Das Geheimnis der Heiligen Stadt

 

WICHTIG Dieses Dokument wurde am 10. Februar 2018 intern veröffentlicht. Es wird nun ab dem 1. Januar 2019 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Wer hat nicht schon einmal die letzten beiden Kapitel des Buches der Offenbarung Jesu Christi gelesen und sich trotz der vielfältigen Beschreibungen der Heiligen Stadt gefragt, wie sie in der Realität aussehen möge!? So viele Details und doch – so richtig vorstellen kann sie sich niemand.

Da sind die immensen Ausmaße der Stadt mit einer Kantenlänge von 2.218 km und – wie es in Offenbarung 21,16 heißt – der gleichen unvorstellbaren Höhe. Nähme man den höchsten Berg der Erde, an dessen Gipfel die Luft kaum mehr atembar ist, dann ragte die Heilige Stadt immer noch ca. 2.209 km weiter nach oben bis weit in den Weltraum hinaus. Das sind planetarische Ausmaße und die Heilige Stadt erreicht fast den Durchmesser unseres größten Trabanten, des Mondes, mit seinen 3.474 km.

Aber Gott scheint ein wichtiges Detail im Plan Seiner Heiligen Stadt vergessen zu haben! Mit diesen Angaben könnte sie ein Würfel oder eine Pyramide sein und niemand – absolut niemand – konnte bisher das Geheimnis um die Form der Heiligen Stadt wirklich lösen. Und doch liest man jetzt die freche Aussage in einigen modernen Bibelübersetzungen, dass die Heilige Stadt ein Würfel sei, was niemand bisher mit Sicherheit sagen kann.

Auch ich habe in einigen Artikeln bereits Vermutungen geäußert, welche Form die Heilige Stadt haben könnte, und begründete meine Annahme, dass sie die Form einer Pyramide haben könnte, damit, dass Satan – als der große Affe Gottes – gerne Pyramiden bauen ließ und sich dort als Sonnengott anbeten lässt. Aber bisher war dies auch nicht mehr als eine Vermutung und die vielen anderen Angaben zur Mauer und den „Grundsteinen“ der Stadt erschließen sich niemandem vollständig, da bisher ein Schlüssel fehlte, der erst offenbart werden musste.

In der Woche zum letzten Sabbat des Jahres 2017 begann Gott damit, das Geheimnis der Heiligen Stadt durch Seinen Heiligen Geist zu lüften. Jetzt ist die Zeit gekommen, alles zu wissen, was die 144.000 auf das Leben in Gottes Reich vorbereiten soll…

Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, gekommen ist, wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was irgend er hören wird, wird er reden, und das Kommende wird er euch verkündigen. (Johannes 16,12-13)

Jenen, die bald die Heilige Stadt bewohnen werden, bleibt nichts mehr verborgen. Wir sind in den letzten beiden Kapiteln des Buches der Offenbarung und der Bibel angekommen und damit weist Gott ausdrücklich darauf hin, dass das Lösen der Rätsel und das Schreiben der Bücher ihr Ende gefunden haben.

Ordo ab Cao?

Eigentlich begann alles gar nicht mit der Frage nach dem Bauplan der Heiligen Stadt, sondern mit einer ganz anderen Problematik, nämlich jener der seltsamen Reihenfolge der Stämme der 144.000 Versiegelten in Offenbarung 7.

Schon seit längerem tüftelte ich an diesem scheinbar unlösbaren Rätsel und fertigte Vergleichslisten der Stämme an, die man aus dem Alten Testament beziehen kann. Es gibt ganze PDF-Bibliotheken im Internet von Bibelstudierenden, die das gleiche Problem zu analysieren suchten. Doch niemand kommt zu einem wirklich stichhaltigen Schluss, was es mit der seltsamen Anordnung und Namensgebung der Stämme im Neuen Testament auf sich hat.

Ohne hier auf die vielen unfruchtbaren Versuche einer Entzifferung dieses Geheimnisses Gottes eingehen zu wollen, soll es genügen wiederzugeben, was der adventistische Bibelkommentar über Offenbarung 7,4-8 zu sagen hat [Rot von mir]:

Alle Stämme. Zwölf Stämme sind hier aufgelistet (Vs. 5-8), aber sie sind nicht ganz identisch mit den Aufzählungen im AT (siehe 4. Mose 1,5-15; 5. Mose 27,12.13; vgl. 1. Mose 35,22-26; 49,3-28; 1. Chron. 2,1.2). Die AT-Listen beginnen gewöhnlich mit Ruben, während die vorliegende Aufzählung mit Juda beginnt, vielleicht weil Christus aus dem Stamm Juda kam (siehe Offb. 5,5). Im AT ist Levi manchmal nicht als Stamm enthalten, obwohl er natürlich als ein Sohn von Jakob aufgeführt ist. Dies kommt zweifellos daher, dass Levi kein Erbe unter den Stämmen erhielt (siehe Josua 13,14). Hier wird aber der Stamm von Levi aufgezählt, jedoch nicht der von Dan. Um Levi mitzurechnen und doch die Zahl 12 beizubehalten, war es notwendig, einen der Stämme wegzulassen, da Joseph als zwei Stämme gerechnet wurde, nämlich Ephraim (in Offenbarung 7,8 wahrscheinlich "Joseph" genannt) und Manasse. Vielleicht war Dan wegen des Rufs dieses Stammes für den Götzendienst ausgeschlossen worden (Richter 18,30.31).

