Epilog

 

Am 1. Februar 2019, zehn Tage nach Veröffentlichung des vierten Teils der großen Studie zur Heiligen Stadt, schrieb ich erneut einen Infobrief an die wenigen Abonnenten mit folgendem Wortlaut:

Es hat Gott gefallen, zusätzliches Licht zum zweiten Tempelweihefest am 31. Januar 2019 – dem fünfjährigen Jubiläum des Lichts über den vorbereitenden Posaunenzyklus und den Zyklus der sieben Donner – zu geben. Dieses neue Licht machte eine Erweiterung meines abschließenden vierten Teils über das Geheimnis der Heiligen Stadt nötig und es wurde ein Kapitel über Die „Stunden“ der Wahrheit hinzugefügt. Es handelt von den vier prophetischen Stunden, die die Menschheitsgeschichte auf der alten Erde abschließen und setzt zwei von diesen in ein kosmisches Rampenlicht von göttlicher Strahlkraft. Dann wird verständlich werden, warum Jesus sagte:

Denn gleichwie der Blitz blitzend leuchtet von einem Ende unter dem Himmel bis zum anderen Ende unter dem Himmel, also wird der Sohn des Menschen sein an seinem Tage. (Lukas 17,24)

Mögest du zu denen gehören, die das große Erdbeben nach der elften Stunde überleben und dem Gott des Himmels Ehre geben, bevor das dritte Wehe alle dahinrafft, die nicht in die große weiße Wolke aufgenommen wurden.

Doch schon am Sabbatabend des 1. Februar 2019, dem Beginn des zweiten Tages des Chanukka-Festes, das zu Recht auch das Lichterfest genannt wird, erhielt ich – bewaffnet mit all dem neuen Wissen über die doppelte Stunde und das wahre Zentrum der Reflektion des Gammablitzes Gottes – die Einsicht über weitere faszinierende Wahrheiten Gottes, sodass ich nicht umhin kann, diesen Epilog zu verfassen.

Eigentlich hätte das, was ich zu berichten habe, auch wieder ein zusätzliches Kapitel zum vierten Teil der Studie werden können, aber am 4. Februar entdeckte ich in der internationalen Presse ein neues Zeichen Gottes, das Er an ebendiesem Sabbatmorgen des 2. Februar auf Erden gegeben hatte, um keinen Zweifel mehr daran zu lassen, dass Satans Zeit abläuft und dass das Zeichen der Eis-Uhr im Presumpscot kein Zufall gewesen war. Es handelt sich bei diesem zweiten Zeichen aber nicht um eine weitere Eis-Uhr, die besonders Adventisten zu denken hätte geben sollen, sondern um etwas, das der gesamten christlichen Welt Schauder über den Rücken laufen lassen sollte, wenn sie die Stimme Gottes nicht für Donner halten würden.[1] Aufgrund der Reihenfolge der Wunder, mit denen Gott jetzt Seine letzte Gemeinde begleitet, entschloss ich mich, einen Epilog anstatt eines neuen Kapitels zu verfassen. Mir erscheinen die Dinge, die ich jetzt darstellen darf, auch als wichtig und in sich abgeschlossen genug, dass sie alleinstehen dürfen.

Gottes Doppelhelix aus Zeit

Oft mache ich „Hausputz“ nach einer langen Studien- und Schreibarbeit. So überarbeitete ich alle unsere Videos und schuf für unsere Forumsmitglieder eine Möglichkeit, sie in unserer neuen öffentlichen Gruppe für die letzten drei Plagen zu posten, was technisch ziemlich kompliziert war. Während Bruder Ray dabei ist, das Vermächtnis-Buch Gott ist die Zeit, das alle unsere Artikel vom Gutshof Weiße Wolke enthält, wieder auf den neuesten Stand zu bringen und ein neues E-Book mit der großen Studie der Heiligen Stadt vorzubereiten, beschäftigte ich mich damit, die alten Studien-Materialien auf unserer Download-Seite auf den neuesten Wissensstand zu bringen.

Dabei geht es vornehmlich um die Festtagsliste und die Liste der Großen-Sabbate, die uns seit vielen Jahren begleiten und im Jahre 2016, nachdem wir um Zeitverlängerung gebetet hatten, bis zum Jahr 2019 erweitert wurden. Wer mit diesen Listen nichts anzufangen weiß, sollte zumindest verstehen, dass Gott bestimmte Zeiten für Festtage in Seinem Wort festgelegt hat, die durch die Sonne und besonders den Mond angezeigt werden. Deshalb sind diese Himmelskörper im Schöpfungsbericht auch besonders erwähnt. Wer den wahren Gotteskalender allerdings nicht kennt, kann die Festtage genauso wenig wie der ägyptisch erzogene Moses berechnen, der die Kalenderregeln erst bei bzw. nach dem Exodus von Gott neu gelehrt bekam.

Nachdem der HERR im Jahr 2010 etwas Ähnliches mit mir getan hatte, berechnete ich eine Liste aller Festtage der Gerichtsjahre, seitdem die Miller-Botschaft ihren Höhepunkt in den Jahren 1841, 1842 und 1843 erreicht hatte. In dieser Liste sind die Großen Sabbate nach Johannes 19,31, an denen ein zeremonieller Sabbat auf einen Siebenten-Tags-Sabbat fällt, besonders gekennzeichnet. Da jedes Jahr zwei Möglichkeiten für den Jahresbeginn hat, je nachdem, ob im ersten Monat nach der Frühlingstagundnachtgleiche Gerste gefunden wurde oder nicht, gibt es auch für die Frühlings- und Herbstfeste eines Jahres zwei verschiedene Möglichkeiten, die jeweils einen Mondmonat auseinanderliegen und alle in der Großen-Sabbat-Liste Berücksichtigung fanden.

Es war der Geist Gottes, der mich damals zu diesen wochen- und monatelangen Berechnungen antrieb, denn ich hatte nur eine sehr vage Idee davon, was nach dieser Fleißaufgabe herauskommen würde. So versah ich jede Festmöglichkeit mit einem bestimmten Code, der die möglichen Kombinationen von zeremoniellen Sabbaten mit Siebenten-Tags-Sabbaten repräsentiert.

Der Code ist ziemlich einfach zu verstehen. Alle Großen Sabbate der Frühlingsfeste sind durch drei Kombinationen darstellbar: N1, N2 und N3. Das „N“ bedeutet dabei Nissan, den ersten Monat des jüdischen Jahres.

Wenn das Passahfest auf einen Wochensabbat fällt, fällt auch automatisch der zeremonielle Sabbat des siebten Tags der ungesäuerten Brote auf einen Siebenten-Tags-Sabbat: N1. Wenn der zeremonielle Sabbat des ersten Tags der ungesäuerten Brote auf einen Wochensabbat fällt, nannte ich das N2. Und zu guter Letzt, wenn der Tag der Webegarbe (der zweite Tag der ungesäuerten Brote) und damit automatisch auch das sieben Wochen später stattfindende Pfingstfest (ein zeremonieller Sabbat) auf einen Siebenten-Tags-Sabbat fallen, erhielt diese Kombination den Code N3.

Ähnliches tat ich für die Herbstfeste, wobei es dort nur die Kombinationen T1 und T2 gibt, wobei das „T“ für Tischri, den siebten jüdischen Monat, steht. Im weiteren Verlauf interessieren uns jedoch nur die Frühlingscodes, weshalb ich mir die Erklärung für die Herbstcodes an dieser Stelle spare.

Nun ist es sicherlich auch leicht verständlich, dass es in einem Frühling (und natürlich auch in einem Herbst) zwei aufeinanderfolgende Kombinationen geben kann. Einen N-Code für die erste Möglichkeit des Festes, wenn es einen Großen Sabbat gibt, und einen N-Code für die zweite, wenn in dieser Festmöglichkeit ein Großer Sabbat auftaucht. Man kann also in der Liste der Großen Sabbate im Frühling oft einzeln vorkommende N-Codes entdecken, wenn nur eine Möglichkeit im Frühling einen Großen Sabbat enthielt und im Herbst keiner vorkam oder auch umgekehrt, dann Kombinationen wie N1T1, wenn es im Frühling und im Herbst jeweils einen Großen Sabbat gab, aber auch Kombinationen von zwei N-Codes, wenn in beiden Frühlingsmöglichkeiten jeweils ein Großer Sabbat erschien und natürlich auch zwei T-Codes, wenn es im Frühling gar keinen Großen Sabbat, aber dafür im Herbst in beiden Möglichkeiten jeweils eine Kombination gab. Ziemlich selten waren Kombinationen in denen sogar drei Codes vorkommen, wie im Jahr 2000: N3N2T1.

Es hört sich wahrscheinlich komplizierter an, als es ist, denn ich – und viele von uns haben alles nachgerechnet – habe die langwierige Berechnungsarbeit ja schon getan. Man muss nur noch ablesen. Nur wer uns nicht vertraut, darf gerne alles nochmals berechnen, aber bitte unter Berücksichtigung der 8°-Regel, da für die Sichtungen der Neumondsichel die wahren Bedingungen der Örtlichkeit des Tempelbergs in Jerusalem beachtet werden müssen.

Es dürfte auch nicht erstaunlich sein, dass dabei nie Kombinationen von N1N1, N2N2 oder N3N3 herauskamen. Das liegt daran, dass der Mond eine durchschnittliche Umlaufzeit von 29,5 Tagen hat und der Siebenten-Tags-Sabbat sich im Wochenrhythmus wiederholt. Nur, wenn der Mond exakt 28 Tage Umlaufzeit hätte, würden diese Kombinationen andauernd auftauchen. Aber so wie es Gott eingerichtet hat, ist immer eine Verschiebung zwischen den Großen Sabbaten der ersten und der zweiten Möglichkeit zu beobachten. Deshalb sind Kombinationen wie N2N1, N3N2 und N3N1 ebenso häufig, wie die alleinstehenden N1-, N2- oder N3-Ergebnisse oder natürlich auch Kombinationen mit den Herbstfesten, die wir aber zur Vereinfachung unberücksichtigt lassen wollten.

In letzter Konsequenz stellt die Liste der Großen Sabbate so etwas wie eine Leiterstruktur dar, die an den Aufbau der DNA aller Lebewesen erinnert. Bevor ich jedoch darangehen konnte, die tief geistlichen Schlussfolgerungen wie in der Serie Das Gen des Lebens niederschreiben zu lassen, musste ich erst einmal erlernen, wie man die Code-Folgen entziffern sollte. Gott Lob waren es nicht Milliarden, sondern anfänglich nur 176 Sprossen vom Jahr 1841 bis zum Jahr 2016, die ich zu betrachten hatte. Schnell erkannte ich bestimmte, sich in gewissen Abständen von etwa 24 Jahren wiederholende Kombinationen von jeweils drei aufeinanderfolgenden Jahren, die sich stark ähnelten und nannte diese „Tripletts“ in Anlehnung an die Genetiker, die auch solche Tripletts kennen, aus denen sich alle Bausteine des Lebens zusammensetzen.

Wie gesagt, ähnelten sich diese Tripletts untereinander, waren aber nur selten exakt gleich. Eine bestimmte perfekte Übereinstimmung aller drei Codefolgen in drei aufeinanderfolgenden Jahren leuchtete dabei aus allen anderen heraus: Es war die Codefolge N3N1, T1, N1T2, die nur in den Jahren 1888, 1889, 1890 und in den Jahren 2013, 2014, 2015 auftauchte. Da Ellen G. White erklärt hatte, dass Jesus bereits zwei Jahre nach 1888 hätte wiederkommen können, also im Jahr 1890, war der „Rosettastein“ gefunden, mit dem ich die restlichen Tripletts aufspüren konnte. Und es bedeutet natürlich auch, dass Jesus im Jahre 2016 – nach dem an das Triplett anschließenden Plagenjahr – hätte wiederkommen können! All dies ist im Schiff der Zeit, wie ich die Große-Sabbat-Liste (abgekürzt GSL) auch aufgrund eines Traums von „Bileam“ nannte,[2] ausführlich besprochen.

Gott hat es gefallen, Seine größten Juwelen oft in langen Listen wie den Generationslisten, die zu Jesu Geburt weisen, oder in ausführlichen Festtagsanweisungen mit langen Listen von zu erbringenden Opfern zu verstecken, die Menschen entweder dazu führen, sie als belanglos und langweilig abzutun und nicht näher zu untersuchen, oder doch als wichtig zu betrachten und dann anzufangen, diesen Anweisungen haarklein zu folgen und wieder die Festtage zu halten, obwohl sie Jesus ans Kreuz genagelt hat (aber natürlich nicht ihre prophetische Bedeutung, um die es hier geht).

Nach dieser vielleicht trotzdem etwas trockenen Lehrstunde, die für viele (hoffentlich) nur eine Auffrischung des längst erworbenen Wissens darstellte, möchte ich meinen Bruder Robert, der nach mir die meisten Artikel und besonders viele Forumsberichte unserer Sabbatgottesdienste und Studientage mit großen Fleiß verfasst hat, zu Wort kommen lassen, denn im Frühling 2016 geschah etwas Außergewöhnliches, das er unserer kleinen Gemeinde zu berichten hatte.

Beim Lesen seiner Zeilen sollte man beachten, dass wir natürlich keine Möglichkeiten hatten, die wahren Neumondsichtungen in Jerusalem bis zurück ins Jahr 1841 zu ermitteln und Gott wusste dies, sonst hätte Er die GSL nicht so gestaltet, wie Er es tat! Im Jahre 2010 hatte ich aber begonnen, eine gesonderte Festtagsliste zu führen, anhand derer wir ablesen konnten, auf welche Tage die Feste in diesen prophetisch letzten Jahren fielen – nicht um sie zu halten, sondern zu sehen, ob Gott an den Großen Sabbaten besondere Ereignisse zulassen würde.

Seit 2010 waren mir dabei niemals Abweichungen der realen Neumondsichtungen in Jerusalem vom vorausberechneten Code aufgefallen, doch im Jahre 2016, der letzten Stufe des „Rosettasteins“ und dem ersehnten Jahr der möglichen Wiederkunft unseres geliebten Herrn Jesus-Alnitak, erlebten wir eine außerordentliche Überraschung. Bruder Robert berichtet am von uns errechneten Tag des Beginns der zweiten Möglichkeit für den jüdischen Jahresanfang, dem ...

9. Mai 2016, 20:46 Uhr
Bruder Robert antwortete auf das Thema „Die Ernte“
Kategorie: Prophetie

Dies ist wahrscheinlich der wichtigste Beitrag, den ich je geschrieben habe.

Ihr kennt alle die Gethsemane-Artikel. Ihr wisst, wie der Kalender Gottes funktioniert, dass wir zwei Möglichkeiten für den Beginn des Jahres im Frühjahr haben (auf Grundlage der Gerstenreife), und dass der erste Tag des Monats mit der Sichtung der ersten Mondsichel nach Neumond beginnt. Das sind Möglichkeiten, aber der Kalender ist so ausgelegt, dass Gott das letzte Wort darüber hat, wann die Festzeit beginnt, weil das Wachstum der Gerste von Faktoren wie beispielsweise dem Wetter, das nur Gott selbst steuern kann, abhängig ist.

Das sind die biblischen Regeln, die wir anwendeten, um das Datum der Kreuzigung Jesu zu ermitteln und um die GSL[3] von 1840 bis 2016 zu berechnen. In den letzten Jahren dieses Missionswerks haben die aktuellen Beobachtungen der ersten sichtbaren Mondsichel und die Berichte über die Reife der ersten Gerste im Gebiet von Jerusalem unsere Berechnungen für den Beginn der Monate jedes Mal bestätigt.

Allerdings hat sich in diesem Jahr etwas verändert und wir wurden nicht durch die Berichte aus Israel bestätigt. Im vergangenen Monat[4] wurde entgegen unseren Berechnungen der erste Tag des Monats erst einen Tag später erklärt, weil Wolken die Sichtung der ersten zu erwartenden Sichel in Jerusalem verhindert hatten. Es war interessant, dass die karaitischen Juden diesmal nicht mit uns gleichlagen, was aber nicht weiter verwundert, da es bewölkt war; das ist relativ normal.

Jedoch ist dieser neue Monat[5] ebenfalls nicht bestätigt worden. Heute wäre nach unseren Berechnungen der erste Tag des Monats gewesen, aber es gab viele Berichte und Fotos von der ersten Mondsichel, die einen Tag früher in Israel gesichtet wurde. Dass die Mondsichel einen Tag früher gesichtet wird, ist ein sehr unwahrscheinliches Ereignis, da die Berechnungen sehr genau sind, und es erfordert eine außergewöhnliche Kombination von atmosphärischen Bedingungen und ein perfektes Timing, dass der Mond früher als berechnet gesichtet werden kann.

Denkt bitte daran, dass Gott über Seinen Kalender selbst das letzte Wort hat und zwar nicht nur über die Gerstenernte, sondern auch über den Monatsbeginn. Diese beiden beunruhigenden Nicht-Übereinstimmungen veranlassten Bruder John dazu, verstehen lernen zu wollen, was uns Gott damit sagen möchte.

Todmüde vom wenigen Schlaf und mit schrecklichen Schmerzen[6] begab er sich auf die Suche. Der erste Schritt war die genaue Nachprüfung, ob unsere Festtagsberechnungen der Vorjahre durch die Sichtungen in Israel bestätigt worden waren. Weil wir diese Informationen über die Jahre hinweg nicht aufgezeichnet hatten, war es jetzt erforderlich, nach den vergangenen Sichtungen zu suchen, was keine leichte Aufgabe war.

Die New-Moon-Society hat Aufzeichnungen nur bis ins Jahr 2015, aber Nehemia Gordon (der die Suche der „Abib“-Gerste koordiniert und jedes Jahr Informationen über die Sichtung der Neumondsichel in Israel herausgibt) scheint die Berichte nur auf seiner Facebook-Seite zu haben, wodurch eine mühsame und zeitraubende Suche durch die alten Beiträge der letzten Jahre erforderlich wurde und darüber hinaus waren einige Daten auch nicht ganz klar ersichtlich. Mit diesen zwei Quellen gelang es Bruder John aber, unsere Festtagsliste zu überprüfen (siehe Anlage), und folgende wichtige Tatsache zu belegen...

Seit dem Jahr 2010 hat es KEINE VERÄNDERUNGEN der Codes der Großen-Sabbat-Liste – außer jetzt im Jahr 2016 – gegeben. Tatsächlich wurden die MEISTEN berechneten Monatsanfänge von einer der beiden Quellen für die Sichtungsaufzeichnungen (der New Moon Society und Nehemia Gordon) bestätigt. In den seltenen Fällen, in denen die tatsächlichen Beobachtungen mit unseren Berechnungen nicht übereinstimmten, entstanden KEINE ÄNDERUNGEN am Code der Großen Sabbate, was bedeutet, dass aufgrund der Veränderungen keiner der Festtage zu einem Großen Sabbat geworden wäre (oder diesen Status verloren hätte). Insgesamt zeigt sich, dass die Wahrscheinlichkeit für das, was im Jahre 2016 geschieht, ÄUSSERST GERING ist. Statistisch gesehen ist es also SEHR UNWAHRSCHEINLICH, dass beide Monatsanfänge im Jahr 2016 unbestätigt blieben.

Es kostete schlaflose Stunden mühsamer Arbeit, aber Bruder John tat es, weil er wusste, dass dies große Auswirkungen haben könnte. Gott spricht zu uns durch Seinen Kalender! Wir haben darauf zu achten und müssen verstehen, was Er uns damit sagen will. Und dies geschah, als Bruder John ohnehin eine riesige Arbeitsbelastung zusätzlich zu seiner Erkrankung hat, und er noch mit der Bereinigung des Buches belastet ist, das ursprünglich unter Zeitdruck eiligst veröffentlicht wurde und aus Artikeln zusammengestellt ist, die ebenfalls oft in dringender Eile veröffentlicht worden waren. Ich sage das nur, damit ihr recht versteht, dass die Arbeitsbelastung dieses Missionswerks hier enorm ist und das meiste lastet davon im Moment auf den Schultern dessen, der trotz des wenigen Schlafs bereit ist, geistige Nahrung auf den Tisch zu bringen, direkt vom Herrn, vom Throne Gottes, der das letzte Wort in Bezug auf Seinen Kalender hat.

