.

Das Gebet des anderen Engels

Vieles steht und fällt mit der korrekten Auslegung der zwei einleitenden Verse der Texte der sechsten Posaune:

Und der sechste Engel posaunte: und ich hörte eine Stimme aus den vier Hörnern des goldenen Altars, der vor Gott ist, zu dem sechsten Engel, der die Posaune hatte, sagen: Löse die vier Engel, welche an dem großen Strome Euphrat gebunden sind. (Offenbarung 9,13-14)

Die Orion-Posaunenuhr zeigt einfach nur an, dass diese Verse am 3. bis 10. Juni 2018 in Erfüllung gehen werden. Nun liegt es am Ausleger herauszufinden, auf welches Ereignis die Symbolik wohl deuten möge. Die korrekte Interpretation beginnt mit der Erkenntnis, von wem die Stimme stammt, die „aus den vier Hörnern des goldenen Altars“ gehört wird.

Viele glauben, dass diese Stimme von Jesus stammt. Dann käme die Stimme aber nicht aus den vier Hörnern des Altars, vor dem Jesus lange Zeit Seinen Fürsprachedienst leistete, bis Er am Yom Kippur 2017 aus dem Allerheiligsten ging, um durch das Heilige zu schreiten und am Beginn der fünften Posaune an der Schwelle zum Vorhof sichtbar zu werden![9] Es ist deshalb auch nicht Jesus, der die Stimme aus dem Altar vernimmt, sondern der sechste Posaunenengel, da Jesus an diesem goldenen Altar, der aufgrund seiner Beschreibung eindeutig der Räucheraltar im Allerheiligsten ist, keinen Dienst mehr tut. Die Gnade währt aber noch – jedoch nur noch für kurze Zeit, bis auch der Brandopferaltar im Vorhof, der für die Erde steht, durch Feuer gereinigt wird.

Die Stimme kommt aus den vier Hörnern des goldenen Altars – also vom Altar selbst – und Offenbarung 8 erklärte bereits, welche Art von Stimmen aus diesem Altar kommen:

Und ein anderer Engel kam und stellte sich an den Altar, und er hatte ein goldenes Räucherfaß; und es wurde ihm viel Räucherwerk gegeben, auf daß er Kraft gebe den Gebeten aller Heiligen auf dem goldenen Altar, der vor dem Throne ist. Und der Rauch des Räucherwerks stieg mit den Gebeten der Heiligen auf aus der Hand des Engels vor Gott. (Offenbarung 8,3-4)

Es sind die Gebete der Heiligen, die dort zu Gott Vater aufsteigen und von Ihm empfangen werden. Gibt es ein Gegenstück zum Empfang dieses speziellen Gebets der sechsten Posaune? Gibt es eine Person, die ein ähnliches Gebet von der Erde aus abschickte?

Parallel zu den Posaunen verlaufen die Erntetexte von Offenbarung 14,13-19. Dort betet ein besonderer Engel ein bestimmtes Gebet im Vers, der zur sechsten Posaune gehört:

Und ein anderer Engel, der Gewalt über das Feuer hatte, kam aus dem Altar hervor, und er rief dem, der die scharfe Sichel hatte, mit lautem Schrei zu und sprach: Schicke deine scharfe Sichel und lies die Trauben des Weinstocks der Erde, denn seine Beeren sind reif geworden. (Offenbarung 14,18)

Bruder Robert erklärte in Hawaii – Elias Altar bereits, dass der „andere Engel“ der moderne Elias ist, der als zweiter Zeuge die Gewalt über die Feuer des Altars im Feuerring innehat, wie es der Typus in 1. Könige 18 vorgibt.

Vergleicht man die beiden Aussagen der Gebete aus der sechsten Posaune und des anderen Engels im Weinlesetext, stellt man fest, dass beide Bittgesuche die gleichen Konsequenzen nach sich ziehen:

„Löse die vier Engel, welche an dem großen Strome Euphrat gebunden sind“ bedeutet in anderen Worten: „Hab keine Gnade mehr und töte ein Drittel der Menschheit!“[10]

Und „Schicke deine scharfe Sichel und lies die Trauben des Weinstocks der Erde, denn seine Beeren sind reif geworden“ bedeutet in anderen Worten: „Die Weizenernte der Gnade ist zu Ende; beginne die Traubenernte der Bösen bzw. töte sie!“

Es ist die Stimme des modernen Elia, die durch die Vermittlung des sechsten Posaunenengels an Jesu Ohr am Brandopferaltar im Vorhof des himmlischen Heiligtums dringt und Ihn auffordert, Seinen Fürsprachedienst einzustellen und die Gnadenzeit zu beendigen. So, wie Jesus auf das Gebet der Heiligen hörte und im Jahre 2016 noch nicht kam, ist jetzt der Augenblick gekommen, Jesus zu bitten, dieser Welt ihr gerechtes Ende zu bereiten, da niemand mehr gefunden werden kann, der noch auf die Seite der Gerechtigkeit wechseln würde.

Wer unrecht tut, tue noch unrecht, und wer unrein ist, verunreinige sich noch, und wer gerecht ist, übe noch Gerechtigkeit, und wer heilig ist, sei noch geheiligt. (Offenbarung 22,11)

Es ist die traurige Wahrheit, dass trotz aller unserer Versuche, noch viele zur Reue und Umkehr durch all die wunderbaren Himmelszeichen zu führen, unsere Ausbeute an Geretteten spärlich geblieben ist. Wir haben aber andere symbolische Zahlen der Bibel buchstäblich erfüllt. So wurden Davids antitypische 37 Endzeithelden gefunden[11] und auch die 24 Ältesten des Glockenspiels, die durchwegs Männer sind. Sie haben sich nun alle im Forum der 144.000 versammelt, um das letzte Abendmahl (der zweiten Möglichkeit) vor Christi Wiederkunft im Mai 2019 mit diesem Gebet am Abend des 29. Mai 2018 zu begehen. Das Jahr der Vergeltung und der prophetische Tag der Rache,[12] von denen Jesaja sprach, haben begonnen.