Die Reihenfolge, in der die Stämme hier aufgeführt sind, unterscheidet sich von jeder AT-Liste. Einige haben darauf hingewiesen, dass, wenn man die Verse 7 und 8 zwischen die Verse 5 und 6 schiebt, die Stämme der Reihenfolge von Leahs Söhnen, Rachels Söhnen, den Söhnen von Leahs Dienerin und den Söhnen von Rachels Dienern folgen – außer Dan, an dessen Stelle Manasse erscheint. Durch die Umlagerung wird jedoch kein besonderer Punkt erreicht.

Die Namen einiger Stämme werden nicht gleich wie im AT geschrieben. Dies liegt daran, dass die NT-Namen aus dem Griechischen transkribiert werden, während die AT-Namen aus dem Hebräischen transkribiert werden. Griechische Transliterationen hebräischer Namen sind oft ungenau, da das griechische Alphabet bestimmte Laute, die im Hebräischen üblich sind, nicht besitzt.

Das ist alles; und man kann im Internet suchen, so viel man will, viel mehr kommt dabei auch nicht heraus, obwohl man viele Stunden beim Suchen und Lesen verschwenden kann.

Eigentlich kann man sich die vergebliche Mühe des Vergleichens vieler Listen ersparen, wenn man nur den Hinweisen Gottes folgt, die Er uns aus freien Stücken gibt:

Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: hundertvierundvierzigtausend Versiegelte, aus jedem Stamme der Söhne Israels. (Offenbarung 7,4)

Gott stellt den direkten Bezug der Liste zu den Söhnen Jakobs (welcher später von Gott den Namen „Israel“ bekam) her. Diese findet man in den Segnungen Jakobs an seine Söhne im 1. Mose, Kapitel 49; nur mit dieser Liste sollten wir vergleichen und mit sonst keiner.

Tut man dies, fällt sofort auf, dass es nur eine Änderung der Stämme an sich gibt: Dan wurde mit Manasse ersetzt. Die Reihenfolge der Söhne (und Enkel) und der Segnungen im 1. Mose 49 unterscheidet sich jedoch völlig von der in Offenbarung 7. Hier ein Überblick:

Übersichtstabelle der Stämme

Man kann Studien im Internet finden, die diese Ersetzung damit erklären, dass Judas Ischariot aus dem Stamme Dan gestammt haben soll und dieser, als Satan in ihn gefahren war, die folgende „Segnung“ Jakobs für seinen Stammes-Begründer Dan erfüllte:

Dan wird sein Volk richten [Erinnert euch: mit Jesu Tod kam das Gericht über diese Welt!], wie einer der Stämme Israels. Dan wird eine Schlange sein am Wege, eine Hornotter am Pfade, die da beißt in die Fersen des Rosses, und rücklings fällt sein Reiter. Auf deine Rettung harre ich, Jahwe! (1. Mose 49,16-18)

Das erinnert natürlich stark an die Weissagung aus 1. Mose 3,15, die an die Schlange (Satan) gerichtet war:

Und ich werde Feindschaft setzen zwischen dir und dem Weibe und zwischen deinem Samen und ihrem Samen; er wird dir den Kopf zermalmen, und du [Satan], du wirst ihm [Jesus] die Ferse zermalmen. (1. Mose 3,15)

Judas beging Selbstmord und damit verschwand sein Stamm aus der Aufzählung der Bewohner der Heiligen Stadt. Müssen nun alle, die dem Stamm Dan in Vergangenheit und Zukunft angehören, verloren gehen? Bald werden wir Näheres dazu erfahren.

Wie unten, so oben

Natürlich benötigt man Studienhilfe vom Heiligen Geist, wenn man ein so großes und lang gehütetes Geheimnis Gottes lösen möchte. Wir haben zu den Sternen aufgeschaut und sind nicht vor dem „Gewürm“ der Himmelskonstellationen davongelaufen, wie es viele tun. Wir beten sie auch nicht an, sondern erkennen im Mazzaroth eine der Uhren Gottes. Und wir beten auch nicht unseren Wecker an, wie viele zu glauben scheinen!

Wer meinen Ausführungen in vielen Videos und Artikeln gefolgt ist, sollte bemerkt haben, dass wir im Mazzaroth der 12 Konstellationen ebenfalls eine Ersetzung vornehmen mussten, um Jesu Charakter nicht mit einem „Skorpion“ gleichzusetzen: Wir ersetzten dieses Tier, das einen giftigen Stachel hat, mit dem über ihm am Galaktischen Äquator fliegenden Adler, der für den König des Himmels und Jesu liebenden Schutz für Sein Volk steht.

Das gibt uns den Hinweis, dass es offensichtlich von Gott so gewollt ist, dass wir die 12 Stämme Israels in Offenbarung 7 dem Mazzaroth der Konstellationen zuordnen. Das habe ich schon kurz im Anhang C über die 70-Wochen-Prophezeiung angedeutet, aber natürlich nicht komplett ausgeführt. Würde ein großes Geschrei aufkommen, wenn wir nun tief in den „Zodiak“ einsteigen und jedem Stamm Israels einen Platz am Himmelszelt zuweisen?

Aber – wie erwähnt – sind wir nicht die Einzigen, die das schon versucht haben. Gott hatte mir einen Artikel gezeigt, den ich in einer Fußnote des Anhangs C verlinkte: Unausgesprochene Bibel – Die Sterne Israels [Englisch].

Ich könnte jetzt hier die gesamte Herleitung der Zuordnung der Stämme Israels zu den Himmelskonstellationen nachvollziehen, aber das entspräche einer Neuerfindung des Rades. Ein paar wenige Beispiele sollen genügen: Welches Sternzeichen würdet ihr dem „Löwen vom Stamme Juda“ zuordnen? Oder welche Konstellation ist die eines Sohnes Jakobs mit dem Bild eines Mannes im Banner des Stammes, der die folgende „Segnung“ seines Vaters erfüllt?