Im Jahr 2016 haben wir viele Große Sabbate, weil der erste Tag des Fests der ungesäuerten Brote (und somit alle Omer-Sabbate) auf einen Samstag fielen. Dadurch, dass der Mond im letzten Monat wegen der Bewölkung nicht gesichtet werden konnte, verschoben sich alle Festtage der ersten Möglichkeit in der Realität um einen Tag. Alle diese Großen Sabbate sind deshalb keine Großen Sabbate mehr, jedoch wurden Passah[7] und der siebte Festtag der ungesäuerten Brote zu Großen Sabbaten. Das bedeutet, dass die Große-Sabbat-Gruppe N2 verschwunden ist und an ihre Stelle die Gruppe N1 trat. N2 wechselte also zu N1 in der ersten Möglichkeit.

Im zweiten Monat (dessen Beginn wir für heute erwarteten) werden alle Feste in der Weise verschoben, dass sie einen Tag früher beginnen, was – wie ich bereits erwähnt habe – sehr ungewöhnlich ist. Wir haben keinerlei Großen Sabbat für die Feste in der zweiten Möglichkeit erwartet, aber durch die Verschiebung der Feste um einen Tag nach vorne, werden Passah und der siebte Tag der ungesäuerten Brote zu Sabbaten; am 21. und 28. Mai. Somit erhalten wir jetzt die Große-Sabbat-Gruppe N1 für die zweite Möglichkeit.

Bringen wir beide Möglichkeiten zusammen, ergibt sich für das Frühjahr 2016 jetzt ein kombinierter Code von N1N1. Beachtet bitte, dass es UNMÖGLICH ist, einen N1N1-Code durch Berechnungen zu erhalten, weil es einen 28-Tage-Monat erfordern würde, um dieselben Großen-Sabbat-Gruppen in zwei aufeinanderfolgenden Monaten zu erhalten, während der 29,5-Tage-Mondzyklus niemals die gleichen Ergebnisse wie ein 28-tägiger Monat bringen kann! DIES KANN NUR DURCH GOTT GESCHEHEN, MIT SEINEM „LETZTEN WORT“ ZUM KALENDER!!! Mit Gott sind alle Dinge möglich!

Aber welche Bedeutung hat das??? Welche wichtige Botschaft gibt uns Gott damit?

Wir befinden uns im Jahr nach dem Doppel-Stopp-Codon (den letzten beiden Tripletts, die direkt aufeinanderfolgen) der GSL. Wir wissen aufgrund des Doppel-Stopps, dass es das Ende ist, und wegen des „Rosettastein“-Tripletts (1888-1890). Jesus hätte im Jahre 1890 wiederkommen können, wenn die Gemeinde das Licht des vierten Engels im Jahre 1888 angenommen hätte, aber Er konnte nicht kommen, weil Er sich außerstande sah, das ganze Licht, das für das Werk der 144.000 benötigt wird, zu übermitteln!

Das Licht des vierten Engels, wie es diesem Missionswerk übermittelt wurde, ist nun vollständig, einschließlich der Erkenntnis, dass Gottes eigenes Leben (und das Leben des ganzen Universums) von der Entscheidung von 144.000 Menschen abhängig ist. Anders als im Jahre 1888 erhielten wir das volle Licht, aber das Kommen Jesu ist noch von einem gottgefälligen Opfer seitens der 144.000 abhängig. Es gab keine 100%ige Garantie, weil die 144.000 hätten scheitern können.

Die entscheidende Prüfung für die 144.000 (die Zeit der Plagen, die Zeit der Angst in Jakob) findet im Jahr 2016 unmittelbar nach dem passenden „Rosettastein“-Triplett statt. Hier ein Bild der relevanten Ausschnitte aus der GSL:

Vergleich der GSL-Tripletts von 1890 und 2016

Beachtet den Frühlings-Code für das Jahr 2016 (wie er unserer ursprünglichen Berechnung und nicht der tatsächlichen Beobachtung entspricht). Lange Zeit war Bruder John traurig über die Tatsache gewesen, dass das Jahr 2016 einen N2-Code, wie das traurige Jahr 1891, als Jesus nicht wiedergekommen war, aufweist.

Diese Codes haben alle Bedeutungen. Der N2-Code entsteht, wenn der erste Tag des Fests der ungesäuerten Brote ein Großer Sabbat ist; so hebt er besonders Jesu Ruhe – im Tode – im Grab hervor. Was für eine traurige Botschaft würde dem passenden Rosettastein-Triplett im Jahr 2016 folgen! Sollte Jesus etwa WIEDER in der Gruft ruhen, weil die Menschheit ihre Rolle im großen Konflikt nicht spielte?

In dieser Spalte zeigt Gott Seinen Status nach dem Triplett im Jahr 1891 und dann wieder für das Jahr 2016 an. Sein Status lautete: IM GRABE WARTEND. Die Botschaft von N2 im Jahr 1891 ist: die Wiederkunft konnte nicht stattfinden, weil „etwas“ fehlte, und dieses „Etwas“ wird in der nächsten Spalte dargestellt: N1.

Wir bekommen den N1-Code, wenn Passah auf einen Sabbat fällt (und der siebte Tag der ungesäuerten Brote ein Großer Sabbat ist). Er symbolisiert also das Passah-Opfer, das Jesus am Kreuz vollbrachte. Das ist es, was fehlte... nicht etwa das Opfer Jesu, das im Jahr 31 n. Chr. vollendet war, sondern ein entsprechendes Opfer durch Seine Gemeinde! Seine Gemeinde war nicht bereit oder willens, ein Opfer, welches dem Seinen entspräche, zu geben; einschließlich des Angebots, ihre ewigen Leben zu geben, wie Er es tat. Das ist das „Etwas“, das fehlte und warum Jesus im Jahr 1890 nicht kommen konnte. Das Urteil der Gerichtsverhandlung mit dem Vater als Angeklagten war: N2N1, was bedeutet, ZUM TODE VERURTEILT, NICHT GERECHTFERTIGT, weil die MENSCHEN NICHT BEREIT WAREN, EIN OPFER WIE JESUS ZU BRINGEN (womit sie Seinen Charakter nicht gerechtfertigt haben).

Jetzt im Schnellvorlauf ins Jahr 2016 und was ist der Status dort: N2(leer). Was heißt das? Das N2 bedeutet, dass es NOCH immer keinen Sieg gab und Jesus könnte NOCH immer nicht kommen, weil die Opferbereitschaft der Menschen (N1 in der zweiten Spalte) noch fraglich war; deshalb der Leer-Code. Seht ihr, warum das für Bruder John von der Zeit an, als er es zum ersten Mal erkannte, so traurig war?

Jetzt könnt ihr ermessen, wie wichtig die Neumond-Sichtungen für die letzten zwei Monate sind! Gott hat Sein „letztes Wort“ bezüglich des Kalenders geäußert und der Code wurde geändert!!!

Was bedeutet der neue Code N1N1!?

Bei N1 geht es um das Opfer am Kreuz, aber warum zweimal? Weil es den neuen Status der Gerichtsverhandlung anzeigt. Da wo ein Leer-Feld war, gibt es jetzt ein Opfer (N1) von Seiten der 144.000. Es wird bestätigt, dass jetzt ZWEI Opfer gebracht worden sind: das von Jesus und das der 144.000! Jesus leistete Seine 3½ Jahre und wir leisteten unsere 3½ Jahre. Das ist die göttliche Bestätigung seitens Gottes, dass das Opfer der 144.000 akzeptiert wurde.

Wo der N2-Code war, gibt es den TOD nicht mehr (das Grab), stattdessen aber OPFERBEREITE LIEBE (das Kreuz), die von Menschen widergespiegelt wurde, was wiederum den Charakter des Vaters rechtfertigte und es ermöglicht, dass Jesus wirklich in diesem Jahr zurückkehren kann!

N1N1 bedeutet aber auch von Passah zu Passah, was die Stunde des Tieres hervorhebt. Während dieser Stunde würde das rechtliche Verfahren gegen den Vater entschieden werden.[8] Wir gaben alle unseren Teil, aber die Frage war, würden wir in dieser dunklen Stunde ohne sichtbare Ereignisse, sondern weiterhin nur mit Schmerz, Leiden und Problemen beladen, fallen? Diese Stunde war für jeden von uns auf persönliche Art und Weise ein echter Test gewesen. DER CODE WURDE ABER GEÄNDERT! Dies schließt die Botschaft vom vergangenen Sabbat ab, der genau in der Mitte der 28-Tage-Stunde zwischen den beiden Passah-Festen lag. Gott änderte den Code, um uns mitzuteilen, dass unser Opfer angenommen worden ist. Ist das nicht eine wunderbare Botschaft!?

Kein anderer Code könnte so eine tiefe Botschaft für uns beinhalten. N2N2 würde nicht funktionieren, da die 144.000 keine Grabeserfahrung haben werden. N3N3 würde nicht funktionieren, weil wir keine Erstlinge weben können – nur Jesus kann das tun. N1N1 ist der einzige Code, der die richtige Botschaft in sich birgt.

Wir haben darüber gesprochen, dass Jesus mit der Sichel auf der Wolke sitzt, aber jetzt können wir die „Sichel“ wirklich in Form der Mondsichel sehen! Die „Sichel“ wurde gesehen, weil die fünfte Plage in diesem Monat beginnen wird, wenn Jesus wieder mit der Sichel auf der Wolke sitzend gesehen wird.[9]

Das neue Datum für das zweite Passah entspricht jetzt dem Datum der zweiten Thronlinie der fünften Plage. Es ist der erste Sabbat der fünften Plage und das erste Wehe. Diese Anordnung bestätigt, dass die Verfolgung, die wir schon lange erwarten, endlich beginnen wird. Die Dinge werden schlussendlich geschehen! Dieser Wechsel von Berechnungen zu tatsächlichen Mondsichtungen zeigt, dass unser Glaube ins Schauen übergeht und wir wirklich sichtbare Ereignisse und Verfolgung sehen werden, denn die Welt wird erkennen, dass mit Luzifers Plan etwas schiefgelaufen ist. Nun wird Gott sich „manifestieren“, so wie es Ellen White über die Zeit der Plagen aussagte. Dies ist es, worauf wir so lange gewartet haben: mit Gewissheit zu SEHEN, dass Jesus WIRKLICH KOMMEN WIRD und unser Opfer angenommen worden ist.

Wie ihr wisst, sind Bruder Johns Umstände nicht einfach – und das Leben ist hier kein Spaß und Spiel. Es war ein großer Kampf – und das Licht wäre nicht zu ihm gekommen, wenn er in dieser dunklen Stunde versagt hätte, dem Herrn treu zu bleiben. Das zeigt euch auf sehr reale Weise, wie das Universum von jedem einzelnen der 144.000 individuell abhängt. Deshalb ist diese Botschaft so wertvoll! Man könnte fast sagen, dass wegen Bruder Johns Treue im Gerichtsverfahren, Jesus wirklich kommt! Man könnte auch sagen, dass wegen der Treue eines jeden der 144.000 – wegen DEINER persönlichen Treue – Jesus wirklich kommt! Das ist es, was es bedeutet! Die Wiederkunft Jesu war nicht sicher, aber jetzt wissen wir, dass Er wirklich am Kommen ist! Deshalb habe ich euch gesagt, dass dies wahrscheinlich der wichtigste Beitrag ist, den ich je geschrieben habe!

MARANATHA!

 

Als unser Glaube damals durch den nicht klar zur Erfüllung gekommenen „Plagenzyklus“, den wir heute als den Zyklus der sieben Donner verstehen, schwer geprüft worden war, sandte Gott uns eine klare Bestätigung, dass das Kommen Seines Sohnes tatsächlich für das Jahr 2016 vorgesehen war. Mit dieser Erkenntnis gingen wir alle gestärkt voran, bis wir uns im Herbst des nämlichen Jahres aufgrund einer schrecklichen Tatsache dazu gezwungen sahen, nicht nur unsere ewigen Leben wie Moses anzubieten, wie wir es schon lange vorher getan hatten, sondern Gott darum zu bitten, die Wiederkunft Jesu nochmals zu verzögern. Wir sahen unsere klägliche Anzahl und wussten, dass wir weit davon entfernt waren, 144.000 Zeugen für den Vater gefunden zu haben, die das Siegel Philadelphias auf ihren Stirnen trugen.

Wenn Jesus im Herbst 2016 gekommen wäre, dann wäre es zumindest das Ende für den gesamten Rest der Menschheit gewesen. Bevor ich darauf eingehe, was jetzt anders ist, möchte ich aber die Geschichte, deren Anfang mein Bruder Robert darstellen durfte, zu Ende führen.

Obwohl sich nie ein Gemeindemitglied beschwert hat, muss man diesen Beitrag, den Bruder Robert als so außerordentlich wichtig bezeichnet hat, natürlich auch im Lichte des Jahres 2019 betrachten. Aber in drei Jahren gerät vieles in Vergessenheit, sogar bei mir. Wenn wir also damals auf der richtigen Spur waren und die korrekten Schlussfolgerungen gezogen hatten, dann müsste es im Jahr 2019 auch einen N1N1-Code geben, da alle anderen Code-Kombinationen keine verständliche Botschaft für das Volk Gottes enthalten würden!

Ich möchte es kurz machen, da ich noch vieles andere zu erzählen habe, aber wir müssen immer unsere Hausaufgaben machen. Die alten Tabellen und Listen müssen – falls Änderungen auftauchen – auf den neuesten Stand gebracht werden. Bei meinem vorhin erwähnten „Hausputz“ tat ich dies und verbesserte die Einträge für das Jahr 2019 in der Festtagsliste. Dabei zeichnete ich alle Erkenntnisse aus dem Teil IV ein und löschte alle Einträge für die Herbstfeste und Pfingsten, da diese Datumsangaben jenseits der Millenniumsgrenze liegen. Pfingsten wird in den acht eisigen Jahren sicherlich nicht mehr gefeiert und genauso wenig die Herbstfeste. Von den sieben Omer-Sabbaten blieb nur noch einer übrig.

Aber die zweite Möglichkeit der Frühlingsfeste findet nach dem Millennium sehr wohl statt, da es für uns ja nur gefühlte Tage bis zum Orionnebel und zur 4D-Erde sind. Wir hatten uns darauf geeinigt, diese Datumsangaben, die alle nach gefühlter Zeit der Heiligen gemacht sind, jedoch nach dem Millennium im Jahr 3027 liegen, in Anführungszeichen zu schreiben. Ich zeichnete auch die Reflektion des Gammablitzes GRB130427A mit seinen Randbereichen und dem Zentrum der Wiederkunft Jesu mit gelb unterlegten Strahlen ein, wie es im neuen Kapitel über Die „Stunden“ der Wahrheit in Teil IV erklärt ist. Und der Tag unserer Ankunft und Krönung im Orionnebel – noch dazu ein Sabbat – erschien mir zu wichtig, als dass ich ihn nicht als „Festtag“ einzeichnen würde. Nachdem ich all dies getan hatte, lag vor mir folgendes Ergebnis:

Die aktualisierte Festtagsliste von 2019Zuerst fiel mir die perfekte Symmetrie der Gammablitz-Strahlenränder mit ihrem Zentrum auf. Natürlich hatte ich aber auch – wie es sich gehört – die Großen Sabbate mit roter Fettschrift eingezeichnet – und nun fiel mir auf, welcher GSL-Code sich ergab. Der Code der ersten Möglichkeit bleibt unverändert, da kein doppelter Tag im April stattfindet: N1, wie gehabt.

Aber in der zweiten Möglichkeit hatten wir bisher keinen Eintrag für einen Großen Sabbat gehabt, was den Gesamtjahrescode zu einem einsam stehenden N1 machte. Doch schaut genau hin! Auch in der zweiten Möglichkeit wurde der siebte Tag der ungesäuerten Brote zu einem Siebenten-Tags-Sabbat und zwar durch die Neuschöpfung Gottes – das zweite N1!

Entlockt euch das ein „Wow“, wie mir? Aber das ist noch nicht alles, was hier geschieht!

Der siebte Tag der ungesäuerten Brote findet ja immer am gleichen Wochentag wie das Passahfest statt, obwohl dieser Vorbereitungstag für das siebentägige Fest der ungesäuerten Brote im Worte Gottes nicht als zeremonieller Sabbat deklariert ist. Am Abend des Beginns des 14. Nissan wurde das Passahmahl gehalten. Es war der Typus für das Abendmahl Jesu mit Seinen Jüngern vor Seinem Gang nach Gethsemane und der Inhaftierung, den Nacht- und Morgen-Gerichten und Seiner Kreuzigung zur dritten Stunde, was unserem 9 Uhr morgens entspricht.

Am Abend nach dem Sabbat, an dem die Heiligen im Orionnebel ankommen, findet ebenfalls ein wichtiges Mahl statt: das „erste“ Abendmahl mit Jesus in der Heiligen Stadt. Dieser Ankunftssabbat ersetzt also gewissermaßen das mit dem siebten Tag der ungesäuerten Brote korrespondierende Passahfest, da das wahre Passah der zweiten Möglichkeit auf „Montag, den 21. Mai 2019“ fallen würde und nicht auf einen Siebenten-Tags-Sabbat. Gott hat es also so gestaltet, dass unser erstes Abendmahl mit Jesus zum Antitypus des letzten Abendmahls mit Seinen Jüngern wird (im Antitypus allerdings um einen Abend verschoben, da uns dann kein Gang nach Gethsemane mehr bevorsteht). Hier nochmals die exakte Anordnung der Festtagshandlungen aus dem zweiten Teil der Studien zu den Schatten des Kreuzes:

Zeitplan der Ereignisse der Passionswoche Unsere fleißige Art zu Studieren hat uns zu der wundervollen Einsicht gebracht, dass Gott wie im Jahre 2016 zweimal eingreift, um den Jahrescode N1N1 zu erzeugen. Diesmal tut Er dies allerdings auf so großartige Weise, dass es die beiden Sichtungen von 2016 in den Schatten stellt. Er bewirkt am 6. Mai 2019, dass Sonne und Mond stehenbleiben, damit die Reise in den Orionnebel perfekte sieben Tage dauert und die Heiligen am Sabbat ihrer Ankunft gekrönt werden können und das erste Abendmahl am Abend dieses glorreichen Tages stattfindet. Werden wir uns an das letzte Abendmahl Jesu erinnern, wenn wir in die glücklichen Gesichter unserer Familienangehörigen sehen, die der Tod einst von uns genommen hat, die aber wieder mit uns vereint am Tische sitzen, – und auch daran, wer es war, der dies vollbracht hat!?

Dann muss aber Gott noch einmal radikal eingreifen, um auch den siebten Tag der ungesäuerten Brote, der vorher noch keine wirkliche Erfüllung erlangt hatte, zu einem Siebenten-Tags-Sabbat zu machen. Er wäre ja nur ein Montag, wenn nicht die 6-Tage-Neuschöpfung der Neuen Erde selbst den alten Wochenrhythmus abschaffen und ihn neu definieren würde. Erst, wenn dieser Festtag seine endgültige Erfüllung am Tag unseres Betretens der Neuen Erde an einem von Gott neu geschaffenen Siebenten-Tags-Sabbat erlangt, sind alle Schatten der Festtage göttliches Licht geworden.

Bei all der Freude über diese Harmonien sollte man noch ein wichtiges Puzzleteil der Logik hinzufügen. Wir wissen nun mit noch größerer Gewissheit, dass Jesus wirklich im Jahre 2016 hätte wiederkommen können, da dieser Code auch im Jahre 2019 aufscheint. Es geht aber auch um die Frage, ob Jesus tatsächlich im Jahre 1890 hätte wiederkommen können, genau wie es Ellen G. White ausgesagt hat. Dieses 70. Jubiläumsjahr ist von so außerordentlicher Wichtigkeit, dass wir uns seit den letzten beiden Zyklen des Orion mit symbolisch rückläufiger Zeit wieder auf dieses Jahr zubewegen und dies auch mit der GSL tun![10] Deshalb müssen wir untersuchen, ob ein N1N1-Code auch im Jahr 1890 möglich gewesen wäre und auf welche Weise Gott diesen erzeugt hätte. Dabei ergibt sich natürlich die Schwierigkeit, dass wir auf die damaligen Sichtungen nicht mehr zurückgreifen können.