Vier Engel am Euphrat

Aber wieso bittet Elias darum, dass die vier Engel am „Euphrat“ gelöst werden, wenn es sich gar nicht um den Dritten Weltkrieg, ausgelöst durch die Völker dieser Gegend, sondern um eine schreckliche Naturkatastrophe am pazifischen Feuerring handelt, deren Schatten der brennende Altar in Hawaii bereits vorauswirft?

Jesu hat Seine Jünger darauf vorbereitet, dass sie, wenn die Endzeitereignisse beginnen, nach oben sehen sollen.[13] Dies ist es, was wir für alle Posaunen gehorsam getan haben. So haben wir auch das Füllen des Räuchergefäßes (Merkur) mit den Kohlen (Konjunktion mit der Sonne) am Brandopferaltar (im Sternbild des Stiers) und sein Niederwerfen durch Orion (der himmlische Hohepriester Jesus) vor einigen Monaten entdeckt.[14]

Dabei ist uns aber bisher entgangen, dass auch der „Euphrat“ und die vier Engel, die an ihm gebunden sind, im himmlischen Schauspiel durch Sternen-Akteure dargestellt sind.

Seit dem Jahr 2010 weiß dieses Missionswerk, dass die vier Engel der Thronsaalvision aus Offenbarung 4 für die vier Außensterne der Orionkonstellation stehen; sie sind die jeweils zwei Schulter- und Fußsterne Orions. Sie bilden zusammen mit Alnitak als das Zentrum die Uhrzeiger der Orion-Uhr und werden deshalb als „Engel“, d.h. Boten Gottes, bezeichnet.

Natürlich stehen sie auch als Verkörperung der vierten Engelsbotschaft am Himmelszelt, aber zuallererst sind sie Körperteile Orions selbst und dieser ist im Himmelsschauspiel niemand anderes als unser himmlischer Hohepriester, den Paulus im Hebräerbrief Kapitel 12 eindringlich beschrieben hat, und der vor dem Altar (Stier) im himmlischen Heiligtum Dienst tut. (Dies alles sind Bilder im Buche der Natur für eine noch größere, noch erhabenere Realität und keineswegs darf sich jemand verleitet fühlen, die Sterne selbst anzubeten!)

Ist es dann auch möglich, den „Euphrat“ am Himmelszelt zu finden? Es gibt einen großen Fluss am Firmament, der seinen Ursprung direkt unter dem rechten Fuß Orions (Rigel) hat: der Eridanus.

Der Euphrat am Firmament Manchmal – und mit Recht – wird er als die Schlange gesehen, der Jesus (Orion) nach der Prophezeiung von 1. Mose 3,15 den Kopf zertritt. In den alten Kulturen war Eridanus jedoch ein großer Fluss und keine Schlange.

Ich zitiere aus EarthSky.com:

Eridanus ist eine der längsten und schwächsten Konstellationen. Es repräsentiert angeblich den Nil in Ägypten, den Euphrat in Westasien oder der Po in Italien. Eridanus wird manchmal auch der Fluss Orions oder Fluss des Ozeans genannt.

Wenn man weiß, dass Jesus im himmlischen Heiligtum Dienst tut, fällt einem sofort auf, dass Eridanus der Fluss sein muss, der vom Thron Gottes ausgeht:

Und er zeigte mir einen Strom von Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der hervorging aus dem Throne Gottes und des Lammes. (Offenbarung 22,1)

Eridanus ist der himmlische Schauspieler, der die Rolle des Flusses des Wassers des Lebens spielt und gemäß seinem Drehbuch, der Bibel, geht er vom Orion aus. So entspring auch der vierte Fluss der Schöpfung in Eden, wo der Baum des Lebens stand und wo Jesus mit Adam wandelte:

Und es ging aus von Eden ein Strom, zu wässern den Garten, und er teilte sich von da in vier Hauptwasser. Das erste heißt Pison, das fließt um das ganze Land Hevila; und daselbst findet man Gold. Und das Gold des Landes ist köstlich; und da findet man Bedellion und den Edelstein Onyx. Das andere Wasser heißt Gihon, das fließt um das ganze Mohrenland. Das dritte Wasser heißt Hiddekel, das fließt vor Assyrien. Das vierte Wasser ist der Euphrat. (1. Mose 2,10-14)

Das Ende der Gnade

Was bedeutet also die Bitte des modernen Elias, die über den Räucheraltar zum sechsten Posaunenengel im himmlischen Heiligtum aufsteigt: „Löse die vier Engel, die am großen Strom Euphrat gebunden sind“?