Ruben, mein Erstgeborener bist du, meine Kraft und der Erstling meiner Stärke! Vorzug an Hoheit und Vorzug an Macht! Überwallend wie die Wasser, sollst du keinen Vorzug haben, denn du hast das Lager deines Vaters bestiegen; da hast du es entweiht. Mein Bett hat er bestiegen! (1. Mose 49,3-4)

Natürlich ist Jesus der Löwe vom Stamme Juda und Ruben der Wasser-Mann! Oder, wie wir schon selbst feststellen konnten, muss der Skorpion (Dan) durch den Adler (Manasse) ersetzt worden sein. Nicht alle Zuordnungen sind so glasklar, aber darauf kommen wir noch.

Hier eine Liste der Zuordnungen nach dem Autor des Artikels aus der „Unausgesprochenen Bibel“:

Übersicht der Stämme und Konstellation

Sicherlich würden einige von euch auch so weit kommen und vielleicht sogar ein wenig weiter, wenn ihr eure eigenen Nachforschungen bzgl. der Stämme aus Offenbarung 7 anstellt.

Was ist der nächste Schritt? Ich würde vorschlagen, eine Sternenkarte mit den Konstellationen und den zugehörigen Stämmen zu zeichnen; einen „Stammeskreis“, wenn man will. Hier das Ergebnis:

Mazzaroth-Zuordnung

Der nächste Schritt, der zur „ersten großen Enttäuschung“ führen wird, ist, die Stämme untereinander mit Linien in der Reihenfolge der Aufzählung in Offenbarung 7 zu verbinden. Das sieht dann so aus:

Mazzaroth-Linien

Nachdem ich dieses „Bild“ sah, verließ auch mich erst einmal der Mut zum Weitermachen. Ich legte eine Gebetspause von mehreren Stunden ein. Dann kam mir der Gedanke, dass ich eine offensichtliche Information in der Liste gar nicht eingezeichnet hatte. Jesus hatte die Stämme in Dreiergruppen eingeteilt. Was würde ich zu sehen bekommen, wenn ich diese Dreiergruppen als geometrische Anordnungen, die man gemeinhin als Dreiecke bezeichnet, einzeichnen würde?

Ich tat es… und landete bei meiner „zweiten Enttäuschung“:

Mazzaroth-Dreiecke

Seht ihr eine Ordnung im Chaos? Nach einer überschlafenen Nacht und viel Gebet zeigte mir Gott die Lösung.

Das dreieckige Zwölfeck

Mir war aufgefallen, dass in diesem Zwölfeck zwei rechtwinklige Dreiecke auftauchten, was mich als Nicht-Mathematiker verwunderte. Was, wenn es in Wahrheit vier solche Dreiecke geben würde!? Mir schwebte eine bestimmte dreidimensionale Form vor, die sich aus vier rechtwinkligen Dreiecken bilden ließe und auf die mich der Heilige Geist offensichtlich hinlenken wollte. Das heilige Entdeckungsfieber hatte mich gepackt! Wie müsste ich die Stammeszuordnung verändern, um die nicht-rechtwinkligen Dreiecke zu rechtwinkligen zu machen?

Vielleicht seht ihr es: Ein einfacher Austausch der Stämme Nephthalim und Issaschar brächte uns zu einem höchst harmonischen Ergebnis; vier kongruente (deckungsgleiche) rechtwinklige Dreiecke aus einem Zwölfeck:

Korrigierte Tabelle der Stämme

 

Korrigierte Mazzaroth-Dreiecke

Aber dürfen wir das tun? Hat der Autor von usbible.com wirklich einen Fehler bei der Zuordnung der beiden Stämme gemacht? Um das herauszufinden, sollten wir uns fragen, welche Hinweise auf Sternenkonstellationen wir aus den Segnungen Jakobs für diese beiden Söhne erhalten:

Issaschar ist ein knochiger Esel, der sich lagert zwischen den Hürden. Und er sieht, daß die Ruhe gut und daß das Land lieblich ist; und er beugt seine Schulter zum Lasttragen und wird zum fronpflichtigen Knecht. (1. Mose 49,14-15)

Naphtali [Nephthalim] ist eine losgelassene Hindin; er, der schöne Worte gibt. (1. Mose 49,21)

Wenn ich „nach oben“ sehe, finde ich weder einen Esel noch eine Hirschkuh (Hindin) am Himmelszelt. Wie begründet usbible.com dann die Zuordnung?

Issaschar regiert den Stier. Esel kann man mit Bullen in dem Sinne assoziieren, dass sie beide Zugtiere sind. Der Stier folgt dem Widder, den Schafen, im Tierkreis.

Nephthalim regiert den Widder, das Lamm. Die Sonne tritt zu Beginn des Frühlings in Widder ein, wenn Kitze und Lämmer geboren werden.

Wenn man dies genauer untersucht, erfolgt hier eine auf einer weit herbeigeholten Logik beruhende Zuordnung des Esels zum Stier aufgrund des fadenscheinigen Arguments, dass beide einen Pflug ziehen könnten. Und dass die Sonne im Frühling in den Widder eintritt, stimmt nur für die nördliche Halbkugel; Kitze und Lämmer werden in der südlichen Halbkugel ein halbes Jahr später geboren und der Frühling dauert bekanntlich drei Monate und nicht nur einen, wodurch auch diese Zuordnungsbegründung nicht wirklich stichhaltig ist.