Aber sehen wir erst einmal in der GSL selbst nach, welcher Code uns von Gott dort angeboten wird.

Das "Rosettastein"-Triplett

Die Summenspalte des Codes zeigt N1T2 an. Ein N1 hätten wir also bereits im Frühling. Doch was machen wir mit dem T2, einem Herbstfest im siebten jüdischen Monat Tischri? Die Prophezeiungen der Offenbarung hätten in diesem Jubiläumsjahr in sehr ähnlicher Weise in Erfüllung gehen müssen, wie zu unserer Zeit. Die Reise der Heiligen in den Orionnebel hätte die gleichen sieben Tage betragen wie im Jahr 2019, da diese auf eine Vision Ellen G. Whites zurückgehen, die sie im Jahre 1844 gehabt hatte. Und natürlich hätte auch eine Neuschöpfung der Neuen Erde stattfinden müssen.

Die Herbstfeste hätten ebenfalls nicht mehr stattgefunden, weil mit dem siebten Tag der ungesäuerten Brote im Himmel alle Prophezeiungen der Feste abgeschlossen worden wären. Folglich dürfen wir das Gleiche tun, was ich mit der Festtagsliste tat: wir dürfen die Herbstfeste ersatzlos streichen. Übrig bleibt ein einsames N1 in der ersten Möglichkeit und das ist exakt die gleiche Ausgangssituation, die wir auch im Jahre 2019 vorfanden!

Mit der Neuschöpfung der Erde im Jahre „1890“ nach dem Millennium wäre der siebte Tag der ungesäuerten Brote der zweiten Möglichkeit zwangsläufig zu einem Siebenten-Tags-Sabbat und damit ebenfalls ein Großer Sabbat geworden – und damit hätte sich ebenfalls der Code N1 für die zweite Möglichkeit ergeben, der das N1-Paar vervollständigt hätte.

Bevor wir jetzt schon „Hurra!“ rufen, sollte man nicht vergessen, dass Gott die Zeit ist und dass all die Dinge, die Er tut, nach einem genauen Zeitplan ablaufen. Er macht das, damit wir Freude empfinden können, wenn wir wieder einen Seiner Zeit-Edelsteine finden. Ich sagte bereits, dass das korrespondierende erste Abendmahl am Abend des Tages nach der Ankunft im Orionnebel ebenfalls ein Siebenten-Tags-Sabbat sein sollte, damit perfekte Harmonie herrscht. Und das ist ein Kriterium, das wir nicht einfach mit der Neuschöpfung und der Neudefinierung des Siebenten-Tags-Sabbats seitens Gottes Hand erklären können. Hier müssen wir nachrechnen.

Nur, wenn es möglich ist, dass der Ankunftstag nach der siebentägigen Reise ein Sabbat ist, können wir sicher sein, dass das Jahr 1890 ein perfekter Kandidat für die Wiederkunft Jesu war und sich der Code N1N1 ergeben hätte.

Die erste Möglichkeit für den Beginn des Monats lag in diesem Jahr sehr früh nach der Frühlingstagundnachtgleiche, am Abend des 22. März 1890. Accurate Times liefert das Bild für die Sichtung in der zweiten Möglichkeit einen Mondmonat später:

Neumondsichtung im Jahre 1890

Die erste Mondsichel wäre am Sonntagabend des 20. April 1890 von Jerusalem aus sichtbar geworden. Das bedeutet, dass Jesus an diesem Adar II des Sonntags wiedergekommen wäre, damit das Millennium noch am gleichen Abend beginnen hätte können. Die Reise hätte also an einem Sonntag begonnen und hätte nach sieben Tagen an einem Sabbat geendet. Ein doppelter Tag wäre nicht nötig gewesen, um den Krönungstag der Heiligen zu einem Siebenten-Tags-Sabbat zu machen und perfekte Harmonie mit dem Großen Sabbat der Neuschöpfung herzustellen. Es kommen tatsächlich nur zwei Wochentage für das Kommen Jesu in Frage: ein Sonntag ohne den doppelten Tag und ein Montag mit dem doppelten Tag.

Das Zeitwunder Gottes im Jahre 2019 ist folglich sogar noch größer als es im Jahre 1890 gewesen wäre und die Tatsache, dass dem heutigen Babylon ein doppelter Tag gegeben wird, hat seine Begründung in der stark angewachsenen Pervertierung der Menschen seit 1890, die wohl niemand abstreiten kann, der noch Verstand hat.

„Ein bestimmtes Maß der Gerechtigkeit Gottes“

Die Erkenntnis des N1N1-Codes des Jahres „2019“ könnte glorreicher nicht sein. Doch: „Halt!“ Warum ist denn Jesus nicht schon im Jahr 2016 wiedergekommen, wenn der Code perfekt stimmte? Ja natürlich, wir hatten den Vater im Gebet um die Verzögerung der Wiederkunft Seines Sohnes gebeten, da wir nicht vollzählig waren, – und doch müssen wir uns die Frage stellen, warum Er dann nicht einfach den Code so belassen hat, wie er berechnet worden war, und warum Er ihn zu einem N1N1 machte.

Genau über diese Frage betete ich am 3. Februar und bat Gott um Hilfe für meine Überlegungen. Schon am Morgen des 4. Februar erhielt ich Antwort durch einen Traum unseres Bruders Aquiles, dessen kurze Träume uns schon öfter beim Studieren weitergeholfen hatten. Der Traum lautete kurz und bündig:

Eine Stimme sagt mir, dass nach einer bestimmten Anzahl von Tagen, die von einem bestimmten Datum abgezogen worden waren, ein bestimmtes Maß der Gerechtigkeit Gottes gefunden worden war; und das schien von der Stimme zweimal wiederholt worden zu sein. Und dass an diesem Tag diejenigen kommen würden, deren Gesichter durch ihre heilige Weihe erleuchtet seien und sie von Ort zu Ort eilen würden. Ich fühlte, dass dann auch mein Gesicht mit dieser heiligen Weihe leuchten sollte.

Nach ein paar Minuten hatte ich die Aussage des Traums verstanden und konnte bereits am Mittagstisch den Geschwistern des Gutshofs Weiße Wolke seine unglaublich tiefgehende Bedeutung erschließen.

Die göttliche Stimme erschallt im Traum zwei Male. Es geht also um die beiden Male, in denen Gott Vater als der Angeklagte nachsieht, ob genügend Zeugen für Seine göttliche Gerechtigkeit gefunden sind. Er tat dies zum ersten Male natürlich im Frühling 2016 und fand uns. Wir hatten die Opferbereitschaft, sogar das eigene ewige Leben zur Rettung von anderen dem Herrn anzubieten, damals schon längst zu einem Aufnahmekriterium für unsere Bewegung gemacht.

Den meisten Christen erscheint es jedoch als „verrückt“ und unsinnig, gerade das ewige Leben „wegzuwerfen“, das einem Jesus geben will. Sie erkennen nicht, dass es just Jesus selbst ist, der uns als Vorläufer[11] Beispiel in allem gibt. Nur ein Charakter, der sich selbst verleugnet und auf das Wohl der anderen bedacht ist, kann den Anforderungen des Himmels genügen. Gott hatte also ein bestimmtes Maß und eine gewisse Anzahl von Personen bereits im Frühling 2016 gefunden, die den Charakter Jesu widerspiegelten: N1N1.

Doch erst jetzt, ganz am Schluss aller Studien, erst im Epilog zur Heiligen-Stadt-Studie erkennen wir den zweiten N1N1-Code und zwar sogar erst, nachdem das zusätzliche Kapitel über die vier letzten Stunden, in dem die Stunde der zwei Heere beschrieben worden war, erschienen ist. Wir waren uns letztendlich bewusst geworden, dass auch die Apostel – wenn auch mit den zwölffachen Portionen des Heiligen Geistes gesegnet – es zusammen mit den Siebzig in nur 15 Tagen kaum schaffen konnten, noch weitere 143.930 lebende Menschen zu versiegeln. Das machte den Einschub der Stunde nötig, an deren Anfang die spezielle Auferstehung stattfinden wird, damit das Heer der 144.000 Zeugen für den Vater komplettiert würde.

Doch alle (oder fast alle) dieser gerade auferstandenen Menschen sind vor der vierten Engelsbotschaft unter der dritten seit Beginn der Versiegelung im Jahre 1846 gestorben. Sie haben zwar das Sabbatsiegel aber nicht das Siegel Philadelphias, noch haben sie ihren Teil der Opferbereitschaft gezeigt, der die heutige, jetzt lebende Gemeinde Philadelphia auszeichnet.

Ja, man kann sich durchaus vorstellen, dass diese Neuauferstandenen in Christi äußerst willig sind, sich schnell von den lebenden Heiligen über die zweite Zeitverkündigung aufklären zu lassen und das Siegel Philadelphias mit der Zeit Gott Vaters für das Herabkommen der Heiligen Stadt und Alnitaks nach dem Millennium ohne große Zweifel an der imminenten Wiederkunft annehmen, da ihre eigene Auferstehung Beweis genug ist, dass diese bevorsteht.

Aber da ist trotzdem noch das Problem, dass sie immer noch kein anderes „Opfer“ erbracht haben, als alle anderen erlösten Menschen vor ihnen, die in Christi den Tod sahen. Sie unterscheiden sich in Nichts von den Märtyrern in den Christenverfolgungen vor oder nach der Gerichtszeit. Dass sie den Sabbat hielten, macht sie auch nicht zu etwas Besonderem, denn den hielten auch die Patriarchen und viele Juden, die sich nach der Himmelfahrt Jesu zum Christentum bekehrten. Ja, sie haben große Opfer während ihres Lebens für Christus gebracht, sie haben viel für die Botschaft des dritten Engels geleistet und unermüdlich gepredigt, oft sogar unter herzzerreißend schlechten Umständen, wie z.B. Ellen G. White und ihr Ehemann James.

Aber nirgendwo in den Schriften der Adventpioniere oder der Prophetin selbst ist die Erkenntnis besonders hervorgehoben, dass die Opferbereitschaft des Christen soweit gehen muss, sogar das eigene ewige Leben auf den Opferaltar zu legen, geschweige denn davon, dass es jemand wirklich offiziell und öffentlich bekundet hätte. Es fehlt in allen früheren Schriften die Herstellung des Zusammenhangs zwischen dieser Opferbereitschaft und der Zugehörigkeit zu den 144.000 Zeugen.

Und nun stehen Tausende am 21./22. April 2019 da – frisch auferstanden in ihren unverweslichen, glorifizierten und unsterblichen Körpern, die eigentlich gar nicht mehr sterben können! Wie sollten sie jetzt ihre ewigen Leben, die sie bereits erhalten haben, anbieten können? Auch die unsterblichen Engel taten dies, als Christus am Kreuze litt, doch auch ihr Opfer war abgelehnt worden, da es nicht Teil des Heilsplans, der auf den sündigen Menschen abzielt, ist. Diese neu auferstandenen Menschen sind nicht mehr sündig, sie sind nicht mehr im Stande, aus dem sündigen Fleische heraus dieses Opfer zusätzlich zu dem zu bringen, was sie bereits in ihrem früheren Leben geleistet haben. Und doch, – wenn sie dieses Opfer nicht erbringen, gehören sie schon per Definition nicht zur Gemeinde Philadelphia und können die Zahl der 144.000 deshalb auch nicht vollmachen. Das ist ein sehr gewichtiges und schwerwiegendes Hindernis zur Erfüllung des Heilsplans, der 144.000 lebende Zeugen für den Vater fordert, das einer göttlich inspirierten Lösung zu seiner Überwindung bedarf!

Der Traum von Bruder Aquiles erwähnt, dass die Gesichter der Menschen, die über das bestimmte Maß an Gottes Gerechtigkeit verfügen, leuchten würden. Es geht um die alte Streitfrage, ob die Gesichter der Heiligen nur einmal oder zweimal leuchten werden, d.h. ob es nur eine oder – wie ich es immer dargestellt habe – zwei Zeitverkündigungen[12] geben wird.

Ellen G. White brachte dieses Aufleuchten der Gesichter in Verbindung mit der Zeitverkündigung durch die Stimme Gottes, die wir zweimal in besonderer Weise zu hören bekommen: Einmal „hörten“ und „sahen“ wir sie am 27. April 2013, als der Gammablitz im Löwen erstrahlte. Seine Reflektion wird das erste sein, was die Neuauferstandenen am 22. April 2019 wahrnehmen werden; es ist der Blitz Gottes und das große Erdbeben, das sie aus ihrem Todesschlaf erwecken wird.

Aber die Botin Gottes brachte das Aufleuchten der Gesichter auch mit einer bestimmten Handlung Mose in Zusammenhang:

Bald hörten wir die Stimme Gottes gleich vielen Wassern, die uns Tag und Stunde des Kommens Jesu mitteilte. Die lebenden Heiligen, 144000 an der Zahl, kannten und verstanden die Stimme, während die Gottlosen sie für Donner und Erdbeben hielten. Als Gott die Zeit verkündete, goß er den Heiligen Geist auf uns aus, und unsere Angesichter begannen zu leuchten. Die Herrlichkeit Gottes spiegelte sich darauf, wie bei Mose, als er vom Berge Sinai herabkam. {EG 12.1}

Was hatte Moses denn am Berge Sinai getan? Er hatte nicht nur die Gebote Gottes empfangen, sondern auch sein ewiges Leben zur Rettung des Volkes angeboten.

Und nun, wenn du ihre Sünde vergeben wolltest!... Wenn aber nicht, so lösche mich doch aus deinem Buche, das du geschrieben hast. (2. Mose 32,32)

Und es geschah, als Mose von dem Berge Sinai herabstieg, -und die zwei Tafeln des Zeugnisses waren in der Hand Moses, als er von dem Berge herabstieg, -da wußte Mose nicht, daß die Haut seines Angesichts strahlte, weil er mit ihm geredet hatte. (2. Mose 34,29)

Alle Angehörigen der zwei Heere Gottes werden dieses gleiche Strahlen ihrer Angesichter aufweisen. Die jetzt Lebenden werden bereits im Spätregen ab dem 6./7. April einen Abglanz davon aufweisen:

Christus wurde bei seiner Verklärung vom Vater verherrlicht. Wir hören Jesus sprechen: „Nun ist des Menschen Sohn verklärt, und Gott ist verklärt in ihm.“ Johannes 13,31. Auf diese Weise empfing er vor dem Verrat und vor seiner Kreuzigung neue Kraft für seine letzten Leiden. Während die Nachfolger Jesu der Zeit ihres letzten Kampfes, einer „Zeit der Angst in Jakob“, näher kommen, werden sie zu Christus emporwachsen und in hohem Maße seine Gesinnung teilen. Wenn die Verkündigung der dritten Engelsbotschaft zu immer eindringlicherem Rufen anschwillt und große Kraft und Herrlichkeit das abschließende Werk begleiten, wird auch das Volk Gottes an dieser Herrlichkeit teilhaben. Der Spätregen läßt sie wieder aufleben und Kraft gewinnen, damit sie die Zeit der Angst überstehen können. Auf ihren Gesichtern liegt ein Abglanz der Herrlichkeit, die den dritten Engel umgibt. {Sch1 117.4}

In der gleichen Vision, die mit Die Zukunft betitelt ist, fährt die Botin Gottes fort und beschreibt das zweite, vollkommene Aufleuchten der Gesichter aller Erlösten, also auch derjenigen, die bei der speziellen Auferstehung und dem großen Erdbeben aus ihren Gräbern hervorkamen:

Ich schaute im Geist, daß Gott in der Zeit der Trübsal sein Volk auf wunderbare Weise bewahren wird. Gleichwie Jesus in Gethsemane im Ringen mit dem Tode sein Herz ausschüttete, so werden die Kinder Gottes Tag und Nacht ernstlich um Errettung schreien und kämpfen. Ein Erlaß wird sie vor die Wahl stellen, entweder den Ruhetag des vierten Gebotes aufzugeben und dafür den ersten Tag zu ehren oder getötet zu werden. Die Kinder Gottes aber unterwerfen sich nicht, indem sie eine päpstliche Einrichtung anerkennen und den Sabbat des Herrn mit Füßen treten, Satans Heerscharen und gottlose Menschen werden sie zwar umringen und über sie frohlocken, weil es den Anschein hat, als gäbe es für sie keinen Ausweg mehr, doch während der Schwelgerei und des scheinbaren Triumphes der Gottlosen erfüllt Krachen und Donnern die Erde. Der Himmel hüllt sich in Finsternis, nur erleuchtet von dem glänzenden Licht und der erhabenen Herrlichkeit, die aus dem Himmel hervorbricht, wenn Gott seine Stimme aus seiner heiligen Wohnstätte ertönen läßt.

Die Grundfesten der Erde beben; Gebäude schwanken und fallen mit furchtbarem Krachen in sich zusammen. Die See kocht wie das Wasser in einem Topf, und die ganze Erde befindet sich in heftiger Bewegung. Das Gefängnis der Gerechten hat sich gewendet und in feierlichem Flüsterton sagen diese zueinander: „Wir sind erlöst. Es ist Gottes Stimme.“ In ernster Ehrfurcht lauschen sie den Worten der Stimme. Auch die Gottlosen hören sie, aber sie verstehen die Worte der Stimme Gottes nicht. Sie fürchten sich und zittern, während die Heiligen jauchzen. Satan, seine Engel und die Gottlosen, die darüber frohlockten, daß das Volk Gottes sich in ihrer Gewalt befand, erleben nun, wie denen höchster Ruhm zuteil wird, die das heilige Gesetz Gottes in Ehren gehalten haben. Sie schauen die Angesichter der Gerechten, auf denen das Bild Jesu leuchtet. Alle, die so eiferten, um die Heiligen zu vernichten, können die Herrlichkeit nicht ertragen, die auf den Erlösten ruht. Wie Tote fallen sie zur Erde. Satan und die bösen Engel fliehen die Gegenwart der verklärten Heiligen, denn ihre Macht, sie zu quälen, ist für immer dahin. {Sch1 118.1-2}

Der Kontext gebietet, dass dies noch vor dem Tag des Kommens geschehen wird, also in der Stunde der zwei Heere. Deshalb müssen die Auferstandenen der speziellen Auferstehung auch das gleiche Opfer gebracht haben, das Moses und wir brachten. Nur, wie sollen sie das bewerkstelligt haben, wenn sie tot waren, als wir zu dieser Erkenntnis gelangten?

Jesu Opfer und Tod war stellvertretend. Das gehört zum Einmaleins der christlichen Lehre. Wenn wir Jesu Opferbereitschaft perfekt widerspiegeln, sieht Gott Seinen Sohn in uns.

Hätte Christus nicht einen Weg der Versöhnung und Rechtfertigung für uns gefunden, wären wir rettungslos verloren. Er wurde Mensch und setzte sich den gleichen Versuchungen aus, mit denen auch wir es zu tun haben; doch er blieb ohne Sünde. Am Kreuz von Golgatha hat er mit uns getauscht: Er nahm die Strafe für unsere Sünden auf sich und schenkte uns dafür seine Gerechtigkeit. Wenn wir von ganzem Herzen an ihn glauben und ihm unser Leben weihen, gelten wir um seinetwillen vor Gott als gerecht — unabhängig davon, wie sündig wir gewesen sein mögen. Wenn Gott uns anschaut, sieht er in uns seinen Sohn. Christi untadeliges Wesen tritt an die Stelle unseres sündhaften Wesens; und wir werden von Gott angenommen, als hätten wir nie gesündigt. {BW 66.4}

Wenn Sein Opfer stellvertretend ist und Gott Vater in uns Seinen Sohn sieht, dann muss auch unser Opfer, das wiederum das von Jesus widerspiegelt, ebenfalls stellvertretend anwendbar sein.