Sie heißt nichts anderes als: „Teile Jesus mit, dass Er von dem Fürsprachedienst, den Er bisher im himmlischen Heiligtum, wo der Fluss des Wassers des Lebens entspringt, geleistet hat, entbunden ist!“ In anderen Worten: „Herr, bitte, beende die Gnadenzeit! Wir finden niemanden mehr.“

Und die prophezeite Reaktion auf diese Bitte verheißt nichts Gutes für alle, die nicht auf das Missionswerk des zweiten Zeugen mit den vier menschlichen Autoren hören wollten:

Und es wurden die vier Engel los, die bereit waren auf die Stunde und auf den Tag und auf den Monat und auf das Jahr, daß sie töteten den dritten Teil der Menschen. (Offenbarung 9,15)

Jesus wird von Seinem Fürsprachedienst entbunden werden und zwar zu einem auf der Uhr Gottes festgelegten Zeitpunkt (auf Stunde, Tag, Monat und Jahr); der Thronlinie der sechsten Posaune am 3. bis 10. Juni 2018. Er wird das Räuchergefäß mit Feuer vom Brandopferaltar gefüllt auf die Erde werfen, wie es die himmlischen Schauspieler aufgeführt haben und der Tod wird nicht mehr vor den Menschen wie in der fünften Posaune fliehen.[15]

Im biblischen Kontext ergibt sich daraus eine interessante Auslegung dessen, warum „nicht einmal die Engel im Himmel, noch der Sohn“ wissen,[16] wann das Gnadenende und der prophetische Tag der Rache, an dem „der Himmel und Erde vergehen werden“, gekommen sein wird. Es ist „der andere Engel“ auf Erden, der sein Werk beendet hat und Jesus deshalb durch Gebet mitteilt, dass es keinen Sinn mehr macht, noch weiter Fürsprache zu halten. Niemand wusste es, außer dem Vater und lange nach Ihm auch der andere Engel durch Ihn, da weder die Jünger Jesu es zu ihrer Zeit wissen konnten, noch die Engel im Himmel oder der Sohn, sondern nur der Bote der vierten Engelsbotschaft auf der Erde. So verlangt es die hermeneutische Auslegung, liebe Schriftgelehrten!

200 Millionen Rosse

Für den aufmerksamen Leser schließt sich die Frage an, auf welches Ereignis der restliche Symbolismus der sechsten Posaune hindeutet, wenn man in Betracht zieht, dass ein Drittel der Menschheit dadurch umkommen soll.

Der erste beschreibende Vers zur großen Katastrophe, die über die Menschheit kommen wird, lautet:

Und die Zahl der Kriegsheere zu Roß war zweimal zehntausend mal zehntausend; ich hörte ihre Zahl. (Offenbarung 9,16)

Wie schon des Öfteren erklärt, darf man prophetische Bücher der Bibel nicht als wörtlich geschrieben verstehen, sondern muss erkennen und in der Auslegung anwenden, dass sie in symbolischer Sprache verfasst wurden.

Wenn da von Kriegsheeren die Rede ist, dann hätte uns schon längst auffallen müssen, dass es hier um eines mit großer Sicherheit nicht gehen kann: um Krieg! Es muss ein Symbol sein, das durch die Bibel oder den Geist der Weissagung ausgelegt werden sollte. Naturkatastrophen sind eine der Kriegswaffen Gottes und dienten Ihm schon immer, große Warnungssignale zu geben:

Es steht uns eine Zeit bevor, in der die Welt mit einem Leid erfüllt sein wird, das kein menschliches Mittel heilen kann. Der Geist Gottes zieht sich zurück. Unglücksfälle zu Wasser und zu Lande ereignen sich in schneller Folge. Wie oft hören wir von Erdbeben und Wirbelstürmen, von Verheerungen durch Feuer und Hochwasser mit großen Verlusten an Menschenleben und Sachwerten! Anscheinend sind diese Unglücksfälle nichts als unberechenbare Ausbrüche aufrührerischer, ungezügelter Naturgewalten, die sich der menschlichen Herrschaft entziehen; in Wirklichkeit aber können wir an ihnen Gottes Absicht erkennen. Sie gehören zu den Mitteln, deren Gott sich bedient, um die Menschen auf die drohende Gefahr aufmerksam zu machen. {PK 196.1}

Seit Bruder Roberts Artikel wisst ihr, dass Hawaii nur der Altar des Elia selbst ist, aber da ist auch noch der pazifische Feuerring; der Rand des Grabens, den Elias voller Wasser füllte.

Und er baute von den Steinen einen Altar im Namen Jahwes; und er machte rings um den Altar einen Graben im Umfange von zwei Maß Saat; und er richtete das Holz zu und zerstückte den Farren und legte ihn auf das Holz. Und er sprach: Füllet vier Eimer mit Wasser, und gießet es auf das Brandopfer und auf das Holz. Und er sprach: Tut es zum zweiten Male! Und sie taten es zum zweiten Male. Und er sprach: Tut es zum dritten Male! Und sie taten es zum dritten Male. Und das Wasser lief rings um den Altar; und auch den Graben füllte er mit Wasser. (1. Könige 18,32-35)

Die potentielle Gefahr besteht darin, dass das riesige Erdbeben, das beim Niederwerfen des Räuchergefäßes vorausgesagt wird, den Hang des Kilauea oder eines anderen Bergs am Feuerring ins Rutschen bringen könnte. Dann entstünden dort einer oder mehrere Mega-Tsunamis, die alle Pazifik-Küsten, ihre Städte und alle Inseln und Schiffe bedrohen könnten.

Und der Engel nahm das Räucherfaß und füllte es von dem Feuer des Altars [Brandopferaltar[17]] und warf es auf die Erde; und es geschahen Stimmen und Donner und Blitze und ein Erdbeben. (Offenbarung 8,5)

Wem ist aufgefallen, dass sich an der von solch einem schrecklichen Tsunami bedrohten[18] Westküste der USA die Städte befinden, die am lautesten nach dem Sodomiegesetz riefen? Die Prophetin Gottes hat nicht nur Feuerbälle vorhergesagt:

Große Städte werden weggeschwemmt - Das Werk, das schon vor langer Zeit aktiv getan werden sollte, Seelen für Christus zu gewinnen, ist nicht ausgeführt worden. Die Bewohner der gottlosen Städte, die bald von Katastrophen heimgesucht werden, sind grausam vernachlässigt worden. Die Zeit ist nahe, wenn große Städte weggeschwemmt werden, und alle sollten vor diesen kommenden Strafgerichten gewarnt werden. Aber wer gibt zur Vollendung dieses Werks seinen ganzen Dienst, wie es Gott fordert? ... {WM 135.3} [Übersetzt aus dem Englischen]