Wir sollten die Bibel sprechen lassen und das hat sie oben bereits getan, ohne dass es die meisten bemerkt hätten. Wir erfahren dort, dass der später fronpflichtige „Esel“ Issaschar direkt einer Himmelskonstellation zugeordnet wird. Lesen wir nochmals aufmerksamer:

Issaschar ist ein knochiger Esel, der sich lagert zwischen den Hürden. (1. Mose 49,14)

Was fügt die Aussage, dass sich der Esel zwischen den Hürden lagert, zum Schicksal Issaschars hinzu? Rein gar nichts! Aber verhilft es uns zur Erkenntnis, welches Sternzeichen der Herr Issaschar zuordnet? Absolut, denn in Hürden leben Schafe und natürlich auch Widder!

Wenn wir streng dem biblischen Text folgen, muss Issaschar dem Widder zugeordnet werden und nicht dem Stier. Um nicht den gleichen Fehler wie der Autor aus usbible.com zu begehen, ordnen wir nun nicht die Hirschkuh dem Stier zu, weil sie beide Hörner haben, sondern sagen einfach, dass in der Segnung kein Hinweis auf eine Sternenkonstellation vorliegt, da dieser auch nicht nötig ist, da sowieso nur noch ein Platz am Himmelszelt für Nephthalim übrig ist: der Stier.

Wir haben eine – zumindest für mich als Laie – völlig neue geometrische Entdeckung gemacht. Man kann alle zwölf Eckpunkte eines Zwölfecks – ohne einen Punkt zu wiederholen – durch vier rechtwinklige Dreiecke verbinden; und dies hat offenbar Gott mit den Dreiergruppen der Stammesaufzählung in Offenbarung 7 getan! Aber warum?

Die Säulen des Tempels

Es ist einfach, diese Frage zu beantworten, wenn man vom Heiligen Geist bereits das gewünschte Endergebnis gezeigt bekommen hat. Als ich die Erkenntnisse aus dieser Studie den Geschwistern am Sabbat, den 30. Dezember 2017 im Tempel auf dem Gutshof Weiße Wolke vorstellte, wurde ich mir bewusst darüber, dass es nicht jedem gegeben ist, sofort – ohne großes Nachdenken – aus den vier zweidimensionalen Dreiecken zu schließen, welche dreidimensionale Form Gott mit ihnen darstellen möchte.

Mir war jedoch klar gewesen, dass man aus diesen vier rechtwinkligen Dreiecken mit einer unterschiedlichen Höhe (Ankathete) und Breite (Gegenkathete) keinen Würfel mit gleicher Länge, Breite und Höhe bauen kann, sondern, dass hier ein wichtiges strukturelles Element einer Pyramide vorlag. Natürlich kann man aus den vier rechtwinkligen Dreiecken auch nicht die Außenmauern einer Pyramide bilden, da diese nicht rechtwinklig sind.

Wollten wir jetzt die Seitendreiecke einer Pyramide in jeweils zwei rechtwinklige Dreiecke aufteilen, was geometrisch durch simple Lotfällung von der Spitze der Pyramide möglich wäre, bräuchten wir acht (und nicht nur vier) solche Dreiecke.

Pyramide mit 8 Dreiecken Gott hatte mir jedoch auch unmittelbar das Verständnis der von Ihm mit den vier rechtwinkligen Dreiecken beabsichtigten Struktur und dem mit ihr verbundenen Bibelvers gegeben:

Wer überwindet, den werde ich zu einer Säule machen in dem Tempel meines Gottes, und er wird nie mehr hinausgehen; … (Offenbarung 3,12)

In unzähligen Artikeln und Forumsposts sind wir immer wieder davon ausgegangen, dass die Gemeinde Philadelphia ein Synonym für die 144.000 Versiegelten darstellt, weil wir in Offenbarung 7 die Weissagung der Verzögerung im Versiegelungsprozess vorfinden und in Offenbarung 3,12 das dreiteilige Siegel selbst. Es war legitim, dies zu tun, aber es hätte einer Argumentation von Seiten gebildeter Kritiker nur schwer standgehalten, da es in der Bibel viele verschiedene Siegel gibt. Die letztendliche Zuordnung der 144.000 zur Gemeinde Philadelphia muss durch einen weiteren Beweis eindeutig untermauert werden. Und hier ist „untermauert“ durchaus im wörtlichen Sinne zu verstehen.

Deshalb: Wenn Philadelphia und die 144.000 ein und dieselbe Gruppe sein sollen und wenn die Glieder der Gemeinde Philadelphias Säulen im Tempel Gottes sind, müssen die 144.000 es ebenfalls sein.

Säulen sind bekanntlich tragende Elemente einer größeren sich nach außen hin entfaltenden Struktur eines Ganzen, in diesem Falle des Tempels. Zuerst müssen wir uns fragen, was der Tempel Gottes im Kontext des Buches der Offenbarung ist! Nach der detailreichen Beschreibung der Heiligen Stadt durch Jesus, sagt Johannes:

Und ich sah keinen Tempel in ihr, denn der Herr, Gott, der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm. (Offenbarung 21,22)

Uns wird ganz klar zu verstehen gegeben, dass es in der Heiligen Stadt keinen Tempel gibt. Und doch spricht Offenbarung 3,12 ganz eindeutig von den Gliedern der Gemeinde Philadelphia als Säulen des Tempels! Gott, der Allmächtige selbst, wird unter Seinem Volke wohnen und zwar zusammen mit Seinem Sohn an der „Spitze“ der Heiligen Stadt, da Letzterer auch das Licht für alle Bewohner der Stadt gibt:

Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, die Hütte Gottes [die Heilige Stadt] bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott. (Offenbarung 21,3)

Und Nacht wird nicht mehr sein und kein Bedürfnis nach einer Lampe und dem Lichte der Sonne; denn der Herr, Gott, wird über ihnen leuchten, und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit. (Offenbarung 22,5)