Im Jahr 2013 hatten wir bereits erkannt, dass wir unsere ewigen Leben anzubieten haben. Diese Erkenntnis folgte einige Monate nach der Erkenntnis, dass Gott die Zeit ist, wie uns der Heilige Geist am 5. Januar 2013 mitgeteilt hatte. Von da an war es unsere Aufgabe gewesen, diese Opferbereitschaft zu lehren. Deshalb verstehen wir jetzt, warum Gott den Gammablitz im Jahr 2013 aufscheinen ließ!

Diese Opferbereitschaft war das erste „bestimmte Maß der Gerechtigkeit Gottes“ gewesen, das der Vater im Jahre 2013 vorgefunden hatte, aber es reichte nicht aus, um den Heilsplan im Jahr 2016 zu vollenden, da wir zu wenige gewesen waren. Ein erneutes Opfer musste am Gipfel der Zeit gebracht werden und diesmal sollte es stellvertretend für die noch im Tode ruhenden Angehörigen der speziellen Auferstehung stehen, ohne dass uns dies bewusst war.

Wir waren bereits rein gewesen und Gott sah in uns Seinen Sohn, als wir wie Jesus in Seinem Gethsemane beteten, dass dieser Krug einer weiteren – für uns damals noch unbestimmte Jahre dauernden – Qual an uns vorübergehen möge, wenn dies möglich sei, wir aber gleichzeitig bereit wären, noch in dieser schrecklichen Welt zu bleiben, die für uns nichts außer Spott und Hohn übrighatte, wenn dies dazu dienen würde, das ganze „bestimmte Maß der Gerechtigkeit Gottes“ vollzumachen.

Wie viele zusätzliche Opfer fordert Gott, wenn man sein ewiges Leben bereits auf den Altar gelegt hat? Nur dieses, denn es ist vollkommen, wie das Seines Sohnes. Aber unsere verstorbenen Glieder der reinen Gemeinde Philadelphia konnten und können dieses Opfer nicht bringen, so brachten wir es stellvertretend für sie und damit machte uns Gott zu wahren Teilhabern des Erlösungsplans nach dem Bilde des Einen, der Seine Charakter-DNA in unsere Zellen gepflanzt hatte, die nun über einen neuen Doppel-Stopp-Code[13] verfügte: N1N1 im Jahre 2016 und N1N1 im Jahre 2019.

Wir konnten nur wenige lebende Menschen zur Rettung führen, doch werden Tausende aus dem Heer des Tales von Hesekiel 37 zu uns stoßen, unser Opfer für sie erkennen und freudig annehmen, – und durch die Siebzig, die Gott zu Seinem Siegelring machen wird, werden sie Sein Siegel auf ihre Stirnen erhalten und zu vollwertigen Mitgliedern der Gemeinde Philadelphias werden.

Dann ist N1N1 vollständig erfüllt und das zweite „bestimmte Maß der Gerechtigkeit Gottes“ voll. Dann leuchten alle Gesichter der Erlösten in heiliger Weihe und die Bösen erstarren in Grauen, wenn sie ihren Blick auf sie richten. Nur die Klüfte der Berge versprechen ihnen Schutz vor dem göttlichen Abglanz, der Jesu Wiederkunft am 6. Mai 2019 durch Seine zwei Heere ankündigt.

„Eine Million Zug- und Lastwagenhupen“

In der Endzeit gibt es Träumer wie unseren Bruder Aquiles und es waren auch Träume, die dieses Missionswerk vorbereitet haben. Wer Träume verschmäht – außer aus gutem Grund – verschmäht eine Prophezeiung Gottes, die Er sowohl im Alten als auch im Neuen Testament niederschreiben ließ.

"Und es wird geschehen in den letzten Tagen, spricht Gott, daß ich von meinem Geiste ausgießen werde auf alles Fleisch, und eure Söhne und eure Töchter werden weissagen, und eure Jünglinge werden Gesichte sehen, und eure Ältesten werden Träume haben; und sogar auf meine Knechte und auf meine Mägde werde ich in jenen Tagen von meinem Geiste ausgießen, und sie werden weissagen. (Apostelgeschichte 2,17-18)

Der Herold Ernie Knolls ist der Engel Gabriel, der auf die Erde herabkam, um als vierter Engel die Sünden Babylons nach 1844 zu wiederholen und damit zur Reue zu führen. Er wird bald wieder dorthin zurückkehren, von wo er gekommen ist, wenn Gott sein Werk für erfolgreich abgeschlossen erklärt. Da ich die menschliche Hülle des Schreibers dieses Epilogs bin, darf die endgültige Auslegung eines Traumteils aus Zwei Autos nicht fehlen, der uns viele Jahre lang besonders im Forum der 144.000 beschäftigte. Es geht um den Cartoon-Kalender-Abschnitt aus diesem ausführlichen Traum, der die Mitte und damit – chiastisch gesehen – den Höhepunkt der beiden großen Traumseiten „Bileams“ darstellt.

Der Traumteil beginnt wie folgt (Hervorhebungen von mir):

Nun setzt mich der Herold darüber in Kenntnis, dass die Zeit so kurz ist und viele weder verstehen, noch eingestehen möchten, dass wir uns in den letzten raschen Augenblicken befinden.

Diese Einführung ist deshalb so faszinierend, da es offensichtlich um die „schnellen Schlussereignisse“ geht, von denen Ellen G. White prophezeit hatte.[14] Wenn also die Ereignisse, die in diesem Traumteil beschrieben sind, eintreffen würden, dann hätten diese „schnellen Schlussereignisse“ endlich begonnen.

Er sagt, dass er mich woanders hin nehmen muss, damit ich ein besseres Verständnis erhalten kann. Ich soll darauf achten, was ich sehen werde und es berichten. Wir gehen dorthin, wo ich vor einem kleinen Schreibtisch stehe. Ich bemerke einen Tagestischkalender, von dem ich weiß, dass er ein Geschenk ist. Oberhalb ist ein Cartoon (Karikatur) aufgemalt und unterhalb ein humorvoller Bildtext. Ich schaue auf das Bild, lese den Bildtext und lache. Ich blättere zu der nächsten Seite, schaue auf das Bild, lese den Bildtext und blättere wieder zu dem nächsten Tag. Ich fahre fort, durch die Seiten zu blättern, Tag für Tag.

Schon im Jahre 2013 hatten wir eine perfekte Auslegung für den humorvollen Bildtext des Cartoon-Kalenders gefunden. Es war die tatsächlich von einem solchen Tagestischkalender „prophezeite“ Rücktrittserklärung von Papst Benedikt XVI. am 10. Februar des gleichen Jahres gewesen. Viele Presseberichte erschienen ob dieser erstaunlichen Erfüllung eines Kalenderblattes, das den oberflächlichen Ernie Knoll zum Lachen brachte und gleichzeitig den Weg dafür ebnete, dass Satan im Fleische des mächtigsten Mannes der Erde erscheinen konnte.

Ein Cartoon-Kalender sagte den Rücktritt Benedikts XVI. voraus.Der kurze Traumteil geht (mit seiner schlechten deutschen Übersetzung) weiter…

Plötzlich beginnen sich die Kalenderseiten selbst langsam umzublättern. Mit Erstaunen beobachte ich, als sich die Seiten anfangen, schneller und schneller umzublättern. Jetzt blättern sich die Seiten so schnell, dass es nur noch ein Fleck ist [gemeint ist, dass die Einzelheiten „verschwimmen“].

Es vergeht also einige Zeit nach der Traumjahreszeit selbst, die ein ausklingender Winter (im Jahre 2010 am 12. März) gewesen war. Man muss bei der Auslegung beachten, dass ein Bildkalender nur die Tage eines einzigen Jahres beinhaltet, wie es auch bei dem Cartoon-Kalender der Fall war, der den Papstrücktritt „voraussagte“. Als nächstes beobachtet Ernie Knoll den beginnenden Frühling mit dem wachsenden Gras und zwei Vollmonde von seinem Fenster aus:

Nun gehe ich zu einem Fenster und beobachte, wie das Gras auf dem Hof sehr schnell wächst. In einem Augenblick ist das Gras jetzt gemäht, danach fängt es wieder an zu wachsen. Ich blicke hinauf und bemerke, wie die Sonne sehr schnell über den Himmel wandert, von Osten nach Westen, gefolgt von dem Mond, der ständig seine Größe ändert. Ich sehe, wie er von einem Vollmond zu einem kleinen Splitter wird und dann wieder zu einem Vollmond.

Wir befinden uns nun am zweiten Vollmond des zweiten Monats des Frühlings, also in der zweiten Möglichkeit für das Passahfest wie es in Vollmond in Gethsemane ausführlich dadurch erläutert ist, dass Jesus Christus bei solch einer zweiten Möglichkeit im Jahre 31 n. Chr. an einem Vollmondtag des Passahfestes stellvertretend für uns am Kreuz gestorben ist.

Nach der Vollmondsichtung Ernies, vergehen noch zwei weitere Tage und zwei weitere Nächte:

Dies wird von der Sonne gefolgt, die über den Himmel wandert [Tag des Passahfestes] und wiederum erneut vom Mond [Nacht des ersten Tages der ungesäuerten Brote, als Jesus im Grabe lag]. Jetzt beobachte ich, wie Baumäste und Blätter wachsen [was nur bei Tageslicht des ersten Tags der ungesäuerten Brote möglich ist]. Während ich nach oben in den Himmel schaue, sehe ich Sterne herüber [besser: vorüber-] streifen [die Nacht des zweiten Tags der ungesäuerten Brote, in deren Morgengrauen Jesus auferstand]. Es ist so, als wäre die Zeit zusammengepresst und würde daher rasch verstreichen.

Und nun geschieht das große Ereignis, auf das wir seit dem Erscheinen des Traums im Jahr 2010 gewartet hatten:

Nun kommt alles zu einem schnellen Halt. Jedes Geräusch entschwindet. Alles ist still und ruhig. [Dies legten wir schon im Jahr 2013 als die Ruhe eines Sabbats aus.] Plötzlich gibt es einen unglaublich grellen Ton, der keine Beschreibung hat. Er gleicht dem Ton von einer Million Zug- oder Lastwagenhupen, die alle zur gleichen Zeit ertönen. Das schwarze Tuch, des stillen nächtlichen Himmels, reißt auseinander und es erscheint ein Glanz, für den es keine Beschreibung gibt.

Dieser Abschluss des Traumteils hat es prophetisch in sich und einige der Aussagen, die ich in Fettschrift hervorgehoben habe, haben uns jahrelang an unserer ersten Auslegung, nämlich, dass es sich bei dem „Glanz, für den es keine Beschreibung gibt,“ um den tatsächlich in der Nacht des zweiten Tags der ungesäuerten Brote der zweiten Möglichkeit des Jahres 2013 erschienenen Gammablitz GRB130427A handelte, zweifeln lassen. Der 27. April 2013 war darüber hinaus auch noch ein Siebenten-Tags-Sabbat gewesen, der die Aussage über „die stille und ruhige Nacht“, in der es geschehen sollte, perfekt erfüllte.

Natürlich war diese Auslegung richtig gewesen, denn am 13. März des gleichen Jahres war Satan in Papst Franziskus bereits auf den Thron des Vatikans gestiegen und hatte damit begonnen, seinen überheblichen Anspruch auf Weltherrschaft geltend zu machen, der zunächst darin gipfeln sollte, dass er im Jahre 2015 diesen blasphemischen Antrag auch beiden Kammern der US-Regierung und den versammelten Vereinten Nationen vortrug.[15] Gibt es einen klareren oder besseren Beginn für die „schnellen Schlussereignisse“? Falls ja, bitte teilt es mir mit.

Was aber nicht so ganz zu passen scheint, ist zum einen der extrem laute „Hupton“, der doch eigentlich eher an eine göttliche Posaune erinnert, nicht wahr? Und außerdem ist eine Nacht zwei Tage nach einem Vollmond nur schwerlich mit einem „schwarzen Tuch“ vergleichbar, was eher an eine Nacht mit einem astronomischen Neumond erinnert. Dies bekommt besonderes Gewicht, wenn man bedenkt, dass Ernie auch Sterne vorüberstreifen sehen durfte, die an die Sternschnuppen eines Meteorschauers erinnern sollen. Alles sieht eher danach aus, als dass es hier bei diesem ohrenbetäubenden Laut um die siebte Posaune, die bei Jesu Wiederkunft erschallt, als um das Erdbeben und den Blitz durch den herabkommenden Engel bei Jesu Auferstehung geht!

Diese und ähnliche Gedankengänge veranlassten uns im Laufe der Jahre nach dem Eintreffen des Gammablitzes, in jedem Frühling erneut Ausschau an den zwei möglichen Frühlingsvollmonden – bzw. zwei Tage nach ihnen – zu halten. Aber nichts Neues war zu entdecken gewesen. Es gab auch Posaunen und Plagen, die an Neumonden begannen und deshalb vernachlässigten wir in einer späteren Theorie sogar den Verlauf der zwei Tage nach der zweiten Vollmondsichtung Ernies zugunsten der anderen Eigenschaften des großen Ereignisses, das der Herold Ernie Knoll zeigte, die eher auf eine astronomische Neumondnacht deuteten.

Als aber auch der Frühling 2018 vergangen war, ohne dass ein weiteres Ereignis, das auch nur annähernd die Größe[16] und Dauer des GRB1301427A erreicht hätte, eingetroffen war und wir längst wussten, dass Jesus im Mai 2019 wiederkommen würde, fehlte nur noch eine „Hupe“ im Puzzle mit einer Million Teilen, um das Gesamtbild des fertig ausgelegten Traumteils vor uns zu sehen.

Wäre Jesus – wie wir noch bis Dezember 2018 glaubten – am 21. Mai 2019 wiedergekommen, hätten wir das Geheimnis des Traumteils nicht vollständig aufdecken können. Aber als wir die Stunde Philadelphias erkannten und damit, dass Jesus am Tag eines astronomischen Neumonds wiederkommen wird, hatten wir das Puzzleteil mit der „Hupe“ der siebten Posaune zwar schon in der Hand, aber wir mussten es noch richtig herum einsetzen.

Uns war zwar schnell klargeworden, dass die Traum-Charakteristika, die auf einen astronomischen Neumond zeigten, perfekt auf die Wiederkunft Jesu am 6. Mai 2019 wiesen, aber wann hätten dann die „schnellen Schlussereignisse“ beginnen sollen? Zwei Stunden vorher?

Das Forum schwieg, denn man war mit der Erklärung zufrieden gewesen, dass das Ereignis des Traumteils der Neumond der Wiederkunft sein müsste. Es fiel niemandem auf, dass damit wieder die andere Hälfte des Lichts verdunkelt wurde, das mit dem Cartoon-Kalender im Jahre 2013 so überzeugend begonnen hatte.

Bringen wir das letzte Puzzleteil also jetzt in Position: An Christi Auferstehungsjubiläum am 27. April 2013 traf der Gammablitz GRB130427A auf der Erde ein… er war der Vorbote des „Glanzes, für den es keine Beschreibung gibt“. Die Wissenschaftler gaben ihm einen Namen, der mich bald inspirierte, einen meiner Artikel der Serie über den Zorn Gottes mit dem Titel Monster am Himmel zu versehen:

„Monster“

Am 27. April dieses Jahres hat das "Fermi Gamma-ray Space Telescope" im Sternbild des Löwen eine außergewöhnliche Eruption von Gammastrahlen registriert – so außergewöhnlich, dass eine Forschergruppe in ihrer Arbeit sogar den Begriff „Monster“ dafür verwendet. „GRB130427A“, so die offizielle Bezeichnung des Ausbruchs, „war nicht nur der bisher hellste, sondern auch der energiereichste und am längsten andauernde Gammastrahlenblitz“, so Reimer. Die Helligkeit im Bereich der hochenergetischen Gammastrahlung war etwa 50 Mal größer als der bisher hellste GRB. Das höchstenergetische Photon des Ausbruchs wurde mit 95 Gigaelektronenvolt (GeV) gemessen, das Hundertmilliardenfache der Energie eines Photons im sichtbaren Licht.

Auch die Dauer der Eruption ist bemerkenswert: Üblicherweise gliedert sich ein solcher Ausbruch in eine prompte Phase, in der innerhalb weniger Sekunden bis Minuten mit niedrigeren Wellenlängen – sichtbares Licht, Röntgen- und Radiowellen – abgestrahlt werden. „GRB130427A“ hat dagegen 20 Stunden lang hochenergetische Photonen ausgesendet.

Das Zentrum des „Monster“-Blitzes zeigt tatsächlich auf die Wiederkunft Jesu an einem astronomischen Neumondtag, in der der Nachthimmel „schwarz wie Tuch“ ist und deshalb ist die siebte Posaune tatsächlich der „unglaublich grelle Ton, der keine Beschreibung hat und dem Ton von einer Million Zug- oder Lastwagenhupen gleicht“.

Kann man die Richtigkeit dieser Auslegung auch durch das Detail der vorbeistreifenden Sternschnuppen belegen?

Im April 2013 gab es – wie in jedem Jahr im April – den nennenswerten Meteorstrom der Lyriden, der seinen Höhepunkt am 22. April hat. In den entsprechenden Tabellen des Jahres 2013 ist jedoch verzeichnet, dass man kaum eine Aussicht gehabt hätte, eine Sternschnuppe dieses Stroms zu beobachten, da der annähernd volle Mond diese nur flüchtigen und schwach leuchtenden Objekte überstrahlte. Noch schlimmer wäre dies am 27. April, nur zwei Tage nach dem Vollmond, gewesen, und sogar Stellarium schaltet die Anzeige des Lyriden-Stroms bereits am 26. April ab.

Stattdessen tauchen die Eta-Aquariden schon am 19. April auf, die aber ebenfalls durch den hellen Mond überstrahlt worden sein müssen. Ernie hätte am 27. April 2013 keine Chance gehabt, Sternschnuppen dieses Stroms zu beobachten. Er hat seinen Höhepunkt auch erst später; aber darauf kommen wir gleich.

So sah der Nachthimmel damals im Jahre 2013 aus der Warte von Ernies Garten in der Nähe von San Francisco aus:

Suche nach Sternschnuppen im April 2013Wie sieht es mit dem 22. April 2019, dem Tag der speziellen Auferstehung aus? Könnte diese erste Reflektion des Gammablitzes eine Erfüllung für diesen Traum-Teil sein? Da es wieder der zweite Tag nach dem Vollmond sein muss, wie wir längst festgestellt haben, sehen die Lichtverhältnisse exakt gleich aus. Folglich muss auch diese Möglichkeit ausgeschlossen werden.

Es bleibt in diesem Jahrtausend also nur noch die Nacht des 6. Mai 2019 übrig, die Nacht des astronomischen Neumonds.

Suche nach Sternschnuppen im May 2019Die Eta-Aquariden haben ihr Maximum gemäß Wikipedia in genau dieser Nacht des 6. Mai. Das Puzzleteil mit der riesigen „Hupe“ ist eingefügt und passt perfekt!

Kurz vor Morgengrauen dieses Tages in den USA wird das „schwarze Tuch des stillen nächtlichen Himmels auseinanderreißen“ und zwar durch das Erscheinen des Blitzes, der vom Löwen im Osten als GRB130427A ausging und nun im Westen angekommen sein wird.

Denn gleichwie der Blitz ausfährt von Osten und scheint bis gen Westen, also wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. (Matthäus 24,27)

Jetzt haben wir eine klare Antwort auf die Frage, wann die schnellen Schlussereignisse begonnen haben: Es war in der Nacht vom 26. auf den 27. April 2013, als das „Monster am Himmel“ erschien, während das wahre Monster bereits auf dem Thron des Vatikans saß.

Die zwei Zeichen Jonas

Am 4. Juni 2013 hatte ich den dritten und letzten Teil der Zorn-Gottes-Serie mit dem Titel Das Zeichen des Jona in Deutsch veröffentlicht. Die gesamte Serie war aufgrund des Gammablitzes entstanden und weil ich verstanden hatte, dass es einstmals ein Gammablitz sein würde, der den Unbußfertigen den Garaus machen würde. Dabei war mir noch nicht völlig klar gewesen, dass dies sogar in drei Etappen erfolgen würde: die Beendigung der Stunde der Nationen mit dem Tier am 22. April 2019 durch die erste Reflektion des GRB von 2013, der doppelte Tag der Vergeltung Gottes am 6. und 7. Mai 2019, vor dem die Heiligen durch Jesu Wiederkunft bewahrt bleiben, als Zentrum des GRB130427A und schließlich die Austilgung der Sünde und aller Unverziehenen am „21. Mai 2019“, wenn Alnitaks Gammablitz als zweite Reflektion des GRB-Vorboten einschlägt.