Ich denke, dass wir mit ruhigem Gewissen sagen dürfen, dass wir diesen geforderten ganzen Dienst, in den letzten acht Jahren (und einige von uns weit über diesen Zeitraum hinaus) geleistet haben. Somit ist die Warnung an die Menschheit ergangen. Und es ist bezeichnend, dass Gott mir erst kurz vor der großen Katastrophe eröffnet hat, welcher Natur sie sein wird. Es wird sogar den wenigen Menschen, die glauben, was die Großen-Sabbat-Adventisten sagen, schwerfallen, sich jetzt noch in die Berge zurückzuziehen. Wer sich nicht jetzt schon aus den großen Städten, die am pazifischen Feuerring liegen, zurückgezogen hat und dem Ruf nach dem Landleben[19] längst Folge geleistet hat, muss nun wie Lot in der letzten Sekunde höhere Gefilde erreichen. Es ist nicht einmal mehr Zeit, Hab und Gut zusammenzupacken.[20]

Wenn ihr aber Jerusalem von Heerscharen umzingelt sehet, alsdann erkennet, daß ihre Verwüstung nahe gekommen ist. Daß alsdann, die in Judäa sind [die glauben, was Elia sagt], auf die Berge fliehen, und die in ihrer Mitte sind, daraus entweichen, und die auf dem Lande sind, nicht in sie hineingehen. Denn dies sind Tage der Rache [das Jahr der Vergeltung], daß alles erfüllt werde, was geschrieben steht. (Lukas 21,20-22)

Und doch fragen wir uns, was 200 Millionen Reiter auf Pferden mit diesen Dingen zu tun haben sollen!?

Natürlich kommen Tsunamis wie eine Wand mit unglaublicher Geschwindigkeit auf ein Küstengebiet zu und die Fußsoldaten müssen sich beim Ansturm einer riesigen Kavallerie ebenso machtlos gefühlt haben, wie die Anwohner der betroffenen Gebiete, wenn sie ein 300 oder 600 Meter hoher Tsunami überrollt. Aber wenn es sich bei der vorausgesagten Gefahr tatsächlich um den pazifischen Feuerring handeln soll, müssen trotzdem beide Symbole, die Reiter und die Zahl von 200 Millionen, einen direkten Bezug zu diesem „Ring“ aufweisen.

Ich habe das Wort „Ring“ in Anführungszeichen gesetzt, denn in Wahrheit ist es kein Feuer-Ring, sondern ein Feuer-Hufeisen. So schreibt z.B. die Augsburger Allgemeine:

Pazifischer Feuerring besteht aus 450 Vulkanen

Es ist ein Gürtel aus etwa 450 aktiven Vulkanen um den Pazifischen Ozean herum, der als Pazifischer Feuerring bezeichnet wird. Der Ring ist etwa 40.000 Kilometer lang und wie ein Hufeisen geformt. Hier treffen verschiedene Platten der Erdkruste aufeinander. Es kommt zu tektonischen Verschiebungen und Verwerfungen, die Vulkanausbrüche, Erdbeben und Tsunamis zur Folge haben. 

Das Halbrund aus „Feuerbergen“ reicht von den Küsten Süd- und Nordamerikas bis zu einer Reihe von Inselketten im asiatisch-pazifischen Raum. Er führt weiter über die Aleuten und Kurilen im Nord-Pazifik, Japan, die Philippinen, den Ostrand Indonesiens, verschiedene Südsee-Inselstaaten bis Neuseeland und zur Antarktis.

In dem Vulkan-Ring liegen unter anderem der Chaitén in Chile, der Popocatépetl in Mexiko, der Mount St. Helens in den USA, der Fuji in Japan und der Pinatubo auf den Philippinen. Auch der Merapi in Indonesien, einer der aktivsten und gefährlichsten Vulkane der Welt, zählt dazu.[21]

Sind zum Kampf gerüstete Pferde mit Hufeisen beschlagen? Natürlich! Und stehen Hufeisen somit für Pferde? Kein Zweifel! Steht ein Hufeisen mit 40.000 Kilometer Umfang für viele Hufe und damit für viele Pferde? … (Ich überlasse dem Leser die Antwort.)

Ich denke, das erste Symbol ist entziffert. Aber woher kommt die Zahl der Pferde? 200 Millionen; und Johannes hörte die Zahl, was bedeutet, dass sie unbedingt etwas mit dem Feuerring zu tun haben muss, wenn es wirklich um ihn geht. Eine erste Überlegung wäre, dass es auf keinen Fall eine Größen- oder Flächenangabe sein kann, da unterschiedliche Länder mit unterschiedlichen Maßeinheiten rechnen (z.B. Zoll und Zentimeter). Genauso wenig kann es die Wassermasse des Mega-Tsunamis oder der Ausstoß eines Vulkans sein, denn auch da würden unterschiedliche Gewichtseinheiten zu Missverständnissen führen (z.B. englisches Pfund gegen Tonnen oder Kilogramm). Die Zahl der Toten durch dieses Unglück kann es auch nicht sein, da sie durch „ein Drittel der Menschen“ bereits festgelegt ist. Nein, es muss eine Einheit sein, die Gott vorgibt, im Zusammenhang mit dem „Angreifer“ steht und die international anerkannt ist. Welche Einheit wird wohl der Schöpfer der Hüter der Zeit, der Sonne und des Mondes,[22] gewählt haben?