12-Teilung einer WassermeloneWer das alles allegorisch versteht, sollte bedenken, dass wir exakte Konstruktionsmaße der Heiligen Stadt erhalten, die allerdings auf den ersten Blick unvollständig zu sein scheinen, da uns ein paar wenige wichtige Details zum Verständnis des Bauplans fehlen. Wir wissen aber nun, dass aus den 12 Stämmen der versiegelten 144.000 vier rechtwinklige Dreiecke mit kosmischen Dimensionen gebildet werden, wenn wir bedenken, dass der Mazzaroth die Linien der Dreiecke begrenzt. Bedeutet dies, dass das Riesenraumschiff Gottes in alle Richtungen des Universums, das in 12 Sektoren wie große Wassermelonenscheiben eingeteilt ist, fliegen kann und wird, oder liegt hier bereits ein Hinweis vor, dass es bei der Heiligen Stadt um mehr geht, als nur ein Vehikel und Raumschiffskabinen für Jesus und die Heiligen?

Ein Bild soll uns auf den Weg helfen, zu verstehen, wie vier Dreiecke die tragende Innenkonstruktion einer Pyramide darstellen können:

Die Geometrie der Pyramide

Hier sind zwei mögliche tragende innere rechtwinklige Dreiecke eingezeichnet. Entweder wird die Pyramide von vier rechtwinkligen Dreiecken getragen, die vom Mittellot (h) und den Seitenlinien (s) der Pyramide gebildet werden, oder die Pyramide erhält ihre Steifigkeit von vier Dreiecken, die die Seiten von ihrer jeweiligen Gefälllinie (ha) abstützen. Statisch wäre die letztere Lösung weit stabiler, da sich die Seitenwände der Pyramide an ihrer Kante (s) sowieso schon gegenseitig abstützen. Mit den vier Dreiecken mit dem Winkel α wäre das Pyramidenschiff also weit stabiler.

Gott lässt uns aber nicht im Unklaren über dieses Detail, da Er den Engel mit der goldenen Messrute Breite (a) und Länge (a) der Pyramide messen lässt und auch die Höhe (?), die alle gleich sein müssen (!) und zwar 2.218 km bzw. 12.000 Stadien.

Und der mit mir redete hatte ein Maß, ein goldenes Rohr, auf daß er die Stadt messe und ihre Tore und ihre Mauern. Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß wie die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohre-zwölftausend Stadien; die Länge und die Breite und die Höhe derselben sind gleich. (Offenbarung 21,15-16)

Ich habe bei der Höhe ein Fragezeichen in Klammern gesetzt, weil bei einer Pyramide drei verschiedene Höhenangaben gemeint sein können: das Mittellot (h), die Seitenkante (s) oder das Seitenlot bzw. die Gefälllinie (ha).

Damit ihr durch Versuch und Irrtum – wie ich – herausfinden könnt, welche der beiden Lösungsmöglichkeiten zur Anordnung eines rechtwinkligen Stützdreiecks zur Anwendung kommt und eine Höhe ergibt, die gleich der Länge und Breite der Pyramide ist, stelle ich euch zwei einfache Rechner für solche geometrischen Aufgaben im Internet zur Verfügung:

Einen Zwölfeckrechner, der euch die korrekten Proportionen eines beliebigen Stützdreiecks (d2, d4 und d6) gemäß der Definition aus dem Mazzaroth aus einem Zwölfeck mit nur einer Angabe einer beliebigen Beispielzahl berechnet, und einen Pyramidenrechner, in den ihr zwei der vorher berechneten Werte aus dem rechtwinkligen Dreieck eingeben müsst, um zu erfahren, ob sich dann irgendeine Höhe (h, ha oder s) ergibt, die mit der Seitenlänge (a) der Pyramide übereinstimmt.

Das eindeutige Ergebnis lautet, dass die Stützdreiecke die Mitte der Wände der Pyramide stützen, wie wir es schon von der Statik her vermuten konnten, denn dann – und nur dann – ist die Außenhöhe bzw. die Gefällhöhe (ha) gleich der Breite und Länge (a) der Pyramide. Würden die Dreiecke zwischen Mittellot und den Seitenkanten der Pyramide eingepasst, würde keine der drei Höhen der Länge oder der Breite entsprechen.

Die richtige Anordnung der vier Dreiecke aus den Stämmen im Mazzaroth auf ihrer quadratischen Grundfläche sieht dann so aus:

Stützdreiecke

Wieso gibt Gott uns die Gefällhöhe und nicht die Innenhöhe des Mittellots der Pyramide mit 2.218 km an, wie viele, die an eine Pyramidenform der Heiligen Stadt glauben, fälschlicherweise annehmen und damit auf eine zu steile Pyramide kommen?

Hätten diese Menschen aufmerksamer gelesen und schärfer darüber nachgedacht, was der Apostel Johannes gezeigt bekam, hätten sie darauf kommen können, dass der Text aussagt, dass der Engel eine Messrute in der Hand hält und sich mit der Aufgabe konfrontiert sieht, eine immense Pyramide abzumessen, über deren Inneres nichts offenbart ist und vielleicht auch noch nicht sein sollte. Also konnten dem Apostel nur Außenmaße genannt worden sein und der Engel konnte die Gefällhöhe (ha) der Pyramide sehr einfach – und ohne die senkrechte Wand eines Riesenwürfels „hochzufliegen“ – durch Anlegen seines Messrohrs beim Aufstieg entlang der Pyramidenseite ermittelt haben. Es ist auch nirgends die Rede davon, dass der Engel ins Innere der Heiligen Stadt ging und dort von „Deck zu Deck“ stieg und die senkrechte Höhe (h) der Pyramide maß.