Erlaubt mir bitte eine kurze Auffrischung des Themas um das Zeichen Jonas mit einem etwas längeren Zitat aus meinem damaligen Artikel:


Der Typus für das Zeichen, das das heutige vorgebliche Volk Gottes, die Christenheit, erhalten sollte, ist natürlich das Zeichen Jonas und wir müssen den Typus genau studieren, um herausfinden zu können, was „unser“ Zeichen wäre. Zuerst müssen wir erkennen, dass das Zeichen damals kein nebensächliches war, wie der Bibeltext (kein Zeichen, außer) vielleicht vermuten lässt.

Jesus erklärte sehr genau, woraus das Zeichen bestehen würde:

Denn gleichwie Jonas drei Tage und drei Nächte in dem Bauche des großen Fisches war, also wird der Sohn des Menschen drei Tage und drei Nächte in dem Herzen der Erde sein. (Matthäus 12,40)

Im zweiten Teil der Serie über die Kreuzschatten bin ich schon einmal ausführlich auf dieses Zeichen eingegangen und habe erklärt, dass diese drei Tage und drei Nächte in Gethsemane begannen, als Jesus die Sündenlast der Menschheit auf Seine Schultern nahm. Er begab sich damit „in den Bauch der Erde“ in die Dunkelheit, die der Dunkelheit entsprach, die Jona im Bauch des Fisches empfunden haben muss. Erst als Jesus auferstanden war und am gleichen Morgen noch ins himmlische Heiligtum aufgefahren war und dort die Sündenlast der Menschheit zusammen mit Seinem versöhnenden Blut vor den Vater brachte, fiel diese Bürde wieder von Ihm ab und Er kam wieder ans Licht, so wie Jona vom Fisch an Land gespuckt worden war.

Bei diesem kurzen Besuch beim Vater brachte Jesus auch die Erstlingsfrüchte vor den Vater. Das waren diejenigen Menschen, die bei Seiner Kreuzigung auferstanden waren:

Jesus aber schrie wiederum mit lauter Stimme und gab den Geist auf. Und siehe, der Vorhang des Tempels zerriß in zwei Stücke, von oben bis unten; und die Erde erbebte, und die Felsen zerrissen, und die Grüfte taten sich auf, und viele Leiber der entschlafenen Heiligen wurden auferweckt; und sie gingen nach seiner Auferweckung aus den Grüften und gingen in die heilige Stadt und erschienen vielen. (Matthäus 27,50-53)

Jesus hatte in Seiner Todesstunde dem abgefallenen Volk gezeigt, dass Seine Macht in Seinem sündenvergebenden Blut liegt. Dieses Blut dient der Rechtfertigung derer, die es annehmen und sich von ihm von ihren Sünden reinwaschen lassen. Sein Blut bewirkte noch in der Kreuzigungsstunde die Auferstehung von vielen „Heiligen“, die nun drei Tage lang Zeugnis in Jerusalem für Gott ablegten. Dieses Zeugnisgeben reichte aus, um Ihnen nicht nur die Rechtfertigung, sondern auch die nötige Heiligung zu geben, um am dritten Tage mit Jesus zusammen in den Himmel zum Vater aufzufahren, wo sie bis heute lebend geblieben sind.

Diese Geschehnisse zeigten am Beispiel von Wenigen, was später im Großen geschehen sollte. Die Macht des Blutes Jesu würde einstmals dazu führen, dass die Gebeine der Gemeindeglieder im Tal der Toten wieder Fleisch und Sehnen bekommen und zum Leben erweckt würden (Hesekiel 37), damit sie als letzte Generation im Lauten Ruf das Zeugnis vollenden würden, das damals begonnen worden war. Die 144.000 werden bald geistlich auferweckt werden und für den Vater Zeugnis ablegen. Dies ist unsere Hohe Berufung.

Warum hatte Jesus diese Kombination von Geschehnissen als das letzte Zeichen gewählt, das der damaligen bösen und ehebrecherischen Generation gegeben werden sollte? Er wollte sie an ihren ursprünglichen Verkündigungsauftrag erinnern, den sie vergessen hatten. Die gesamte jüdische Nation war dazu auserwählt worden, das erste Kommen Jesu zu verkündigen. Ihre Statuten, ihre Festtage, das Opfersystem, alles deutete auf das erste Kommen Jesu und Seinen Opfertod für die gesamte Menschheit hin. Sie hatten die alten Schriften – und dort waren alle Prophezeiungen zu lesen, die auf den Messias und die Wirkung Seines Blutes hinwiesen. Sie hätten den Messias erkennen müssen, wenn sie die Prophezeiungen studiert und verstanden hätten. Sie hätten statt in religiösen Formenwahn zu verfallen, die hinter den Prophezeiungen stehende gute Nachricht eines sündenerlösenden und heiligenden Heilands erkennen sollen, durch den einstmals alle Menschen, die Ihn lieben, die Auferstehung und das ewige Leben erlangen können. Sie hatten sich aber entschieden, menschliche Traditionen statt die lebendige Wahrheit Gottes zu verkündigen.

"Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist weit entfernt von mir. Vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als Lehren Menschengebote lehren." (Matthäus 15,8-9)

Das Zeichen hatte in Gethsemane begonnen, als die ersten Blutstropfen des Heilands bei Seiner Verhaftung vergossen wurden und es endete, als all Sein Blut vor den Vater ins himmlische Heiligtum gebracht worden war. Deshalb war uns sehr bald klar geworden, dass auch das Zeichen für die heutige ehebrecherische Generation an den Passahfesttagen stattfinden müsste, und da speziell am Tag der Webegarbe, die für die Erstlingsfrüchte steht, die Menschen, die Jesus mit sich am Auferstehungstag in den Himmel nahm.

Ein Studium steht in der Mitte aller unserer Studien. Es ist das Studium über den wahren Gotteskalender, den wir finden durften, als wir die Geschehnisse um Gethsemane näher untersuchten. Deshalb nannten wir dieses Studium auch Vollmond in Gethsemane. Dieser Gotteskalender ermöglichte es uns nicht nur, den wahren Kreuzigungstag Jesu herauszufinden, sondern jedes zukünftige oder vergangene von Gott angeordnete Fest astronomisch zu berechnen. Wir wussten, dass in einem bestimmten Jahr an einem zweiten Tag nach dem Passahfest, dem Tag der Webegarbe, ein Zeichen vom Himmel gegeben werden würde, das dem Zeichen Jonas entsprechen würde.

Es müsste wieder ein Zeichen sein, das diesmal ganz besonders der Adventgemeinde ihre Verfehlung in der Erfüllung ihres Verkündigungsauftrags zeigen würde. Es müsste ein Zeichen sein, das im Kleinen das zeigen würde, was in der Zeit des zweiten Kommens Jesu im Großen geschehen würde.


Wenn ich das heute lese, freue ich mich über die damals schon so tiefreichenden Einsichten, die wir als Gemeinde erlangt hatten. Ich hatte dieses Kapitel noch dazu mit Das Zeichen für Israel betitelt, was heute perfekt zutrifft, denn in letzter Konsequenz betrifft dieses Zeichen die abgefallene Christenheit als gesamtes, die vergessen hat, dass sie das geistliche Israel selbst ist.

Wer zu der Zeit Jesu lebte und nicht an Ihn glaubte, glaubte natürlich auch nicht an Seine Auferstehung und Seine „Vor“-Himmelfahrt am zweiten Tag der ungesäuerten Brote. Für ihn war das „Zeichen Jona“, das Jesus gegeben hatte, genauso unwirklich und unsichtbar, wie es der größte aller Gammablitze für die große Mehrheit der Christen ist. Jesus erklärte auch, dass es die volle Absicht Gottes gewesen war, dass diese Menschen aufgrund ihrer Bosheit und ihrer Perversion nur ein Zeichen bekommen sollten, das sie nicht verstehen würden:

Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Ein böses und ehebrecherisches Geschlecht begehrt ein Zeichen, und kein Zeichen wird ihm gegeben werden, als nur das Zeichen Jonas', des Propheten. (Matthäus 12,39)

Wer aber an Jesus glaubte, erkannte auch das drei Tage und drei Nächte dauernde Zeichen. Im vorigen Kapitel haben wir diese drei Tage und drei Nächte durch den Herold noch einmal dargestellt bekommen: Da waren die zwei Vollmonde, deren zweiter auf Gethsemane deutete, die erste Nacht. Dann sah Ernie Knoll einen Tag, eine Nacht, einen weiteren Tag und eine weitere Nacht und dann den großen Blitz, der die letzte Nacht zum neuen Tag machte. Habt ihr mitgezählt? Drei Nächte und drei Tage oder drei komplette jüdische Tage.

Da alles, was Jesus tat und sagte, eine noch größere Bedeutung für die letzte Generation hat, war auch dieses Zeichen prophetisch und damit ist die Anwendung des Tag-für-Jahr-Prinzips gestattet. Es handelt sich bei dem modernen Zeichen Jonas also um ein Zeichen, das nicht nur drei Tage umspannt, sondern drei ganze Jahre und vielleicht noch mehr, wenn wir weiterforschen.

Wer das Kapitel über „Ein bestimmtes Maß der Gerechtigkeit Gottes“ aufmerksam gelesen hat, weiß jetzt, dass der Frühling 2013 der Zeitpunkt gewesen war, an dem Gott die allerersten Erstlinge der letzten Generation gefunden hatte, die gerade zu verstehen begonnen hatten, was Opferbereitschaft bedeutet und was sie zu tun hatten, um dem Bild Jesu zu entsprechen.

Wo landen wir, wenn wir zum Frühling 2013 drei volle Jahre hinzuzählen? Im Frühling 2016 natürlich! Was war da geschehen, dass wir hier ein (erstes) Ende des Zeichens Jonas ansiedeln könnten? Zu allererst gab Gott selbst ein riesiges Zeichen für die Verständigen: die Veränderung des DNA-Codes für dieses Jahr von N2 zu N1N1. Seine winzige Gemeinde Philadelphia hatte die geistliche Reife erlangt, dass Jesus wirklich im Oktober des Jahres 2016 hätte wiederkommen können.

Der Gammablitz des Frühlings 2013 in Kombination mit dem zweimaligen Eingreifen Gottes zur Veränderung des Kalenders im Frühling 2016 war das (erste) Zeichen Jonas gewesen. Jesus war dem „Herzen der Erde“ in Gethsemane übergeben worden, als Sein Leidensweg begann, und wir wurden dem Herzen des Vaters übergeben, als wir zu verstehen begannen, dass auch wir unsere ewigen Leben auf den Opferaltar legen müssten. Im Frühling 2013 hatte unser eigentliches „Gethsemane“ begonnen. Wer den Forumsbeitrag meines Bruders Robert von oben noch einmal mit diesem Verständnis liest, kann noch besser nachempfinden, warum für uns die N1N1-Kombination des Frühlings 2016 so etwas wie die Auferweckung aus dem Grabe gewesen war. Genau wie Jesus am Ende der drei Nächte und Tage kurz mit Seinen Erstlingen in den Himmel auffuhr, um zu erfahren, ob Sein großes Opfer angenommen worden war, hatte uns Gott Vater im Frühling 2016 zusammen mit unseren Erstlingen aus der Gemeinde Philadelphia zum Himmel aufschauen lassen und durch das unerwartete N1-Paar bestätigt.

War damit das moderne Zeichen Jonas beendet? Natürlich nicht, denn der große Gammablitz hat seine Reflektion auf der anderen Seite des Berges „Chiasmus“[17] mit der Wiederkunft Christi im Frühling 2019, bei der Er Seine gesamte Gemeinde aller Zeitalter aus der ersten Auferstehung von der zum Tode verurteilten Welt abholen und zum Vater bringen wird. Es sind diesmal nicht Seine Erstlinge, die Er zum Vater bringt, sondern Er führt Seine Braut nach Hause. Diesmal ist es nicht Seine eigene Auferstehung und „Vor“-Himmelfahrt, die das Zeichen Jonas beendet, sondern die Krönung aller Erlösten im Orionnebel.

Da die Vollzahl der 144.000 im Jahr 2016 noch nicht erreicht war und noch Zeit für die Reifung des Rests gegeben werden musste, musste auch ein weiteres Zeichen Jonas für diejenigen gegeben werden, die noch zu retten waren; nur spiegelverkehrt! Diesmal reichten die drei Jahre vom N1N1-Code des Frühlings 2016 bis zum Gammablitz-Zentrum des 6. Mai 2019. (Man bedenke dabei, dass das zweite N1 der zweiten Möglichkeit erst nach dem Millennium hinzukommt!)

Wie Jesus uns Seine Gerechtigkeit durch Sein Opfer gab, durften wir unsere durch Ihn erlangte Gerechtigkeit anderen durch unser Opfer vermehren, um deren Gerechtigkeit in Gott vollkommen zu machen. Somit ist die Gesamtzahl der 144.000 im zweiten Zeichen Jonas mit der damit verbundenen speziellen Auferstehung auch so etwas wie unsere eigene reife Frucht. Allein in ihnen lebt der Geist Gottes in der Fülle des Opfers Jesu zusammen mit der Erkenntnis des Opfers Philadelphias, durch das Gottes heilbringende Kraft im Menschen und auf ihren strahlenden Angesichtern für das ganze Universum sichtbar gemacht wurde. Ihr Zeugnis wird ewig sein.

„Glückselig, die von nun an sterben“ 3.0

Die Sprecher der Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten haben tausende, wenn nicht hunderttausende von Predigten über Offenbarung 14 verfasst und vorgetragen – allerdings sprachen sie dabei nur über die wenigen Verse, die sie wirklich verstehen. Das sind im Wesentlichen die Verse 6 bis 13 mit den Botschaften der drei Engel. Von den ersten fünf Versen dieses außerordentlich wichtigen Kapitels, die von den Charaktereigenschaften der 144.000 handeln und einen in prophetischer Sprache verfassten Lageplan des Ortes, von dem ihre Botschaft ausgeht, beinhaltet, wissen sie nur, dass es sich geziemt, danach zu streben, zu den 144.000 zu gehören.[18] Ansonsten wurde das Volk, das sich immer noch in der Wüste glaubt, mit längst hinfälligen Hinhalteparolen überlistet…

Gott will auch nicht, daß sie [sein Volk] sich über Fragen streiten, die ihnen geistlich nicht weiterhelfen, wie zum Beispiel: Wer wird zu den 144.000 gehören? Die Erwählten Gottes werden zweifellos in Kürze die Antwort erfahren. Für die Gemeinde geschrieben II, 184 (1901). {CKB 189.5}

Beim dritten Engel der Verse 9 bis 12, für den sie sich selbst mit einigem Recht hielten, wäre dann auch schon Schluss, denn heute – wo es eigentlich darauf ankommt – geben sie auch diese Botschaft nicht mehr. Da ist dann noch ein letzter Vers, den sie rudimentär auslegen können, weil ihnen gesagt wurde, wie sie es tun sollen:

Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: Schreibe: Glückselig die Toten, die im Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, auf daß sie ruhen von ihren Arbeiten, denn ihre Werke folgen ihnen nach. (Offenbarung 14,13)

Gräber öffnen sich, und „viele, so unter der Erde schlafen liegen, werden aufwachen: etliche zu ewigen Leben, etliche zu ewiger Schmach und Schande“. Daniel 12,2. Alle, die im Glauben an die dritte Engelsbotschaft gestorben sind, kommen verklärt aus ihren Gräbern hervor, um mit denen, die Gottes Gesetz gehalten haben, den Friedensbund Gottes zu vernehmen. Auch „die ihn zerstochen haben“ (Offenbarung 1,7), die Christus in seinem Todesschmerz verspotteten und verlachten und die heftigsten Widersacher seiner Wahrheit und seines Volkes werden auferweckt, um ihn in seiner Herrlichkeit zu schauen und die den Treuen und Gehorsamen verliehenen Ehren wahrzunehmen. {GK 637.1}

Ellen G. White hatte ihnen erklärt, dass sie selbst diese Toten sind, aber nur unter der Bedingung, dass sie in Christus sterben:

In diesen letzten Tagen wurde uns eine Fülle von Erkenntnis geschenkt. Mag ich am Leben bleiben oder nicht, meine Schriften werden immer reden, und sie werden weiterwirken, solange die Zeit währt. Meine Schriften werden im Büro in Aktenordnern aufbewahrt. Auch wenn ich nicht mehr lebe, wird Leben in den Worten sein, die der Herr mir gab, und sie werden zu den Menschen sprechen. Noch lassen meine Kräfte mich jedoch nicht im Stich, und ich hoffe, noch eine Menge nützlicher Arbeit tun zu können. Vielleicht lebe ich, bis der Herr wiederkommt. Wenn aber nicht, vertraue ich darauf, daß für mich gilt: „Selig sind die Toten, die in dem Herrn sterben von nun an. Ja, spricht der Geist, sie sollen ruhen von ihrer Mühsal; denn ihre Werke folgen ihnen nach.“ Offenbarung 14,13 ... {FG1 57.5}

Ich sage nun laut und deutlich: Jeder Adventist, der die Orionbotschaft kannte und im Jahre 2015 noch immer beim dritten Engel in Offenbarung 14 zu lesen aufhörte bzw. die Botschaft des vierten Engels ablehnte, ist längst tot und lebend mit Ellen G. White zusammen begraben, aber nicht in Christus. Deshalb sind der Spätregen bzw. die spezielle Auferstehung nicht für diese, sondern für sie gibt es nur den zweiten und ewigen Tod.

Im Gegensatz zu diesen Schein-Adventisten, die keineswegs nur scheintot sind, haben wir schon früh über die sogenannten Ernte-Verse von Offenbarung 14,14 bis zum Schluss des Kapitels in Vers 20 nachgedacht. Bruder Gerhard schrieb als erster über sie in seiner Zeit der Ernte, ich folgte in meiner Stunde der Wahrheit und alle Autoren zusammen erwähnten diese Verse im vorletzten Artikel des ersten Zeugen: Es ist der Herr!

Wir hatten im ausklingenden Winter 2016 erkannt, dass die richtige Auslegung dieser Texte eine gewichtige Rolle für die letzte Generation spielt, da sie von den zwei Ernten sprechen, die jedes Mal, wenn eine mögliche Wiederkunft Christi bevorsteht, neu betrachtet werden müssen. So taten wir das in der letzten Artikelserie des ersten Zeugen, die wir Das Ende der Weltzeit getauft hatten; Version 1.0.

Damals legten wir die Texte über den Orionzyklus der sieben Donner und versuchten, Weltereignisse in Relation zu setzen, die uns angezeigt hätten, dass die Weizenernte der Guten und/oder die Traubenlese der Bösen begonnen hätten. Die traurige Tatsache, dass keine Weizenernte eingebracht werden konnte, führte zur Eröffnung des zweiten Zeugen und einer Version 2.0 dieser prophetischen Kette.

Kurz nachdem wir erkannt hatten, dass wir als Autoren des Gutshofs Weiße Wolke zusammen mit unseren Familien eine besondere Rolle gemäß Offenbarung 11 zu spielen hatten, verfassten wir unser Testament, das garantieren sollte, dass unsere Nachfolger Brot für ihren Heimweg hatten. Diese vierteilige Schrift – von mehreren Autoren gemeinsam verfasst – und mit drei Anhängen versehen, ging als Vermächtnis von Smyrna – unbeachtet von der Welt, aber mit einem neunfachen Stempel des Himmlischen Notars Jesus-Alnitak vom Oktober 2017 versehen – in die Archive des Himmels ein. Sieben der Beurkundungsstempel trugen den Stempeltext von jeweils einem der Verse aus Offenbarung 14,13 bis 19. Der achte Stempel war der Wiederkunft Jesu und Offenbarung 14,20 gewidmet. Das Gesamtdokument verpackte der himmlische Vereidigte in einem kosmischen Uhrengehäuse, das selbst mit dem neunten Stempel versiegelt worden war.