Pangäa vor 200 Millionen Jahren Eine einfache Google-Suche bringt das Geheimnis ans Licht. Wissenschaftler vermuten, dass es einst einen Superkontinent Pangäa gab, der vor 200 Millionen Jahren auseinanderbrach. Die damals entstandenen tektonischen Platten verschieben sich noch immer und driften weiter auseinander. Wir lernen auf Planet-Schule.de:

Die Erdkruste, die unseren Planeten umhüllt, ist spröde und rissig. Sie ähnelt einer zersprungenen Eierschale und setzt sich aus sieben großen und vielen kleineren Platten zusammen. Einige von ihnen bilden die Kontinente, andere den Ozeanboden. Diese Platten der Erdkruste treiben auf einem heißen, zähfließenden Gesteinsbrei umher und werden dabei von Bewegungen im Erdinneren angetrieben, genauer gesagt: von Strömungen des Erdmantels. Fachleute sagen auch: Sie driften. All diese Vorgänge rund um die Bewegung der Erdplatten heißen Plattentektonik, die Bewegung selbst auch Plattendrift.

Ozeanische Kruste bildet sich am Meeresgrund, wo entlang der mittelozeanischen Rücken Magma aufsteigt und erstarrt. Da hier ständig Kruste nachwächst, werden die beiden Lithosphären-Platten nach außen gedrückt. In Richtung der Küsten wird die ozeanische Kruste also immer älter. Einige der ältesten Stücke sind um die 200 Millionen Jahre alt. Sie liegen im Atlantik vor Nordamerika und östlich des Marianengrabens im Pazifik. Noch älter wird die etwa fünf bis acht Kilometer dicke ozeanische Kruste aber nicht: Weil sie schwerer ist als die kontinentale, taucht sie beim Zusammenstoß ab und wird im Erdinneren wieder aufgeschmolzen.

Entlang solcher Plattenränder häufen sich Vulkanausbrüche, Erdbeben, lange Gebirgsketten und tiefe Ozeangräben. Die meiste Unruhe an der Erdoberfläche bringt die größte ihrer Platten mit sich: Es ist die Pazifische Platte, die mit einer Geschwindigkeit von etwa 10 Zentimetern pro Jahr nach Nordwesten rückt. An ihren Rändern finden sich die meisten aktiven Vulkane der Erde, heftige Erdbeben erschüttern die Region. Wegen der häufigen Vulkanausbrüche und Beben heißt diese Plattengrenze auch der „Pazifische Feuerring“.

Während die Gesteine der Erdoberfläche mehrere Milliarden Jahre alt sein können, gibt es keinen Ozeanboden der älter als 200 Millionen Jahre wäre! Und damit ist die Zahl „200 Millionen“ als die Altersangabe der tektonischen Platte mit dem pazifischen Feuerring in Jahren entziffert.

Die Panzer der Rosse

Bevor ich auf die Löwenköpfe und Schlangenschwänze der Rosse eingehe, möchte ich die Panzer der Reiter deuten, denn diese sind nun wirklich einfach zu erklären. Die Reiter sitzen natürlich auf den Rossen, d.h. es geht um die Erhebungen, die aus den Gräben des pazifischen Feuerrings herausragen.

Und also sah ich die Rosse in dem Gesicht und die auf ihnen saßen: und sie hatten feurige und hyazinthene und schweflichte Panzer; und die Köpfe der Rosse waren wie Löwenköpfe, und aus ihren Mäulern geht Feuer und Rauch und Schwefel hervor. (Offenbarung 9,17)

Schwefelablagerungen durch Vulkanausbruch Die englischen Strong’s erklären das Wort für Panzer als „Brustplatten“ [Englisch: breastplates]. Hier finden wir bereits den Wortbestandteil „Platte“, der auf die tektonische Platte des Pazifik hindeutet. Im Wort „Feuer“ring schwingt die heiße vulkanische Aktivität der Lava mit. Hyazinth ist ein tiefes Blau, mit dem der pazifische Ozean auf den Globen dargestellt wird und diese Farbe verheißt eine große Tiefe, wie sie dieses größte aller Weltmeere aufweist. Und der schwefelige Bestandteil dieser „Brustplatte“ versinnbildlicht natürlich das für Vulkane typische Material, das bei einem Ausbruch ausgestoßen wird: Schwefel oder der unangenehm riechende Schwefelwasserstoff. Wissen.de bemerkt:

Vulkanische Gase können aber auch Rohstoffquellen entstehen lassen. In Java werden bis zu zehn Tonnen Schwefel täglich abgebaut, der aus Ablagerungen von vulkanischem Schwefeldampf stammt.

Die Prophezeiung beschreibt eindeutig die vulkanischen Erhebungen, die aus dem Wasser des Pazifik emporragen. Noch Zweifel?

Vielleicht könnte man einwenden, dass jedes der Rosse (Vulkane oder Risse, aus denen Lava austritt) einen Brustpanzer hat und die Farben gemeinsam auf einem einzigen Vulkan anzutreffen sein müssten. Am 24. Mai 2018 berichtete die Presse (z.B. BlueWin.ch) von einem seltenen Naturphänomen, das am hawaiianischen Kilauea beobachtet wurde. Methangas wird durch Verbrennung und Bedeckung von Biomasse durch die Lava erzeugt und verbrennt bei ihrem Austritt mit einer bläulichen (hyazinthenen) Flamme in der Nähe der Spalten.