Freunde, wir haben das erste Geheimnis gelöst, etwas, das niemand bisher mit Gewissheit sagen konnte: Wir kennen jetzt die exakten Maße (außen und innen) der Pyramide und wir kennen sogar deren innere statische Struktur! Und wir haben nun den perfekten Beweis erbracht, dass die in Offenbarung 7 versiegelten 144.000 die tragenden „Säulen“ des Tempels Gottes sind, genau wie die Mitglieder der Gemeinde Philadelphia. Daraus folgt: die 144.000 sind die Gemeinde Philadelphia. Und somit ist nun auch die hermeneutische Verbindung zwischen der Versiegelung in Offenbarung 7 und dem Siegel selbst aus Offenbarung 3,12 eindeutig hergestellt (die 144.000 werden mit dem Wissen um die Zeit des Kommens Jesus versiegelt)! Ist das nicht toll? Na ja, eigentlich wussten wir das schon.

Die zwölf Grundsteine

Unzählige Male habe ich in meinem Leben die Beschreibung der Heiligen Stadt gelesen und für mich war es immer unverständlich gewesen, was Gott mit den zwölf Grundlagen (ELB) oder den Grundsteinen (LUT) meinte und wo und wie diese angeordnet sein sollten:

Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundlagen, und auf denselben zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. (Offenbarung 21,14)

Und er maß ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, eines Menschen Maß, das ist des Engels. (Offenbarung 21,17)

Die Grundlagen der Mauer der Stadt waren geschmückt mit jedem Edelstein: die erste Grundlage, Jaspis; die zweite Saphir; die dritte Chalcedon; die vierte, Smaragd; die fünfte, Sardonix; (Offenbarung 21,19)

Manche übersetzen „Grundlagen“ auch als „Fundamente“. Aber warum sollte ein Fundament, das sich normalerweise genauso wie ein Grundstein unter der Erde befindet, geschmückt sein? Und wie konnte das der Apostel Johannes sehen?

Man könnte auf die Idee kommen, die zwölf „Fundamente“ der Heiligen Stadt unten an die Pyramide anzufügen und deren sichtbare Seiten mit zwölf verschiedenen Edelsteinen zu dekorieren. Dann wären die 12 Fundamente zusammen die Mauer und diese ca. 75 m (144 Königsellen) hoch. War es das, was Gott meinte?

Fundamentsteine

Wir sollten unser neues Wissen anwenden, wenn es um die weitere Entzifferung des Bauplanes von Gottes riesiger Stadt geht. Oft habe ich mir überlegt, wie viele Decks dieses 2.218 km hohe „Raumschiff“ wohl haben würde, wie hoch jedes einzelne wäre und ob wir uns dort in kleine Kabinen während der Flüge durch das Universum drängen müssten oder weite Flächen zum Herumspazieren hätten. Ich stellte mir die Decks dabei übereinander angeordnet vor und kam bei meinen Überschlagsrechnungen auf eine so unglaublich große Flächenzahl, dass ich annehmen musste, dass auch die große Schar und unzählige andere Wesen im Schiff untergebracht sein müssten, damit es nicht gähnend leer sein würde. Dabei hatte Ellen G. White aber ein ganz anderes Panorama der Heiligen Stadt von außen gesehen:

Mit Jesus an unserer Spitze stiegen wir dann alle von der Stadt zu der Erde herab auf einen großen und hohen Berg, welcher den Herrn nicht tragen konnte und sich von einander teilte, so daß eine große Ebene entstand. Dann schauten wir auf und sahen die große Stadt mit zwölf Gründen und zwölf Toren, drei an jeder Seite und einen Engel an jedem Tor. Wir alle riefen aus: „Die Stadt, die große Stadt, sie ist gekommen, sie ist herabgekommen von Gott aus dem Himmel,“ und sie kam und ließ sich nieder auf dem Platz, wo wir standen. Dann betrachteten wir von außen die herrlichen Dinge in der Stadt. Ich sah dort herrliche Häuser, die wie Silber aussahen, gestützt von vier, mit Perlen besetzten Säulen, wundervoll anzusehen. Es waren die Wohnungen der Heiligen; in jeder befand sich ein goldenes Gesims. Ich sah einige von den Heiligen in die Häuser gehen, ihre Kronen abnehmen und sie auf das Gesims legen; dann gingen sie auf das Feld bei den Häusern und fingen dort an zu arbeiten, nicht wie wir auf der Erde arbeiten müssen, nein, nein! Ein herrliches Licht schien über den Häuptern aller, und beständig lobten und priesen sie Gott. {EG 15.2}

Ellen G. White darf hier eine besondere Position einnehmen: außerhalb der Heiligen Stadt auf der Erde stehend. Zuerst einmal muss uns klarwerden, dass die Außenwände der Pyramide durchsichtig sein müssen, sonst hätte die Botin nicht hineinsehen und die Heiligen bei ihrer Arbeit betrachten können. Das steht auch so in der Bibel, als sich Johannes an einer sehr ähnlichen Beobachtungsposition wie später Ellen G. White befand:

Und er führte mich im Geiste hinweg auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die heilige Stadt, Jerusalem, herniederkommend aus dem Himmel von Gott; und sie hatte die Herrlichkeit Gottes. Ihr Lichtglanz war gleich einem sehr kostbaren Edelstein, wie ein kristallheller Jaspisstein; (Offenbarung 21,10-11)

Das griechische Wort „krustallizo“ für „kristallhell“ bedeutet auch „durchsichtig wie Glas“, womit wir zu verstehen bekommen, dass man durch die Außenwände der Pyramide hindurchsehen kann, was dann beide Propheten auch tun und nähere Beschreibungen ihres Inneren abgeben.[1]