Diese feierliche Beurkundung unseres letzten Willens kann man lapidar als „Glückselig, die von nun an sterben“ 2.0 bezeichnen, da eine neue Anwendung der Erntetexte mit einhergehenden himmlischen Zeichen gefunden worden war, die allerdings wie ein Testament verschlossen und versiegelt wurde und aufbewahrt wird, bis der Erblasser verstirbt und das Testament in Kraft tritt.

Das Inkrafttreten ihres Testaments findet statt, wenn die zwei Zeugen gestorben sein werden, und von diesem majestätischen Akt handelt dieses vorletzte Kapitel aus der fleischlichen Hand des vierten Engels. Es ist die Zeit derer, die die Weizenernte vornehmen, die Zeit derer, die das Versprechen aus Offenbarung 14,13 erhalten, und die Zeit derer, die die Trauben in die Kelter Gottes werfen. Es die Zeit für Version 3.0 dieser hochheiligen Texte der Ernte im Spätregen und der Weinlese Gottes mit den Schnittern.

Am 23. März 2019, in weniger als zwei Monaten vom Zeitpunkt dieser Niederschrift, bricht die Stunde der zwei Zeugen mit ihrem Tod am wahren Purimfest der zweiten Möglichkeit an.

In der endgültigen Version 3.0 des Inkrafttretens von Offenbarung 14,13-20 gilt ihnen das Versprechen Jesu:

Und ich hörte eine Stimme aus dem Himmel sagen: Schreibe: Glückselig die Toten, die im Herrn sterben, von nun an! Ja, spricht der Geist, auf daß sie ruhen von ihren Arbeiten, denn ihre Werke folgen ihnen nach. (Offenbarung 14,13)

Für die zwei Zeugen ist nichts tröstlicher, als diese Worte aus dem Munde des Einen zu hören, der den Weg vor ihnen beschritten hat und den Tod besiegte. Die große Sorge, die die Zeugen beunruhigt, ist der Zweifel, dass ihre Werke noch Frucht tragen könnten. Doch Jesus versichert in Seiner Offenbarung an Johannes, dass ihre Sorge unberechtigt ist: ihre Werke werden ihnen nachfolgen und zum Wohle anderer in der Erntezeit dienen.

Der Tod der zwei Zeugen ist im Himmel durch den Mond dargestellt, der am Purimfest kurz vor Sonnenuntergang in die großen Klauen des Skorpions, des Tieres aus dem Abgrund, gerät. Ihr Weg über den galaktischen Äquator, wo auch ihr Herr gekreuzigt wurde, ist im vierten Teil des Heiligen-Stadt-Studie ausführlich dargestellt. Er endet mit ihrer Auferstehung am 6./7. April 2019 nach der prophetischen Stunde von 15 Tagen.

Vom 6./7. April 2019 bis zur Wiederkunft des Herrn am 6./7. Mai 2019 herrschte aber bisher so etwas wie „prophetische Funkstille“ am Firmament. Wir konnten jedoch beobachten, dass das Prinzip der progressiven Enthüllung auch am Himmelszelt Gültigkeit haben muss, denn je näher wir dem Ende kamen, desto mehr Himmelzeichen wurden sichtbar, die mit biblischen Texten korrespondieren und dies in immer kürzer werdenden Zeitabständen.

Es ist nur logisch, dass die letzten vier Stunden der Menschheitsgeschichte ebenfalls von großen und wichtigen Himmelszeichen begleitet sind. Und diese müssen sich irgendwie auf die beiden großen Ernten beziehen, die in der Stunde des Spätregens und der Stunde der zwei Heere vonstattengehen. In anderen Worten: Wenn wir in der Lage sind, die Himmelszeichen zu den Erntetexten zu finden, dann werden uns diese über nähere Details Aufschluss geben und den genauen Zeitplan für die Erntephasen in der großen Mazzaroth-Uhr Gottes anzeigen.

Im Himmlischen Notar spielte Orion die Rolle des großen Anwalts Jesus Christus, der in Seiner Hand wiederholt den Mond als Siegel führte, als Er Seinen Fürsprecherdienst noch im Allerheiligsten während der Gerichtszeit an den Lebenden ausübte. Doch jetzt in Version 3.0, d.h. in der endgültigen Erfüllung der Erntetexte, muss ein anderer Himmelsschauspieler Seine Rolle als König übernehmen, denn im Juli 2018 – kurz vor dem Beginn der Plagenzeit am 20. August 2018 – verließ Jesus das himmlische Heiligtum und die Bücher des Gerichts wurden geschlossen.

Für die letzte Auslegung der Erntetexte ist es unabdingbar, zuerst den Himmelskörper (bzw. die Himmelskonstellation) zu identifizieren, der die Rolle des Königs Jesus Christus in der Erntezeit der letzten vier Stunden der Menschheitsgeschichte übernimmt. Dabei hilft Offenbarung 14,14 mit der Aufzählung einiger Merkmale:

Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke, und auf der Wolke saß einer, der glich einem Menschensohn; er hatte auf seinem Haupte eine goldene Krone und in seiner Hand eine scharfe Sichel. (Offenbarung 14,14 Schlachter)

Es dürfte den mittlerweile im Himmelszeichen-Auslegen erfahrenen Lesern nicht mehr schwerfallen, umgehend den richtigen Ort am Firmament ausfindig zu machen, an dem sich die „weiße Wolke“ befindet. Natürlich ist das ein Hinweis auf das Milchstraßenzentrum mit seinem schimmernden wolkenähnlichen Band von Milliarden von Sternen. Das ist nichts Neues für uns.

Kann man zur Zeit der Erntetexte, also ab dem Beginn der letzten vier prophetischen Stunden, die am 23. März 2019 beginnen, einen „Menschensohn“ – sprich einen Himmelsschauspieler, der die Rolle Jesu übernehmen kann – „auf der Wolke“ sitzen sehen?

Ja, es ist der Königsplanet Jupiter, der nicht nur durch die kürzlich neu hereingekommenen Bilder der Jupitersonde ganz offensichtlich seine Kleider vom hohepriesterlichen Linnen zu königlichen Gewändern gewechselt hat, sondern noch dazu der Beschützer unseres Sonnensystems ist, da er die meisten tödlichen Asteroiden und Kometen durch seine immense Masse von der Erde fernhält. Ein vor Kurzem erschienener wissenschaftlicher Bericht [Englisch] gibt ihm dabei sogar die Rolle eines großen Mitwirkenden bei der Schaffung unseres Planetensystems, aber auch gleichzeitig die Rolle des Zerstörers desselben. Dies ist ein passendes Bild für den langmütigen doch letztendlich auch gerechte Rache übenden Jesus-Alnitak.

Und – wie wir in einer Animation im ersten Artikel über den Gestank der ersten Plage gezeigt haben – verdrängte Jupiter als wahrer König des Universums den Usurpator Saturn aus dem Zentrum der Milchstraße, seit seinem Großangriff auf den Satansplaneten im Dezember 2018. Hier ist sie noch einmal:

Jupiter drängt Saturn zurück.Am 23. März 2019 sieht die Situation wie folgt aus:

Der "Menschensohn" auf der Weißen WolkeJupiter thront siegreich direkt auf der „weißen Wolke“ der Milchstraße, während Saturn sich geschlagen aus seinem bisherigen Herrschaftsbereich zurückziehen musste. Obwohl Jupiter eine Sonnenumlaufzeit von fast exakt 12 Jahren (!) aufweist, was ihn alle 12 Jahre in den Bereich des galaktischen Zentrums bringt, kommt es zu diesem Schlagabtausch der beiden Planeten weit seltener, da Saturn eine Umlaufzeit von ca. 29,5 Jahren aufweist. In etwa alle 350 Jahre kann man das beobachten, was man als „den großen Konflikt um die Herrschaft auf der großen weißen Wolke“ bezeichnen könnte.

Hat der Königsplanet Jupiter auch eine „Krone“, wie es der biblische Text vorgibt? Wieder kommt Daniel 12,4 zu Ehren, denn die Wissenschaft mehrte sich. Hubble lieferte sensationelle Bilder von der „Krone“ auf dem „Haupte“ Jupiters bzw. seiner Polkappe.

Die goldene Krone des "Menschensohnes"

Dieses Phänomen wurde später von der Raumsonde Juno weiter untersucht [Englisch], wobei man feststellte, dass die Jupiter-Aurora die irdische Physik herausfordert.

Die Aurora Jupiters als goldene Krone

Doch wie wird diese doch eher bläuliche Krone „golden“, wie es der Text sagt? Das Geheimnis liegt in der Symbolsprache, in der alle prophetischen Texte verfasst sind. „Aurora“ ist die Göttin der Morgenröte, deren Farbe (auf der Erde) an Gold erinnert. Sie fährt auf einem goldenen Streitwagen über den Himmel. Ihre griechische Zwillingsschwester heißt „Eos“ und Homer, der griechische Poet, gab ihr den Beinamen als Göttin „auf dem goldenen Thron“. In jeder Sprache gibt es das Sprichwort „Morgenstund hat Gold im Mund“. Es kommt vom lateinischen „aurora habet aurum in ore“, wobei „aurum“ Gold bedeutet und sich vom gleichen Wortstamm wie „aurora“ ableitet. Gott sagt also mit dem Adjektiv „golden“ nichts anderes, als dass der Königsplanet mit einer Aurora gekrönt ist.

Das einzige, was noch fehlt, um den Text des Verses 14 in Version 3.0 vollständig zu erfassen, ist die Erkenntnis, wie eine Sichel in die „Hand“ des Königsplaneten gelangt. Wie wir schon lange wissen, ist im Worte Gottes die „Sichel“ ein Symbol für den Mond. Der Mond hat eine sehr unregelmäßige Bahn im Vergleich zur Ekliptik, auf der sich die Planeten ziemlich exakt entlangbewegen. Das bringt den Mond nur selten in unmittelbare Nähe des Jupiters. Bei diesen Gelegenheiten einer engen Mond-Jupiter-Konjunktion könnte man allerdings davon sprechen, dass Jupiter die Mond-„Sichel“ in seiner Hand hält. Am 27. März 2019, ein paar wenige Tage nach Beginn der Stunde der zwei Zeugen, ist dies eindeutig der Fall:

Die Sichel in der Hand Jupiters im März 2019Wenn man zusätzlich bedenkt, dass der Mond zur gleichen Zeit die Rolle der toten Körper der zwei Zeugen spielt, wird erkennbar, dass sich einmal mehr eine Verheißung Jesu an diesem 27. März 2019 erfüllt:

Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen. (Johannes 10,28 Schlachter)

Nach Sonnenuntergang des gleichen Tages passiert der Mond den galaktischen Äquator; die Stelle, an der Jesus Christus auf der großen Straße Sodoms und Ägyptens gekreuzigt wurde und im Herzen des Vaters (Sagittarius A im Bild unten durch blaue Marker dargestellt) war. Deshalb sagt Jesus im gleichen Atemzug im Johannesevangelium:

Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist größer als alle, und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reißen. (Johannes 10,29 Schlachter)

Die zwei toten Zeugen in der Hand Gott Vaters

Ich und der Vater sind eins. (Johannes 10,30)

Jesus ist es, der die sieben Sterne in Seiner Hand hält, sowohl als Orion als auch als Jupiter, sowohl im Leben als auch im Tod.

Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Munde ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert, und sein Angesicht leuchtet wie die Sonne in ihrer Kraft. (Offenbarung 1,16 Schlachter)

Bevor ich mit dem Vers 15 aus Offenbarung 14 fortfahre, bitte ich den Leser, einmal alle Verse von Offenbarung 14,13-20 komplett zu lesen und darauf zu achten, um wie viele Sicheln es dort geht. Dabei sollte man nicht alle Erwähnungen von Sicheln zählen, sondern versuchen herauszufinden, wie viele einzelne Sicheln wirklich genannt sind. … Wer mehr als zwei gefunden hat, sollte es nochmals versuchen.

Es gibt tatsächlich nur zwei verschiedene Sicheln in den Erntetexten, eine für die Weizenernte und eine für die Weinlese. Wenn die beiden „scharfen“ Mondsicheln etwas mit Neumonden zu tun haben, liegt die Vermutung nahe, dass es um zwei aufeinanderfolgende Neumonde in den Texten geht. Und dies ist genau das Szenarium der beiden Neumonde des 6./7. April 2019 zu Beginn der sechsten Plage und dem Neumond des 6./7. Mai der siebten Plage bzw. der Wiederkunft, der einen Sonderfall darstellt, weil er ja am doppelten Tag nicht zu einer Sichel werden kann, da er für 24 Stunden als astronomischer Neumond stillstehen wird. Wie werden die Erntetexte wohl dieses Problem lösen? Man darf gespannt weiterforschen, aber wir sehen schon jetzt den größeren Rahmen, in dem die Auslegung der Version 3.0 abläuft.

Also weiter zu Vers 15:

Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor und rief dem, der auf der Wolke saß, mit lauter Stimme zu: Schicke deine Sichel und ernte; denn die Stunde des Erntens ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist überreif geworden. (Offenbarung 14,15)

Der STA-Bibelkommentar glaubt, dass es sich bei dem „anderen Engel“ in diesem Vers um einen zusätzlichen Engel zu den drei Engeln der Verse 6 bis 11 handeln würde. Da dieser Ausdruck noch zwei weitere Male vorkommt (in den Versen 17 und 18) hätten wir es plötzlich nicht wie gewohnt mit vier Engelsbotschaften, sondern gleich mit insgesamt sechs zu tun. Der großen vierten Engelsbotschaft ist aber ein ganzes eigenes Kapitel der Offenbarung gewidmet: Kapitel 18. Man kann auch sehen, dass sich die dort ausführlich dargestellte Botschaft in die Reihe der drei ersten Botschaften aus Offenbarung 14 eingliedert, da der vierte Engel in Offenbarung 18 zunächst die zweite Engelsbotschaft aus Offenbarung 14 wiederholt. Allerdings gibt es auch in Offenbarung 18,4 eine weitere „andere Stimme“, die den wahren lauten Ruf anstimmt:

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Gehet aus ihr heraus, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfanget! Denn ihre Sünden reichen bis zum Himmel, und Gott hat ihrer Ungerechtigkeiten gedacht. Vergeltet ihr, wie auch sie euch vergolten hat, und gebet ihr das Zwiefache nach ihren Werken; in den Becher, welchen sie euch eingeschenkt hat, schenket ihr doppelt ein! (Offenbarung 18,4-6)

Hier gibt es keinen Zweifel, dass es sich um die Stimme Jesu selbst handelt. Es gibt in Offenbarung 18 nur zwei Hauptdarsteller: Jesus und den vierten Engel, bzw. dessen Bewegung. Und wir werden bald herausfinden, dass das auch in Offenbarung 14,13-20 so ist. Es gibt keine weiteren drei Engel, sondern nur einen weiteren, den vierten.

Trotzdem enthält dieser Vers wieder eine geballte Ladung Symbolismus, der die Szene beschreibt, die zur richtigen „Stunde“ am Firmament dargestellt wird. Wo ist der „Tempel“ im Mazzaroth, aus dem ein „anderer Engel“ (eine Konstellation oder einer der sieben Wandersterne) hervorkommen könnte?

Dieser „Tempel“ ist uns schon mehrfach begegnet. Er besteht aus dem Stier als Altar und dem Widder als Schlachtopfer, der das Lamm Gottes repräsentiert. Es gäbe zwei Seiten, in deren Richtung man den Tempel verlassen könnte, in Richtung der Zwillinge vom Stier kommend oder in Richtung der Fische vom Widder kommend. Gott muss also im Text von Vers 15 Vorkehrungen getroffen haben, damit Verwechslungen ausgeschlossen werden.

Es ist natürlich der Hinweis auf die „laute Stimme“, mit der der „andere Engel“ Jupiter etwas zuruft. Auf unseren Lehrrunden um den Mazzaroth haben wir längst erkannt, dass einer Konstellation eine „laute Stimme“ gegeben wird, wenn sie durch die in ihr stehende Sonne aktiviert ist.

Wo steht die Sonne in der Stunde der zwei Zeugen? Wer es nicht aus dem Gedächtnis weiß, kann es aus diesem Bild ersehen:

Die laute Stimme der Fische ruft zur Weizenernte.Die gesamte prophetische Stunde der zwei Zeugen lang befindet sich die Sonne in den Fischen und zwar noch dazu im liegenden Fisch, der die toten zwei Zeugen symbolisiert. Es ist die laute Stimme der zwei ermordeten Zeugen, die wie schon die Stimme der Toten unter dem Alter im fünften Siegel eine Bitte stellt. Dabei rufen sie nicht nach Rache für ihren Tod, sondern darum, dass die Weizenernte endlich eingebracht werden soll. Nichts war ein sehnlicherer Wunsch dieser kleinen Schar der Gemeinde Philadelphia, als den guten Weizen in die Scheune Gottes einbringen zu dürfen. Deshalb rufen die toten zwei Zeugen dem Herrn zu, dass Er wenigstens ihren Nachfolgern diesen Herzenswunsch erfüllen möge. Sie sprechen davon, dass die „Stunde der Ernte“ nahe sei. Ist sie das wirklich? Natürlich, es ist die elfte Stunde der 144.000, die im Kapitel Die „Stunden“ der Wahrheit ausführlich im vierten Teil der Heiligen-Stadt-Studie beschrieben wurde und am 6./7. April 2019 nur 10 Tage später beginnt.

„Sende…“ oder „schicke deine Sichel“ bekommt eine sehr interessante Bedeutung, wenn man die Gegebenheiten auf der großen Straße der Ekliptik betrachtet. Nicht in allen Bibelübersetzungen steht dort wie im Deutschen das Wort „sende“ oder „schicke“, sondern oft „schlage an“. Das griechische Wort, das an dieser Stelle Verwendung findet, hat jedoch gemäß den Strong’s beide Bedeutungen:

G3992
pempõ

Anscheinend ein primäres Verb; zu versenden […] insbesondere bei einer temporären Besorgung; auch: überbringen, überreichen oder benutzen: - senden, anschlagen.

Wenn also der liegende Fisch Jupiter darum bittet, seine Sichel „zu senden“, dann ist der Wunsch erst erfüllt, wenn sich der Mond bis zu dieser Konstellation weiterbewegt hat; im Klartext: sobald der Mond vom Jupiter zu den Fischen weitergewandert ist.

Natürlich dauert diese Wunscherfüllung ein paar Tage und dieser Prozess wird in Vers 16 beschrieben:

Und der auf der Wolke saß, legte seine Sichel an die Erde, und die Erde wurde geerntet. (Offenbarung 14,16)

Wieder steht bei „legte an“ ein griechisches Wort, das auch als „senden“ übersetzt werden kann. Man kann den Text also auch so verstehen, dass Jupiter seine Sichel zu den Fischen sandte und diese in den Fischen an die Erde anlegte. In allen bisherigen Versionen der Auslegung hatten wir den Hinweis „an die Erde“ nur so verstanden, dass es einfach um den Beginn der Weizen- bzw. Traubenernte „auf der Erde“ ging, aber bald wird klar werden, dass es sich hier um einen von Gott ganz bewusst eingefügten Terminus handelt, der Beachtung verdient.

Gott gibt uns mit den Fischen die Gelegenheit verstehen zu lernen, wie das Anlegen der Sichel an die Erde in einer Konstellation vonstattengehen soll. Aus dem Studium der letzten vier Stunden der Menschheitsgeschichte wissen wir natürlich, dass die Sichel des Neumonds am Abend des 6. auf den 7. April 2019 von der Erde mit Standort Jerusalem aus zu beobachten sein wird und damit die Weizenernte tatsächlich beginnt.