Feurige, hyazinthene und schweflige Panzer

Die griechische Chimäre

Im vorigen Bibelvers erfuhren wir bereits, dass die Rosse „Köpfe wie Löwenköpfe“ haben und dann aus ihnen „Feuer, Rauch und Schwefel“ hervorkommen. Natürlich handelt es sich um Vulkane, die hier beschrieben werden. Aber es gibt noch ein weiteres wichtiges Detail:

Denn die Gewalt der Rosse ist in ihrem Maule und in ihren Schwänzen; denn ihre Schwänze sind gleich Schlangen und haben Köpfe, und mit ihnen beschädigen sie. (Offenbarung 9,19)

Die Rosse mit Löwenköpfen ähneln immer weniger „Rossen“, je weiter wir im Text der sechsten Posaune kommen. Sie haben nicht nur Löwenköpfe, sondern nun auch noch Schlangenschwänze mit eigenen Köpfen! Ein typisches Bild vom Ausbruch des Kilauea auf Hawaii, das wir momentan jeden Tag in der Presse sehen können, erklärt die Schlangenschwänze:

Die Schlangenschwänze des Kilauea

Während der Krater eines Vulkans treffend als großer Löwenkopf mit einem feuerspeienden Maul beschrieben werden kann, haben Schildvulkane oftmals Risse, aus denen Lava austritt und die sich dann in Schlangenlinien den nur leicht geneigten Abhang hinabwinden.

Die Köpfe der Schlangen, die ebenfalls Feuer speien, entstehen, wenn die Lavaflüsse das Meer erreichen:

Die Schlangenköpfe des Kilauea

Auch diese „Köpfe“ richten Schaden an. Der Wasserdampf, der durch die heiße Lava erzeugt wird, enthält lebensbedrohliche Glassplitter und darf nicht eingeatmet werden.

Das Buch der Offenbarung wurde in griechischer Sprache geschrieben, da dies die vorherrschende Kultur zur damaligen Zeit war. Jeder halbwegs gebildete Mensch der Alten Welt war damals mit der griechischen Mythologie vertraut und deshalb findet man in der Offenbarung des Johannes auch Bilder aus ihr. Wenn ein mit der Sagenwelt der Griechen vertrauter Mensch die Texte der sechsten Posaune gelesen hätte, dann wäre ihm sofort aufgefallen, dass es offenbar um ein bestimmtes Fabelwesen geht: die Chimäre!

Die Chimäre von Arezzo

Auf dem deutschen Wikipedia wird die Chimäre kurz und bündig erklärt:

Homer beschreibt sie in der Ilias als feuerspeiendes Mischwesen mit drei Köpfen: dem eines Löwen, im Nacken dem einer Ziege, und als Schwanz hat sie den Kopf einer Schlange oder den eines Drachen.

Da haben wir das Feuer, das aus dem Löwenkopf kommt und den Schwanz der Schlange (oder eines feuerspeienden Drachen). Bevor wir uns daranmachen, den fehlenden Kopf der Ziege, die aus dem Nacken des Löwen kommen soll, zu untersuchen, sollten wir nachsehen, für was die Chimäre als Symbol stand. Das weiß nur das englische Wikipedia zur Chimäre:

Die Sichtung der Chimäre war ein Omen für Stürme, Schiffswracks[23] und Naturkatastrophen (insbesondere Vulkane).

Noch Fragen?

Die Ziege im Nacken

Ach ja, da war ja noch die Ziege im Nacken oder am Rücken der griechischen Chimäre!

Vergeblich suchen wir sie im biblischen Text und doch muss sie da sein, wenn es sich tatsächlich um die griechische Chimäre, die als böses Omen Vulkanausbrüche anzeigt, handelt.

Erinnern wir uns aber, dass die sechste Posaune mit einem eindrucksvollen Himmelszeichen beginnt, das durch Merkur und die Sonne im Stier aufgeführt wird. Dabei spielte Merkur die Rolle des Räuchergefäßes, das aus der Hand Orions, der am Brandopferaltar (Stier) Seinen Fürsprachedienst beendet, auf die Erde geworfen wird. Die Sonne ist ebenfalls im Stier und aus ihr werden die Kohlen entnommen, mit denen der Hohepriester das Räuchergefäß aus Offenbarung 8 füllt. Sie stellt also das Kohlenfeuer auf dem Altar dar.

Damit ist die Sonne als eines der beiden großen Lichter, die Gott als Zeichen schuf, bereits als Zeitgeber beschäftigt und gibt dem weisen Bibelstudenten das Jahr (ein Sonnenumlauf) und den Monat (durch ihren Aufenthalt in einem der 12 Mazzarot-Zeichen) an.

Wo befindet sich aber der Mond, das zweite große Licht der Schöpfung, das in den Himmelszeichen bereits eine große Rolle spielte? Da war er als brennende Lampe auf Chorramschahr gefallen oder als Sichel in der Hand des himmlischen Notars erblickt worden.

Erheben wir erneut unsre Häupter mit Hilfe eines Planetariums-Programms, entdecken wir mit großem Erstaunen, wo sich der gesuchte Hals und der Kopf der Ziege versteckt halten.

Nur wenige Minuten nach dem Sonnenuntergang am 2. Juni 2018 in Paraguay[24] tritt der Mond in das Sternbild des Steinbocks ein, der eine Ziege als Oberkörper und einen Fisch als Unterkörper besitzt. Er wird deshalb auch als „Ziegenfisch“ bezeichnet.

Der Mond im Steinbock am Abend des 2. Juni 2018

Dann verweilt der Mond den gesamten „jüdischen“ Tag des 2./3. Juni (und darüber hinaus) im Ziegenfisch, was das nächste Bild kurz nach Sonnenuntergang am 3. Juni 2018 belegen soll.