Betrachten wir die Außenwände der Pyramide als durchsichtige Glaswände zur Abschirmung ihres Innenlebens vor dem feindlichen luftleeren Raum des Weltraums, erfahren wir von 12 Grundflächen und nicht etwa von 12 „Grundsteinen“, die die Propheten sahen. Blicken wir auf das Modell:

Zwölf GrundflächenWir sehen, dass die gesamte Struktur der Heiligen Stadt in 12 Grundflächen aufgeteilt ist: jeweils 2 Seiten der 4 Dreiecke (= 8) und die durch die Dreiecke viergeteilte Fläche des Basisquadrats (= 4), also gesamt 12 Flächen. Und dann wurde mir klar, dass ich dabei war, die Antwort auf meine Frage nach der Anzahl der „Decks“ des Schiffes zu finden: Da sind erst einmal 12 Oberflächen mit 4 riesigen „Lufträumen“ zwischen den Stützen!

Nun mag der eine oder andere dies für unmöglich erachten, denn wenn wir bedenken, dass Ellen G. White sagte, dass sie dort die Felder und Häuser der Heiligen sah und dabei keinen einzigen Wolkenkratzer mit Tausenden von Fenstern oder Balkonen erwähnte, müssen wir davon ausgehen, dass die Flächen weitgehend mit Landmasse bedeckt sind und dann muss jede Grundfläche ihre eigene Gravitationsquelle haben, sonst würden die Menschen, die auf den Dreiecken wohnten, nach unten auf die Basisquadrate fallen.

Vielleicht mag einer einwenden, dass die Heilige Stadt ja im Weltraum fliegt und dort überhaupt keine Gravitation vorhanden wäre, was das Leben auf einer beliebigen Grundfläche in jedem Winkel zueinander erlauben würde. Dem möchte ich entgegensetzen, dass Ellen G. White die Heiligen „aus ihren Häusern gehen“ sah und dann verrichteten sie ihre „angenehme Arbeit“. Sie spricht nicht von „fliegen“ oder „schweben“ in diesem Zusammenhang. Und wenn die Heilige Stadt nach dem Millennium auf der Erde landet, dann würde die Gravitation der Erde das Leben auf den Dreiecken extrem schwierig machen. Nein, hier haben wir einen wichtigen Hinweis auf Gottes „Technik“, für die die beliebige Erzeugung von Gravitation in beliebigen Richtungen keinerlei Schwierigkeiten darzustellen scheint. Die Beherrschung der Gravitation muss ein Merkmal von Gottes Himmelreich sein!

Haben wir damit auch Antwort auf die Frage erhalten, ob wir Flügel haben werden oder nicht, denn Ellen G. White hat die Kinder ja auch mit ihren Flügeln fliegen sehen?

Der Berg Zion lag jetzt gerade vor uns, und auf dem Berge war ein herrlicher Tempel; um ihn herum waren sieben andere Berge, auf denen Rosen und Lilien wuchsen. Und ich sah die Kleinen emporklimmen, oder wenn sie wollten, ihre kleinen Flügel gebrauchen und zu den Spitzen der Berge fliegen, wo sie die nie welkenden Blumen pflückten. {EG 16.2}

Ernie Knoll fragte den Engel Gabriel einmal frech, ob seine Flügel symbolisch wären. Darauf bekam er die Antwort, dass er es bald wissen werde, wenn er seinem Erlöser treu bliebe.[2] Er blieb es nicht, aber wir werden nach der Lektüre dieses Zeugnisses die Antwort kennen.

An dieser Stelle kann ich euch lediglich sagen, dass es theoretisch durchaus denkbar wäre, dass wir uns nur von der Oberfläche einer Plattform abzustoßen brauchten, um zur 90° gegenüberliegenden Plattform zu „fliegen“; wir müssten nur gut zielen. Alles hinge davon ab, wie groß die Gravitation der einzelnen Plattformen wäre und ob zwischen ihnen Schwerelosigkeit durch gegenseitige Aufhebung der Schwerefelder herrscht oder nicht. Oder haben wir vielleicht sogar kleine Antigrav-Aggregate wie in den Science-Fiction-Romanen und steuern damit unseren Flug? Aber Ellen G. White sah die Kinder sogar außerhalb der Heiligen Stadt über eine Planetenoberfläche fliegen und damit haben wir schon größere Erklärungsschwierigkeiten. Merkt euch die kleinen aber vielen Widersprüche gut!

Wie groß ist aber nun die Grundfläche aller 12 Grundlagen zusammen?

Die jeweilige Fläche einer Dreiecksseite berechnet sich aus [mathematical formula]; das ist ½ × 2.218 km ÷ 2 × 1.920,844 km (Höhe h bzw. d4 ermittelt aus dem Zwölfeckrechner mit d6 als 2.218 km) oder vereinfacht 2.218 km × 1.920,844 km ÷ 4 = 1.065.108 km2. Wir haben 8 solche Dreiecksoberflächen mit mehr als einer Million Quadratkilometern, also 8 × 1.065.108 km2 = 8.520.864 km2.

Die 4 Quadrate sind ein einziges großes Quadrat mit 2.218 km Kantenlänge, also 2.218 km × 2.218 km = 4.919.524 km2. Jedes einzelne der vier Basisquadrate ist mit 4.919.524 km2 ÷ 4 = 1.229.881 km2 somit ein wenig größer als eine der Dreiecksflächen. In der Heiligen Stadt geht es jedoch sicherlich gerecht zu und jedem der zwölf Stämme wird doch wohl exakt gleich viel Platz eingeräumt werden!?