Selten schalten wir den Horizont bei unseren Bildschirmfotos von Stellarium hinzu. Diesmal sollten wir es aber tun, denn der Horizont ist der einzige Akteur, der in einer Konstellation die Rolle der Erde übernehmen kann. Natürlich geht der Horizont zweimal täglich durch eine Konstellation, am Morgen und am Abend. Uns interessiert aber nur der Abend, da nach den Kalenderregeln Gottes die Neumondsichtung am Abend erfolgen muss, da Seine Tage von Abend zu Abend gehen. Es ist auch wichtig zu verstehen, dass sich der Sonnenuntergangshorizont im Laufe der Zeit zusammen mit der Sonne verschiebt. Er durchläuft in einem Jahr alle Konstellationen des Mazzaroth, was bedeutet, dass er durchschnittlich in jedem Monat in einer anderen Konstellation steht.

In der folgenden Animation steht der Horizont ca. eine Viertelstunde nach Sonnenuntergang in den Fischen – wo sich natürlich auch die Sonne befindet – und ich beginne, den Mond tageweise näherkommen zu lassen. Solange der Mond unterhalb der Sonne und des Horizonts bleibt, ist er überhaupt nicht sichtbar, da man sich alles, was sich unter dem Horizont befindet, als völlig von der Erde verdeckt vorstellen muss. Das heißt, die Mondsichel kann auch nicht an die Erde angelegt werden.

Stehen Sonne und Mond auf etwa gleicher Höhe unter dem Horizont ist ebenfalls keine Sichtung möglich. Erst wenn der Mond sich über der Sonne befindet und zwischen beiden der Horizont steht, der das grelle Sonnenlicht abdeckt, ist das Anlegen des Mondes an die Erde gegeben, das prophetisch in den Erntetexten beschrieben ist.

Der Mond erreichte seine Position über dem Sonnenuntergangshorizont genau am Abend des 6. zum 7. April 2019. Das ist an sich nichts Neues für uns, da wir diesen Abend schon lange als den Sichtungstag der Neumondsichel berechnet hatten. (Das erste N1 der ersten Möglichkeit ergibt sich daraus.) Das Neue dabei ist aber, dass Gott das Anlegen des Mondes an die Erde ganz unabhängig davon zu beschreiben scheint, welche Mondphase der Mond in der Empfängerkonstellation exakt aufweist, zu der er gesandt wurde. Dies korrespondiert damit, dass der Mond auch keine Sichel war, als er in der Hand Jupiters gehalten wurde. Die „Sichel“ im biblischen Text der Prophezeiungen ist einfach ein Symbol für den Mond, unabhängig von seiner Phase.[19]

Ein weiterer Hinweis darauf, dass es gar nicht um die Sichel-Phase des Mondes, sondern nur um den Mond selbst beim Symbol „Sichel“ geht, ist das Adjektiv „scharf“, mit dem eine Eigenschaft der „Sichel“ angegeben ist. Natürlich ist man als Kritiker versucht, dies als Beweis anzuführen, dass es sich um die Sichelphase des Mondes in allen Fällen handeln müsste. Aber dieses Gegenargument kann durch genaues Recherchieren schnell als null und nichtig erklärt werden. Wieder hilft Mr. Strong dem des Griechischen Unkundigen weiter:

G3691
oxus

Wahrscheinlich ähnlich der Basis von G188 ("Säure"); scharf; analog zu schnell: - scharf, schnell.

Wiederholte Male haben wir darauf hingewiesen, dass der Mond von allen Wandersternen der Schnellste ist. Es geht hier gar nicht um eine „scharfe Sichel“, sondern um den sich schnell fortbewegenden Mond in einer beliebigen Phase. Die Wichtigkeit dieser Erkenntnis wird gleich klar werden.

Gehen wir zur „sechsten“ Engelsbotschaft (das war scherzhaft gemeint):

Und ein anderer Engel kam aus dem Tempel hervor, der in dem Himmel ist, und auch er hatte eine scharfe Sichel. (Offenbarung 14,17)

Wenn man sich jetzt im prophetischen Dschungel nicht verlaufen will, darf man nicht übersehen, dass hier ein zusätzliches beschreibendes Merkmal des Tempels angegeben ist,[20] das im Vers 15, wo auch ein Tempel erwähnt ist, fehlt.

Moment – gibt es denn zwei Tempel im Himmel? Ja, einen beim Altar und dem Opfer, sprich, in den Konstellationen Stier und Widder, und einen anderen, in dem Gott Vater residiert. Da Gott den Mazzaroth wie eine Bühne eines Heimtheaters für die Menschheit betrachtet, auf der sie das dargebotene Stück bequem von ihren Wohnzimmersesseln aus betrachten können, ist der Tempel von Stier und Widder aus prophetischer Warte nicht „im Himmel“, sondern sehr erdnah. Wenn dagegen „der Tempel, der in dem Himmel ist,“ angesprochen wird, dann ist die Rede vom wahren Heiligtum, das sich natürlich nicht auf der Mattscheibe des Firmaments, sondern im wirklichen himmlischen Himmel befindet. Und wir wissen, dass die Repräsentation dieses Ortes weit hinein in die Tiefen der galaktischen weißen Wolke und sogar bis in ihr Zentrum reicht. Deshalb ist das Symbol für Gott Vater auch das zentrale schwarze Loch, Sagittarius A.

Auch Paulus war das Konzept des zwiebelförmig aufgebauten Himmels nicht fremd:

Ich kenne einen Menschen in Christo, vor vierzehn Jahren (ob im Leibe, weiß ich nicht, oder außer dem Leibe, weiß ich nicht; Gott weiß es), einen Menschen, der entrückt wurde bis in den dritten Himmel. (2. Korinther 12,2)

Dabei ist der erste Himmel natürlich unsere Atmosphäre, der zweite Himmel das sichtbare Firmament und der dritte Himmel die unsichtbare Wohnstatt Gottes und der Engel. Einen siebten Himmel gibt es nur für Ehepaare und einige falsche Propheten in YouTube.

Es liegt also die Vermutung nahe, dass der gleiche Planet Jupiter auch wieder diesen „anderen Engel“ aus Vers 17 darstellen darf, wie wir es schon aus den Thronlinien der Version 1.0 kennen, wo es auf beiden Seiten Jesus gewesen war, der durch sie dargestellt wurde, und in Version 2.0 war es natürlich Orion gewesen, der die Rolle mehrfach übernahm.

Jupiter wird auf seinem Vormarsch in das Zentrum der weißen Wolke ab dem 6. April 2019 immer langsamer werden, denn er bereitet sich auf einen besonderen Feldzug vor, bei dem er in die Gegenrichtung zur Ekliptik zu reisen hat und zwar in Richtung Osten zum Löwen.

Ich habe darüber schon vor einiger Zeit ein Video im Himmlischen Notar gedreht, das ich hier gerne nochmals einbetten möchte. Beim Betrachten sollte man verstehen, dass der galaktische Äquator sowohl durch den Adler des Nordens als auch durch das Zentrum der Milchstraße geht.

Obwohl ich damals noch nicht wissen konnte, dass Jesus eine (prophetische) Stunde früher am 6. Mai 2019 kommt, stimmen alle Angaben perfekt mit dem überein, was wir jetzt in den Erntetexten – ganz ohne Ellen G. White zu beanspruchen – erleben. Sie hatte ja gesagt, dass sie nicht nötig gewesen wäre, wenn wir die Bibel tief genug studiert hätten. Das sage ich auch von mir.

Ab dem 10. April 2019, ein paar Tage nachdem die elfte Stunde begonnen hat, beginnt Jupiter seine retrograde Bewegung – heraus aus der weißen Wolke. Er tritt also „aus dem Tempel hervor, der in dem Himmel ist.“ Um Vers 17 vollständig zu erfüllen, müssen wir nur noch warten, bis er wieder den Mond „in seiner Hand hält“… Wird es wieder so sein, dass der Mond ihm dabei so nahekommt, dass man das behaupten kann?

Die Sichel in der Hand Jupiters im April 2019Das kann man wohl mit Fug und Recht behaupten! Dieser Tag ist ein besonderer Tag. Er ist der Tag, der der speziellen Auferstehung all derer folgt, die seit 1846 unter der dritten Engelsbotschaft gestorben sind. Es ist der Tag nach dem Beginn der Stunde der zwei Heere, an dem zum ersten Mal die Gesamtheit der 144.000 Zeugen Gottes lebend auf Erden versammelt ist.

Die retrograde Bewegung Jupiters kündigte das Kommen Jesu an, aber erst am 23. April 2019 wird es wahr werden, was der Gemeinde Philadelphia versprochen ist und was Ellen G. White in den Zitaten des obigen Videos zum Ausdruck brachte:

Siehe, ich gebe aus der Synagoge des Satans von denen, welche sagen, sie seien Juden, und sind es nicht, sondern lügen; siehe, ich werde sie zwingen, daß sie kommen und sich niederwerfen vor deinen Füßen und erkennen, daß ich dich geliebt habe. (Offenbarung 3,9)

Die retrograde Bewegung Jupiters erfüllt das Versprechen Jesu, dass die Menschen, die Ihm in der dritten Engelsbotschaft treu waren, Ihn zusammen mit denen, die Ihn ans Kreuz nagelten, kommen sehen werden.

Die Weizenernte wurde in der „Stunde“ von Offenbarung 14,15 eingebracht. Es war die elfte und letzte Arbeitsstunde. Jetzt ist die Stunde der zwei Heere und des Schließens des sechsten Siegels angebrochen. Und wieder erhält Jupiter – mit dem Mond als Sichel in seiner Hand – ein Bittgesuch:

Und ein anderer Engel, der Gewalt über das Feuer hatte, kam aus dem Altar hervor, und er rief dem, der die scharfe Sichel hatte, mit lautem Schrei zu und sprach: Schicke deine scharfe Sichel und lies die Trauben des Weinstocks der Erde, denn seine Beeren sind reif geworden. (Offenbarung 14,18)

Jedes Wort zählt bei der Auslegung von Prophetie. Der „andere Engel“ aus Vers 15 kam aus dem „Tempel“ hervor, der sich aus Altar (Stier) und Opfer (Widder) zusammensetzt. Der Engel aus Vers 18 kommt aber nicht aus dem „Tempel“, sondern aus dem „Altar“ hervor! Das können eigentlich nur der Widder selbst oder die Zwillinge sein. Wieder beseitigt die laute Stimme bzw. der „laute Schrei“ jeden Zweifel: es muss die Konstellation sein, in der sich die Sonne zu dem Zeitpunkt befindet, in dem die Jupiter-Mond-Konjunktion stattfindet.

Die laute Stimme des Widders ruft zur Traubenernte.Aber warum wird betont, dass dieser „andere Engel“ „Macht über das Feuer hat“, wenn er zum einen ein Opfertier als Symbol für das Opfer Christi darstellt, das normalerweise auf dem Altar verbrannt wurde, und zum anderen der „laute Schrei“ bereits anzeigt, dass sich die Sonne in dieser Konstellation befindet?

Gott will absolut nichts im Unklaren lassen. JHWE – der für Bibelstudierende mit mehr Verständnis niemand anderer als Jesus Christus vor Seiner Menschwerdung ist – erschien Moses im brennenden Dornenbusch, aber der Busch verbrannte dabei nicht. So war es auch Jesus, der in der Feuersäule war, als Er den Israeliten beim Auszug aus Ägypten den Weg bis nach Kanaan wies. Es war der Menschensohn, der als vierter Mann im Feuerofen erschien und die drei Freunde Daniels vom siebenfach angeheizten Inferno errettete. Ich empfehle nicht in die Lehren der Kabbala einzusteigen; sie haben aber zumindest richtig erkannt, dass der Widder dem Schöpfungs-Element des Feuers zuzuordnen ist und den ersten Monat des Jahres, den Nissan, angibt. (Seltsam, dass sie dann den Jahresbeginn in den Fischen begehen.)

Es ist das Lamm Gottes selbst, das Macht über das Feuer hat und dem Königsplaneten Jupiter zuruft, dass es Zeit für die Weinlese an den Bösen ist. Hier sehen wir wieder, dass es Symbole sind, mit denen wir ein bestimmtes Glockenspiel auf der Mazzaroth-Uhr Gottes zu einer bestimmten Zeit erkennen sollen. All die „anderen Engel“ aus Offenbarung 14 waren nur zwei Personen bzw. Personengruppen: Jesus Christus und Seine zwei Zeugen.

Wenn wir dem erlernten Schema aus den Fischen folgen, muss diese furchtbare Traubensammlung für „die große Kelter des Grimmes Gottes“ dann beginnen, wenn der Mond (egal, welche Phase er hat) über dem Sonnenuntergangshorizont des Widders an einem Abend steht. Dann wird sich Vers 19 mit dem doppelten Tag der Rache Gottes erfüllen:

Und der Engel legte seine Sichel an die Erde und las die Trauben des Weinstocks der Erde und warf sie in die große Kelter des Grimmes Gottes. (Offenbarung 14,19)

Es geschieht am Abend des 5. zum 6. Mai 2019 genau wie es die Orion-Uhr des Plagenzyklus seit ihrer Entdeckung vorausgesagt hat. Der Mond ist noch ein astronomischer Neumond, aber genau das hat Jesus gesagt, nämlich, dass Er in der dunkelsten Stunde wiederkommen würde.

Der Bräutigam kam um Mitternacht, um die dunkelste Stunde. So wird auch das Kommen Christi in der dunkelsten Zeit der Geschichte dieser Welt stattfinden. Die Tage Noahs und Lots geben uns ein Bild von dem Zustand der Welt, wie er gerade vor der Wiederkunft des Menschensohnes sein wird. Die Heilige Schrift erklärt betreffs dieser Zeit, daß Satan mit allen Kräften „und mit allerlei Verführung zur Ungerechtigkeit“ (2. Thessalonicher 2,9.10) wirken wird. Sein Wirken zeigt sich klar durch die schnell zunehmende Finsternis, die zahlreichen Irrtümer, Ketzereien und Verführungen dieser letzten Tage. Satan nimmt nicht nur die Welt gefangen, sondern seine Täuschungen und Verführungen durchsäuern sogar die sich zu unserem Herrn Jesu Christo bekennenden Gemeinden. Der große Abfall wird sich zu einer Finsternis entwickeln, die so dunkel sein wird, wie die Mitternacht, so undurchdringlich, wie ein härener Sack. Diese Zeit wird für das Volk Gottes eine Nacht der Prüfung, eine Nacht des Weinens, eine Nacht der Verfolgung um der Wahrheit willen sein, aber aus jener Nacht der Finsternis wird das Licht Gottes hervorleuchten. {CGl 408.2}

Noch dazu wird der astronomische Mond dieser Nacht stehenbleiben und sie für die Unbußfertigen fast unerträglich verlängern. Bevor das große Schlachten beginnt, versammelt Gott Sein Volk auf die weiße Wolke, dann reisen sie gemeinsam in den Orionnebel ab, wo sie nach ihrer Krönung die Tore der Heiligen Stadt durchschreiten.

Und die Kelter wurde außerhalb der [Heiligen] Stadt [in den acht Jahren der Eiszeit] getreten, und Blut ging aus der Kelter hervor bis an die Gebisse der Pferde, tausendsechshundert Stadien weit. (Offenbarung 14,20)

Der Pferdekopfnebel, der sich 1.600 Lichtjahre von der Erde entfernt befindet, ist ein Teil des Bereichs um den Stern Alnitak, dem Zentrum der Uhr Gottes. Er gehört zu den Randbereichen des Orionnebels. Dort ragt nur sein Kopf bis zu den Halftern (Gebissen) aus dem roten Strom von Blut hervor, der Jesu Opfer symbolisiert, das diejenigen, deren Blut nun auf der Erde aus der Kelter Gottes fließt, nicht annehmen wollten. Der Flammennebel ist der symbolische Thron des Einen, der verwundet wurde, und die Macht über das unlöschbare Feuer der Gammablitze hat.

Das Pferd des Mächtigen über das Feuer

Der letzte Countdown

Das öffentliche Werk des vierten Engels hat im Jahr 2010 mit einem Ausschnitt aus dieser obigen Region des Firmaments, die erst im Jahre 1888 durch die Entdeckung des Pferdekopfnebels ihre große Bekanntheit erlangte, begonnen. Gott hatte den Titel „Der letzte Countdown“ für den ersten Zeugen gewählt, der zum Ausdruck bringen sollte, dass die Zeit für Gottes Volk und die restliche Menschheit am Ablaufen war. Kein menschliches Wesen hätte damals vermuten können, wie groß dieses Werk einst werden sollte und dass es einmal zusammen mit dem zweiten Zeugen, dessen Name an das unmittelbare Bevorstehen des Erscheinens der Weißen Wolke von Christi Wiederkunft erinnern sollte, Bücherschränke füllen würde.

Da sich beide Zeugen ergänzen, so wie es auch die zwei Heere in der letzten Stunde vor der Wiederkunft Christi tun, ist „der letzte Countdown“ nicht etwa stehengeblieben, als der zweite Zeuge des Gutshofs Weiße Wolke hinzukam. Nein, er tickte ohne Unterlass weiter – dem Ende der sündhaften Welt und dem Erscheinen des Menschensohnes entgegen!

Die Stimme Gottes wurde dabei immer lauter. Zuerst hörten wir nur ein fernes Rauschen aus dem Orionnebel, der von einer Sternenkonstellation umgeben ist, die an eine ablaufende Sanduhr erinnert, wenn man den Nebel selbst als den bereits in der unteren Hälfte angesammelten Sand der Zeit versteht. Vier Engelsboten, die in Realität nur einer in verschiedenen Stationen seines Lebens waren, sangen ihr Lied der verrinnenden Zeit vom Orion aus. Als die sieben Wandersterne und die zwölf Konstellationen des Mazzaroth beim Refrain miteinstimmten, wurde das Geräusch des fallenden Sandes und die Stimme des einen Engels zum rauschenden Wasserfall des Flusses der Zeit, der eine grundlegende Charaktereigenschaft Gottes widerspiegelt.

Wenn sich Liebe, Geduld, Gerechtigkeit und Zeit miteinander verbinden, dann läuft die Geduld und die Zeit für Sünde und Sünder aus Gerechtigkeit und Liebe für die Sündenbefreiten aus, damit alle Zuneigung, alle Langmut, alle Rechtschaffenheit und die Ewigkeit Gottes den Erlösten in Christus gehören mögen.

Nehmet nun das Talent von ihm und gebet es dem, der sie zehn Talente hat; denn jedem, der da hat, wird gegeben werden, und er wird Überfluß haben; von dem aber, der nicht hat, von dem wird selbst, was er hat, weggenommen werden. (Matthäus 25,28-29)

Nur diejenigen, die zehn Talente erlangt haben, werden den Überschuss an Gottes Liebe und Gerechtigkeit erhalten, die beide so lange in Geduld zugunsten der unnützen Knechte zurückgehalten werden mussten, damit jeder ausreichend Zeit für den Erwerb seiner zehn Talente erhielte.

Da waren die zehn Jungfrauen, von denen nur fünf genügend „Talent“ besaßen, ihre Lampen mit Öl zu versorgen. Die Hälfte von ihnen ging verloren. Das wäre die Situation der Christengemeinde im Jahre 1890 gewesen, wenn Gott Vater damals schon Seiner Geduld aus Gerechtigkeit ein zeitliches Ende gesetzt hätte, um Seine Liebe den fünf weisen Jungfrauen zu schenken. Doch Jesus hielt Fürbitte im Allerheiligsten und zeigte dem Vater Seine Wunden.

Heute, 129 Jahre der Geduld Gottes später, findet ein anderes beispielhaftes Geschehen im Leben Jesu seine antitypische Erfüllung:

Und als er in ein gewisses Dorf eintrat, begegneten ihm zehn aussätzige Männer, welche von ferne standen. Und sie erhoben ihre Stimme und sprachen: Jesu, Meister, erbarme dich unser! Und als er sie sah, sprach er zu ihnen: Gehet hin und zeiget euch den Priestern. Und es geschah, indem sie hingingen, wurden sie gereinigt. Einer aber von ihnen, als er sah, daß er geheilt war, kehrte zurück, indem er mit lauter Stimme Gott verherrlichte; und er fiel aufs Angesicht zu seinen Füßen und dankte ihm; und derselbe war ein Samariter. Jesus aber antwortete und sprach: Sind nicht die zehn gereinigt worden? Wo sind [aber] die neun? Sind keine gefunden worden, die zurückkehrten, um Gott Ehre zu geben, außer diesem Fremdling? Und er sprach zu ihm: Stehe auf und gehe hin; dein Glaube hat dich gerettet. (Lukas 17,12-19)

Nur der eine Samariter, der Gott die Ehre gab, wurde durch seinen Glauben gerettet. Alle anderen – oder in Zahlen 90% – waren zwar von ihrer Krankheit geheilt worden, gingen der letzten Segnung des ewigen Lebens allerdings verlustig.