Der Mond im Steinbock am Abend des 3. Juni 2018

Die Orion-Uhr zeigt den Beginn der sechsten Posaune als einen Zeitraum vom 3. bis 10. Juni an. Dies kommt daher, dass es sich um eine Thronlinie handelt, die aus zwei Linien gebildet wird, die durch Alnilam/Alnitak und Mintaka/Alnitak verlaufen, und somit auf der Posaunenuhr einen 8-tägigen Zeitrahmen abstecken; aber keinen genauen Tag und noch weniger eine genaue Stunde.

Genauso wenig erhalten wir durch das Himmelszeichen des Räuchergefäßes mit Merkur und Sonne im Stier einen genauen Tag, denn dieses Zeichen findet über einen Zeitraum vom 25. Mai (Einschlag vom Merkur auf der Erde) bis zum 11. Juni (Merkur in Orions Hand) statt.[25]

Also weder durch die Orion-Uhr noch durch das begleitende Himmelszeichen lässt sich bestimmen, an welchem Tag bzw. zu welcher Stunde, die erwartete Katastrophe eintreten soll.

Aber der Mond im Ziegenfisch gibt uns die fehlenden Parameter, damit sich die Weissagung perfekt erfüllen kann…

Und die vier Engel wurden gelöst, welche bereitet waren auf Stunde und Tag und Monat und Jahr, auf daß sie den dritten Teil der Menschen töteten. (Offenbarung 9,15)

Das heißt mit großer Wahrscheinlichkeit nicht, dass die Katastrophe genau um 17:24 Uhr nach paraguayischer Zeit stattfinden wird, aber der Beginn des jüdischen Tags des 2./3. Juni ist auf eindeutige Weise gekennzeichnet.

Es bestätigt sich also die Regel, dass die Ereignisse immer an der zeitlich früher auftretenden Begrenzung einer Thronlinie stattfinden. Wir haben das über Jahre beobachtet, was man in unseren alten Artikeln auf LetzterCountdown und auch in den neueren in der Rubrik Erfüllte Prophezeiungen leicht nachprüfen kann.

Man beachte bei den beiden Himmelsbildern von oben, dass der Mond exakt den Oberkörper der Ziege und nicht den Unterkörper des Fisches vom 2. bis zum 3. Juni jeweils abends durchwandert. Das ist genau der Teil, der aus dem Löwenkörper der homerischen Chimäre herausragt. Gottes Uhren sind auf Jahr, Monat, Tag und Stunde genau.

Die ersten drei Plagen

Viele Studenten der Bibel haben Parallelen zwischen den zehn Plagen Ägyptens aus der Zeit Mose und den sieben letzten Plagen der Offenbarung festgestellt. Oftmals wird auch angemerkt, dass die ersten drei Plagen Ägyptens sowohl die Ägypter selbst, als auch die Israeliten in Gosen trafen. Erst die letzten sieben Plagen waren nur für die Ägypter bestimmt.

Wenn man jedoch Offenbarung 9,18 genau liest, findet man die ersten drei Plagen noch in der Posaunenzeit… und zwar in der sechsten.

Von diesen drei Plagen wurde der dritte Teil der Menschen getötet, von dem Feuer und dem Rauch und dem Schwefel, die aus ihren Mäulern hervorgehen. (Offenbarung 9,18)

Die Vorgabe durch den Typus der zehn ägyptischen Plagen wird also von der Offenbarung perfekt übernommen. Das heißt für alle unsere Anhänger, dass diese große Katastrophe, die für den Beginn der sechsten Posaune vorausgesagt wird, alle Menschen treffen wird, ohne Ausnahme, ob sie unserer Botschaft geglaubt haben oder nicht.

Die Botin Gottes spricht von einem großen Zur-Ruhe-Legen vor den sieben letzten Plagen und diese Katastrophe wird ihren Teil dazu beitragen.

Es ist nicht immer das Beste, unbedingt um Heilung zu bitten ... Gott weiß, ob jene, für die gebetet wird, in den kommenden Versuchungen und Prüfungen bestehen werden oder nicht. Er weiß das Ende schon vom Anfang her. Viele werden deshalb zur Ruhe gelegt werden, ehe die Feuerprobe der Trübsalszeit über unsere Welt kommen wird. Counsels on Health 375 (1897). {CKB 180.2}

Gott hat mich wiederholt darauf hingewiesen, daß viele der Kleinen vor der trübseligen Zeit zur Ruhe gelegt würden. Aber wir werden unsere Kinder wiedersehen, wenn wir einst die himmlischen Stätten betreten. Für die Gemeinde geschrieben II, 263 (1899). {CKB 180.3}

Wir haben nun mehr als acht Jahre lang vor diesen Dingen gewarnt. Die Neuzugänge der Menschen, die sich zur Wahrheit der Orion-Botschaft bekehrten und sogar ihre ewigen Leben für andere als Kennzeichen der wahren Liebe anboten, waren noch nie so gering wie heute. Die Zeit der Versiegelung mag noch über die erste der sieben letzten Plagen hinausgehen, bis Anfang Oktober 2018 der Heilige Geist endgültig von der Erde zurückgezogen wird[26] und die wütenden Massen auf die letzten Übrigen Gottes vollends losgelassen werden. Doch die Heiligen des Herrn werden feststehen und nicht wanken, denn Alnitak, die Sonne der Gerechtigkeit, wird über sie wachen.

Die Gnade selbst ist jedoch mit dem Niederwerfen des Räuchergefäßes durch unseren himmlischen Hohepriester beendet. Ob der Dritte Weltkrieg noch in der sechsten Posaune kommt, oder ob die feuerspeienden Vulkane auf Hawaii und anderswo wieder nur Zeichen von Feuer und Rauchdampf gemäß Joel waren, die doch auf den Dritten Weltkrieg hindeuteten, wie wir es lange Zeit vermutet haben, wird Gott, der die Zeit ist, weisen.