Es gibt zwei Gebote der Zehn, an denen Gott bemisst, ob Ihm jemand Ehre erweist: das vierte des Sabbats und das siebte der Ehe, die Er in Eden gestiftet hat. Auf beide zielte Satan mit seinem Malzeichen ab; in den Jahren vor 1890 mit seinen Sonntagsgesetzen in den USA und in den Jahren vor 2019 mit seinen Gesetzen zur Förderung der gleichgeschlechtlichen Ehe.

Jeder, der sich als Christ taufen lässt, ist von der Krankheit seiner früheren Sünden befreit, aber nur die Umkehr von diesen und die Erweisung seiner Dankbarkeit für diese Befreiung gegenüber dem Befreier führt zum ewigen Leben. Die neun hatten das eine entscheidende Gebot vergessen oder nur teilweise beherzigt:

Ein neues Gebot gebe ich euch, daß ihr einander liebet, auf daß, gleichwie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebet. (Johannes 13,34)

Was hätte Jesus getan, wenn ein homosexuelles Paar Ihn um Seinen Segen für ihre Ehe gebeten hätte? Er hätte sie zu ihrer eigenen Rettung scharf zurechtgewiesen!

Ist es etwa die gleiche Liebe – gleichwie Jesus uns liebte, der wiederholt Seine Jünger zurechtwies, wenn sie auf Abwegen waren –, die die heutigen, undankbaren Christen durch ihre Toleranz der Sünde gegenüber zum Ausdruck bringen?

Zehn ist die Zahl der Gebote, Zehn die Zahl der Jungfrauen, Zehn die Zahl der Geheilten, doch nur fünf Jungfrauen und ein Geheilter wurden gerettet.

Zehn ist die Zahl der Drachmen, von denen die Frau eine verloren hatte; und ob dieser einen war sie so besorgt, dass sie alles stehen und liegen ließ, um nur nach dieser einen Drachme zu suchen, bis sie sie gefunden hatte. Repräsentiert diese Frau die heutige Christengemeinde, der ein einziges der Gebote Gottes so wichtig erscheint, dass sie alles daransetzt, dieses wiederzufinden, es zu beherzigen und damit Gott die Ehre zu geben?

Als die Frau die Drachme gefunden hatte, lud sie alle zu sich ins Haus ein, um ein großes Fest zu feiern. Es war die Adventgemeinde, die das Fest um die eine Drachme des Sabbatgebots mit ihren Freundinnen und Nachbarinnen beging; und dabei verlor sie die anderen neun, ohne sich darum zu scheren.

So erinnert Gott beim Auslaufen des letzten Countdowns noch ein letztes Mal an das, was Jakobus so ausdrücken durfte:

Denn wer irgend das ganze Gesetz halten, aber in einem straucheln wird, ist aller Gebote schuldig geworden. (Jakobus 2,10)

Countdown-Bildschirm

Die letzten zehn Sekunden des letzten Countdowns sind angebrochen. Und Gott selbst zählt mit lauter Stimme diese letzten zehn Sekunden herunter, wie es oft bei Raketenstarts praktiziert wird, denn die Abreise der fünf weisen Jungfrauen, des dankbaren Samariters und der „Frau“, die alle zehn Drachmen hat, in den Orionnebel steht unmittelbar bevor.

Countdown: 10

Die Eis-Uhr vom Presumpscot, die mit den letzten Stunden der Menschheitsgeschichte verbunden ist, blieb in der Nacht des 21. Januar 2019 um ca. 22 Uhr Ortszeit abrupt stehen, wie in dem Video zu sehen ist. Sie fror ein, wie es die Zeit bald tun wird. Gott weist auf das Ende des Plagenzyklus und das Ende des Schreibens von Büchern für die Unbußfertigen hin.

Im Jahr 2013, am 15. Februar, fiel der berühmte Meteor von Tscheljabinsk vom Himmel. Es gab einen ohrenbetäubenden Krach, als der Meteorit noch am Himmel explodierte. Diese Explosion verletzte viele Menschen in dieser russischen Stadt durch herumfliegende Glasscherben der zerborstenen Fensterscheiben. Etwas mehr als zwei Monate später kam der Gammablitz GRB130427A genauso überraschend. Zusammen formten die beiden, direkt auf die Erde einwirkenden Himmelszeichen, das (erste) Zeichen Jonas mit seinem „grellen Ton“ und dem „Glanz“, für die es beide „keine Beschreibung gab“.

Im Jahr 2019 wird am 22. April die erste große Reflektion des Gammablitzes von 2013 eintreffen und ein solch großes Erdbeben auslösen, dass es keine Beschreibung hat. Dass das wirklich so kommen wird, dokumentierte Gott mit dem Echo des Tscheljabinsk-Meteors am 1. Februar 2019, dem Tag, an dem ich das Licht für diesen Epilog erhielt und der gleichzeitig der Jubiläumstag des Beginns des vorbereitenden Posaunenzyklus war, mit dem die letzten vier Orionzyklen der Versiegelung in der Zeit des Gerichts an den Lebenden im Jahre 2014 begonnen hatten.

Countdown: 9

Das Ereignis, das im Jahr 2013 die Weltöffentlichkeit bewegte, war nicht der Gammablitz gewesen, der (leider) ziemlich unbeachtet – außer von den Wissenschaftlern – blieb, sondern der Meteor, der rund 1.500 Personen verletzte und riesigen Sachschaden anrichtete. Diesmal, im Jahre 2019 in der Reflektion beider Ereignisse, wird es umgekehrt sein. Der Meteor war das harmlose Ereignis, das den Menschen nur einen kleinen Schrecken einjagte und uns deutlich sagte, dass das (zweite) Zeichen Jonas seinem Ende naht.

Am Sabbatmorgen des 2. Februar 2019 entdeckte ein Forstarbeiter auf seinem eigenen Landstück in der Nähe der Ortschaft Marlborough in der englischen Grafschaft Wiltshire sechs seltsame Schneerollen oder auch Schneeräder, wie es manche ausdrücken. Dieses Naturphänomen ist äußerst selten und ich persönlich habe so etwas noch nie zuvor gesehen. Auch wenn man die von Brian Bayliss gemachten Fotos mit früher aufgetauchten Schneerädern vergleicht, sind die sechs Räder von Wiltshire von einer gänzlich anderen Perfektion und Größe.

Presseberichte verglichen die sechs Schneeräder mit „Kornkreisen des Winters“, da keinerlei Fußspuren in ihrer Nähe zu sehen waren und sie deshalb auch nicht von Menschenhand geformt gewesen sein konnten.

Alle hatten ein Loch in ihrer Mitte, wie der Landbesitzer Brian Bayliss in einem seiner Berichte erwähnte: „Ich konnte durch ihre Mitte die Sonne sehen.“

Die Räder hinterlassen bei ihrer Entstehung eine perfekte Schneise, die einer mit einem Lineal gezeichneten Linie, die nur den Höhenlinien des Geländes folgt, gleicht. Ihre Rollfläche weist regelmäßige Erhebungen und Einbuchtungen auf, die ihnen die Form von Zahnrädern verleiht. Diese zahnradähnliche Oberfläche spiegelt sich in der entstandenen Schneise wieder, die mit einem Zahnriemen verglichen werden kann, der mit einem Zahnrad angetrieben wird.

Hier ein paar Fotos:

Diese Zahnräder, die nur von Gottes Hand erzeugt worden sein können, erinnern an eine Animation, die Bruder Robert für den Artikel Sieben Schritte zur Ewigkeit auf LetzerCountdown angefertigt hat. Dort rollt der große Orionzyklus, der mit der Schöpfung begann und bis zum ersten Kommen Jesu reicht, über die „Schneise“ dieser 4032 Jahre der menschlichen Geschichte ab.

Die Grafschaft Wiltshire war bereits Schauplatz eines Vorkommnisses gewesen, das uns Nahrung für einen wichtigen Artikel gab. Der Vergleich der Schneeräder mit Kornkreisen, den einige Pressemitteilungen enthielten, ist keinesfalls weit herbeigeholt. In der gleichen Grafschaft tauchte im Jahre 2011 die riesige Quetzalcoatl-Schlange auf, die – wie wir in Die Wiederkehr Quetzalcoatls darlegten – die Wahl des „Schlangenträgers“ Papst Franziskus im Jahre 2013 auf den Tag genau vorhersagte.

Gott lässt also diese sechs Anti-Kornkreise nur ein paar Kilometer von der kosmischen Schlange Satans entfernt auftauchen. Was will Er damit sagen? Die Antwort liegt in der Zahl Sechs. Wie man der obigen Animation entnehmen kann, bedeutet jedes Schneerad einen Orionzyklus, in dem die Sonne Alnitaks das Zentrum bildet. Und tatsächlich, es sind sechs Orionzyklen bis zur Wiederkunft Jesu und dem Ende der Geschichte der alten Erde. Gott zählt den letzten Countdown für Satan und die seinen weiter nach unten und zwar in Form von ganzen Orionzyklen…

Countdown: 8

Der große Orionzyklus von Sieben Schritte zur Ewigkeit, der den riesigen Zeitraum von 4037 v. Chr. bis 5 v. Chr. abdeckt.

Countdown: 7

Der Gerichtszyklus, mit dem die Orionbotschaft im Jahre 2010 begann und der den Zeitraum von 1846 bis 2014 umfasst.

Countdown: 6

Der vorbereitende Posaunenzyklus unserer Serie Die letzte Schlacht vom 1. Februar 2014 bis zum 18. Oktober 2015.

Countdown: 5

Der Zyklus der sieben Donner mit den Serien Das Ende der Gnade und Das Ende der Weltzeit, die wir in der Zeit des Zyklus vom 25. Oktober 2015 bis zum 25. September 2016 schrieben.

Countdown: 4

Der erste Zyklus des zweiten Zeugen: der Posaunenzyklus, der in den sieben mageren Jahren entdeckt wurde und besonders in der Serie Erfüllte Prophezeiungen in der Zykluszeit vom 22. November 2016 bis zum 20. August 2018 ausgearbeitet worden war.

Countdown: 3

Der zweite Zyklus des zweiten Zeugen und letzte Zyklus des Gerichts an den Lebenden: der Plagenzyklus der Serie Der laute Ruf, der am 20. August 2018 begann und jetzt am 6. Mai 2019 mit der siebten Plage, der siebten Posaune und der Wiederkunft Jesu abläuft.

Wenn es „Quetzalcoatl“, die alte Schlange, bisher nicht wusste, dann weiß er es jetzt mit Sicherheit, nämlich, dass die letzten Sekunden für sein Babylon angebrochen sind und seine Inhaftierung in das einsame Eisgefängnis der 1008 Jahre kurz bevorsteht, denn Gott ließ Seine sechs Zahnräder der Zeit über seine gespaltene Zunge in Wiltshire rollen.

Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die ihr in ihnen wohnet! Wehe der Erde und dem Meere! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, daß er wenig Zeit hat. (Offenbarung 12,12)

Die nächsten zwei Sekunden, wann sie gezählt werden und welche Geschehnisse damit einhergehen, hat die Stimme Gottes bereits angekündigt.

Countdown: 2

Der Anbruch der elften Stunde am 6./7. April 2019 zusammen mit der sechsten Plage, wenn die zwei Zeugen auferstehen und von allen ihren Feinden bei ihrer Himmelfahrt in die weiße Wolke gesehen werden und diese große Furcht befällt.[21]

Countdown: 1

Das schreckliche Erdbeben am 22. April 2019, das beim Eintreffen der ersten Reflektion des GRB130427A auftreten und das zweite Heer Gottes erwecken wird. Dann werden die Ersten die Letzten und die Letzten die Ersten sein, die Gottes Zeitverkündigungen vernommen haben.[22]

Der Untergang der Sonne und der Aufgang des dunklen astronomischen Neumonds am Abend des 5. zum 6. Mai 2019 verheißt das Ende der letzten Sekunde Babylons. Das Volk Gottes wird mit Ablauf dieser Sekunde im Jahre 1890 angelangt sein. Am 20. April dieses Jahres wäre Jesus wiedergekommen, wenn die Adventgemeinde das Licht des vierten Engels nicht im Jahr der Entdeckung des Pferdekopfnebels abgelehnt hätte.

Bei der Neumondsichtung am Abend des gleichen Tages hatte das 70. Jubiläumsjahr seit dem Einzug Israels in ihr gelobtes Land begonnen und gleichzeitig hätte auch das Millennium beginnen sollen. Wer jemals ein wenig davon enttäuscht war, dass das Himmelszeichen des 6. Mai 2019, das die vier Winde (Sonne, Mond, Venus und Merkur) nur in der Nähe des Herrn über das Feuer (den Widder, als das Lamm Gottes) versammelt zeigt, und dass der folgende Vers deshalb zwar erfüllt wurde,[23] aber nicht in all seiner möglichen Schönheit und Perfektion, hätte nur zum richtigen Zeitpunkt im Jahr 1890 gen Himmel sehen müssen, denn der vierte Engel hat schon lange erklärt, dass wir uns auf dieses größte aller Jubiläumsfeste seit unserem Opfer im Oktober 2016 in rückläufiger Zeit zubewegen.

Denn gleichwie der Blitz ausfährt von Osten und scheint bis gen Westen, also wird die Ankunft des Sohnes des Menschen sein. [Denn] wo irgend das Aas [des Widders] ist, da werden die Adler [Sonne, Mond, Venus und Merkur] versammelt werden. (Matthäus 24,27-28)

Die heutige gewachsene Wissenschaft ermöglicht uns aber diesen Blick in die Vergangenheit, die unsere imminente Zukunft ist – und nun sehen wir in all seiner Klarheit und Schönheit das größte aller Himmelszeichen, dessen Verheißung uns gehört und beim letzten Vorhang des großen Schauspiels am Mazzaroth nochmals den untrüglichen Beweis dafür antritt, dass Jesus Sein ganzes Volk zu sich ziehen darf, weil Er am Kreuze erhöht wurde und damit der Herr aller Herren und der König aller Könige wurde, der das Buch der sieben Siegel in Seiner durchstochenen Hand hält.

Und sie singen ein neues Lied: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast für Gott erkauft, durch dein Blut, aus jedem Stamm und Sprache und Volk und Nation, und hast sie unserem Gott zu Königen und Priestern gemacht, und sie werden über die Erde herrschen! Und ich sah: und ich hörte eine Stimme vieler Engel um den Thron her und um die lebendigen Wesen und die Ältesten; und ihre Zahl war Zehntausende mal Zehntausende und Tausende mal Tausende, die mit lauter Stimme sprachen: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen die Macht und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Herrlichkeit und Segnung. Und jedes Geschöpf, das in dem Himmel und auf der Erde und unter der Erde und auf dem Meere ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Throne sitzt und dem Lamme die Segnung und die Ehre und die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die Ältesten fielen nieder und beteten an. (Offenbarung 5,9-14)

Die versammelten Adler im Widder am 20. April 1890

1.
Ellen G. White, Erfahrungen und Gesichte – Bald hörten wir die Stimme Gottes gleich vielen Wassern, welche uns Tag und Stunde von Jesu Kommen mitteilte. Die lebenden Heiligen, 144.000 an der Zahl verstanden die Stimme, während die Gottlosen sie für Donner und Erdbeben hielten. Als Gott die Zeit verkündete goß er den Heiligen Geist auf uns aus, unsere Angesichter begannen zu leuchten, und die Herrlichkeit Gottes spiegelte sich darauf, gleich wie bei Mose, als er vom Berge Sinai herabkam. {EG 12.1
2.
Diese Geschichte ist im vierten Teil des Studiums zur Heiligen Stadt im Kapitel Der Leuchter, der den Platz wechselte erwähnt. 
3.
Die Große-Sabbat-Liste. 
4.
Zu Beginn der ersten Möglichkeit für den jüdischen Jahresanfang am berechneten 8./9. April 2016. 
5.
Die zweite Möglichkeit für den jüdischen Jahresbeginn. 
6.
Ich litt damals bereits vier Jahre unter einem schweren Hüftleiden und wurde im Juli 2016 dann endlich operiert. 
7.
Das Passahfest selbst ist nicht wirklich ein Großer Sabbat, denn dieser Vorbereitungstag für das Fest der ungesäuerten Brote wurde nicht zum zeremoniellen Sabbat erklärt. Aber er fällt immer auf den gleichen Wochentag wie der siebte Tag der ungesäuerten Brote. Aus diesem Grund erwähnen wir sie oft zusammen als Code N1. 
8.
Jetzt, nachdem ich dies fast drei Jahre später betrachte, verwundert es mich, dass wir damals schon die Stunde mit dem Tier aus Offenbarung 17 perfekt als zwischen den beiden Passah-Festmöglichkeiten liegend erkannt haben; schließlich erwarten wir genau das wieder im Jahr 2019. 
9.
Dies bezieht sich auf unser damaliges Verständnis, dass die Prophezeiungen von Offenbarung 14,13-19 auf den Orionzyklus der Donner anzuwenden waren, den wir bereits für den Plagenzyklus hielten, was er auch gewesen wäre, wenn wir später im gleichen Jahr nicht um Zeitverlängerung gebetet hätten. Mehr dazu in Der himmlische Notar und weiter unten in diesem Epilog. 
11.
Hebräer 6,20 – wohin Jesus als Vorläufer für uns eingegangen ist, welcher Hoherpriester geworden in Ewigkeit nach der Ordnung Melchisedeks. 
12.
Die Serie Tag und Stunde gibt darüber mehr Aufschluss. 
14.
Ellen G. White, Aus der Schatzkammer der Zeugnisse, Band 3 – Die Werkzeuge des Bösen vereinigen und festigen ihre Streitkräfte. Sie stärken sich für den letzten, großen Entscheidungskampf. Bald werden große Veränderungen in der Welt vor sich gehen, und die Schlußereignisse werden sehr schnell ablaufen. {Sch3 239.2
15.
Der nächste Gipfelpunkt der Ausübung seines Machthungers liegt beim Auftauchen von drei bestimmten Fröschen
16.
Der GRB130427A war der bisher energiereichste und am längsten dauernde je gemessene Gammablitz. (siehe Wikipedia.) 
17.
Das Konzept des Berges „Chiasmus“ wurde in Die sieben mageren Jahre eingeführt. 
18.
STA-Bibelkommentar, Band 7 – Lasst uns mit aller uns von Gott gegebenen Macht danach streben, unter den 144.000 zu sein. (The Review and Herald, 9. März 1905). {7BC 970.10} [übersetzt] 
19.
Wir hatten diese Tatsache schon im Himmlischen Notar festgestellt, sind aber nicht so genau darauf eingegangen. Da hält Orion auch den Mond in verschiedenen Phasen in seiner Hand und die Texte sprechen immer von der „Sichel“. 
20.
In der Luther-Übersetzung hat es Bruder Martin vergessen. 
21.
Offenbarung 11,11-12 – Und nach den drei Tagen und einem halben kam der Geist des Lebens aus Gott in sie, und sie standen auf ihren Füßen; und große Furcht fiel auf die, welche sie schauten. Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel zu ihnen sagen: Steiget hier herauf! Und sie stiegen in den Himmel hinauf in der Wolke, und es schauten sie ihre Feinde. 
22.
Lukas 13,29-30 – Und sie werden kommen von Osten und Westen und von Norden und Süden und zu Tische liegen im Reiche Gottes. Und siehe, es sind Letzte, welche Erste sein werden, und es sind Erste, welche Letzte sein werden. 
23.
Es gab einen Versuch einer Erklärung für das Datum des 21. Mai 2019 im Anhang A zum Vermächtnis von Smyrna und später eine Korrektur der Himmelszeichensituation in der Stunde Philadelphias, wo man das aktuelle Zeichen für den 6. Mai 2019 abgebildet sehen kann. 
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