Unser Dienst am Brandopferaltar des Vorhofs in Paraguay ist durch die Reinigung einer kleinen Schar von Menschen für Gott ebenfalls mit dem Beginn der sechsten Posaune abgeschlossen, denn wir wissen, dass es wahr ist, was die Offenbarung Jesu für die sechste Posaune und die Zeit nach ihr prophezeit:

Und die übrigen der Menschen, welche durch diese Plagen nicht getötet wurden, taten nicht Buße von den Werken ihrer Hände, daß sie nicht anbeteten die Dämonen und die goldenen und die silbernen und die ehernen und die steinernen und die hölzernen Götzenbilder, die weder sehen noch hören noch wandeln können. Und sie taten nicht Buße von ihren Mordtaten, noch von ihren Zaubereien, noch von ihrer Hurerei, noch von ihren Diebstählen. (Offenbarung 9,20-21)

Ein letztes Mal rufe ich – wie mein Vorbild der Prophet Elias die Israeliten am Berge Karmel Israels – die Christenheit zur Entscheidung und zur Reue am Kilauea Hawaiis inmitten des pazifischen Feuerrings auf:

Jahwe, Gott Abrahams, Isaaks und Israels! Heute werde kund, daß du Gott in Israel bist, und ich dein Knecht, und daß ich nach deinem Worte alles dieses getan habe. Antworte mir, Jahwe, antwortete mir, damit dieses Volk wisse, daß du, Jahwe, Gott bist, und daß du ihr Herz zurückgewendet hast! (aus 1. Könige 18,36-37)

1.
Diesem Thema habe ich den Artikel Feuer vom Himmel gewidmet. 
2.
Siehe die Serie Das Opfer Philadelphias
3.
Siehe die Serie Die Erschütterung der Himmel, die Predigtserie Die Elia-Zeichen und die Zusammenfassung Zeichen und Wunder im Himmel
4.
Das Jahr der Vergeltung beginnt nach prophetischer Zeitrechnung am 25. Mai 2018, dem Jahrestag der Kreuzigung Jesu im Jahre 31 n. Chr. 
5.
Zu den bisher erfüllten Posaunen konsultiere man bitte die Rubrik Erfüllte Prophezeiungen
7.
Johannes 14,29 – Und jetzt habe ich es euch gesagt, ehe es geschieht, auf daß, wenn es geschieht, ihr glaubet. 
8.
Offenbarung 18,4-5 – Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel sagen: Gehet aus ihr hinaus, mein Volk, auf daß ihr nicht ihrer Sünden mitteilhaftig werdet, und auf daß ihr nicht empfanget von ihren Plagen; denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht. 
9.
Siehe Das Vermächtnis Smyrnas – Abschnitt 4 – Der himmlische Notar
10.
Offenbarung 9,15 – Und die vier Engel wurden gelöst, welche bereitet waren auf Stunde und Tag und Monat und Jahr, auf daß sie den dritten Teil der Menschen töteten. 
11.
Siehe 2. Samuel 23. Die Zahl 37 der Helden ist im letzten Vers genannt. 
12.
Jesaja 34,8 – Denn Jahwe hat einen Tag der Rache, ein Jahr der Vergeltungen für die Rechtssache Zions. 
13.
Lukas 21,28 – Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blicket auf und hebet eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht. 
14.
Siehe Teil V der Predigtserie Die Elia-Zeichen
15.
Offenbarung 9,6 – Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und werden ihn nicht finden, und werden zu sterben begehren, und der Tod flieht vor ihnen. 
16.
Markus 13,31-32 – Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber sollen nicht vergehen. Von jenem Tage aber oder der Stunde weiß niemand, weder die Engel, die im Himmel sind, noch der Sohn, sondern nur der Vater. 
17.
Siehe verschiedene Bibelkommentare, z.B. auf BibleHub.com
19.
Dies bezieht sich auf die wiederholten Warnungen von Ellen G. White, sich aus den Großstädten zurückzuziehen, da diese wie Sodom und Gomorra zerstört werden. 
20.
Höre auch wer in Chile lebt, auf das, was Elia sagt! 
21.
Wem es entgangen sein sollte: Auch der Merapi ist fast exakt am Ende der fünf Monate der fünften Posaune, am 11. Mai 2018, ausgebrochen. Siehe z.B. dw.de
22.
1. Mose 1,14 – Und Gott sprach: Es werden Lichter an der Ausdehnung des Himmels, um den Tag von der Nacht zu scheiden, und sie seien zu Zeichen und zur Bestimmung von Zeiten und Tagen und Jahren; 
23.
In diesem Zusammenhang ist auch interessant, was Bruder Robert im Artikel Hawaii – der Altar des Elia erklärt. Die sechste Posaune ist durch ihre Position mit der zweiten Posaune des ersten Zyklus verbunden und deutet damit auf den Untergang des dritten Teils aller Schiffe der Welt hin. 
24.
Warum wir als Zeitzone Paraguay wählen, kann man in den Artikeln Der Umzug des Gerichtshofs und Die Stimme Gottes studieren. 
25.
Der Einschlag erfolgt vor dem Niederwerfen, da die Uhr im zweiten Posaunenzyklus rückwärts läuft. Siehe Die sieben mageren Jahre
26.
Bereits im Jahr 2015 schrieb ich im Artikel Die Stunde der Wahrheit über die Erfüllung von Hesekiel 9 zur Zeit der Plagen. Dabei ist der Heilige Geist während der ersten Plage noch als versiegelnder Engel mit dem Tintenfass anzutreffen. Erst ab der zweiten Plage folgen die Engel mit den Werkzeugen der Zerstörung, wenn der Heilige Geist sich von der Erde zurückgezogen haben wird. 
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