Die Wohnfläche auf der Grundfläche der Pyramide könnte etwas durch den Stadtplatz dezimiert werden, der im folgenden Vers ohne weitere Größenangaben beschrieben zu sein scheint:

In der Mitte ihrer Straße [eigentlich Stadtplatz] und des Stromes, diesseits und jenseits, war der Baum des Lebens, der zwölf Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt; und die Blätter des Baumes sind zur Heilung der Nationen. (Offenbarung 22,2)

Rechnen wir den Stadtplatz mit, erhalten wir als Gesamtergebnis aller 12 Grundlagen: 8.520.864 km2 + 4.919.524 km2 = 13.440.388 km2; das ist die Fläche der USA (oder Kanadas) und Indiens zusammen.

Für wen sind diese Flächen bestimmt?

Wer überwindet, den werde ich zu einer Säule machen in dem Tempel meines Gottes, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich werde auf ihn schreiben den Namen meines Gottes und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das aus dem Himmel herniederkommt von meinem Gott, und meinen neuen Namen. (Offenbarung 3,12)

Ellen G. White scheint darauf hinzuweisen, dass nur die 144.000 bzw. die Einwohner Philadelphias und vielleicht einige wenige Auserwählte das Recht haben werden, für immer in der Heiligen Stadt zu wohnen und dort zusammen mit Jesus die Welten besuchen zu dürfen:

Der Herr hat mir auch einen Blick auf andere Welten gestattet. Es wurden mir Flügel gegeben, und ein Engel begleitete mich aus der Stadt zu einem großen und herrlichen Ort. Das Gras dort war frisch und grün, und die Vögel trillerten liebliche Lieder. Die Bewohner jenes Ortes waren verschieden groß; sie waren edel, majestätisch und lieblich. Sie spiegelten das Bild Jesu wider, und ihre Angesichter strahlten voll heiliger Freude, was ein Ausdruck der Freiheit und der Glückseligkeit des Ortes war. Ich fragte einen von ihnen, warum sie so viel anmutiger seien als die Bewohner der Erde. Die Antwort war: „Wir haben in vollkommenem Gehorsam nach den Geboten Gottes gelebt und sind nicht durch Ungehorsam gefallen wie die auf der Erde.“ Dann sah ich zwei Bäume, der eine sah aus wie der Baum des Lebens in der Stadt. Die Frucht beider sah wundervoll aus; aber von einem konnten sie nicht essen. Sie hatten Macht, von beiden zu essen, aber es war ihnen verboten, von dem einen zu essen. Dann sagte mein begleitender Engel zu mir: „Niemand an diesem Orte hat von dem verbotenen Baume gegessen; aber wenn sie davon äßen, würden sie fallen.“ Alsdann wurde ich zu einer Welt genommen, die sieben Monde hat. Dort sah ich den alten Henoch, der verwandelt worden war. In seinem rechten Arm trug er eine herrliche Palme, und auf jedem Blatt stand geschrieben „Sieg“. Um sein Haupt lag ein blendend weißer Kranz, und der Kranz hatte Blätter, und in der Mitte eines jeden Blattes stand geschrieben „Reinheit“. Um die Blätter herum waren Steine von verschiedenen Farben, die heller glänzten als die Sterne und einen Widerschein auf die Schrift warfen und sie verschönerten. Hinten an seinem Kopf war eine Schleife, die den Kranz zusammenhielt, und auf der Schleife stand geschrieben „Heiligkeit“. Über dem Kranz befand sich eine herrliche Krone, die heller leuchtete als die Sonne. Ich fragte ihn, ob dies der Ort sei, an den er von der Erde aus gekommen sei. Er sagte: „Nein, die Stadt ist mein Heim, ich habe diesen Platz nur besucht.“ Er bewegte sich an dem Ort, als fühlte er sich dort wie zu Hause. Ich bat meinen begleitenden Engel, mich an diesem Ort bleiben zu lassen. Ich konnte den Gedanken, in diese dunkle Welt zurückzukehren, nicht ertragen. Darauf sagte der Engel: „Du mußt zurückgehen; und wenn du treu bist, sollst du mit den 144000 das Vorrecht haben, alle diese Welten zu besuchen und die Werke Gottes zu sehen.“ {FS 30.2}

Da wir nun annehmen dürfen, dass die 144.000 Heiligen auf den 12 Oberflächen der „Mauer“ leben werden, da sie das Raumschiff nie verlassen, ergibt eine Überschlagsrechnung, dass die Grundstücke der 12.000 Heiligen bereits auf einer der etwas kleineren Dreiecksflächen von jeweils 1.065.108 km2 eine Fläche von mehr als 88 km2 haben werden. Das ist ein quadratisches Landstück mit einer Kantenlänge von fast 9,5 km; genug zum Anbauen eines prächtigen Gartens und zum Ausreiten! Die silbernen Häuser, die Ellen G. White schauen durfte, haben dort sicherlich bequem Platz.

Begeistert? Schlaft eine oder zwei Nächte darüber und lasst es sacken. Unsere Gesichter glänzten nur kurz.

Die hohle Mauer

Lest noch einmal folgenden Vers:

Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundlagen, und auf denselben zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. (Offenbarung 21,14)

Wir wissen jetzt, was die Grundlagen sind, aber was ist demnach die Mauer? Wenn wir die „Grundlagen“ als die Oberflächen der vier Dreiecke und vier Quadrate verstehen, dann sehen wir, dass diese natürlich auf einer Basis stehen müssen: die Dicke der Dreiecke bzw. der Quadrate selbst an ihren Seiten. Leuchtet euch nun ein, warum die Mauer mit einer „Höhe“ von 144 Ellen[3] die Grundlagen „hat“ bzw. trägt?

Mauern als Grundlagen

In dieser Mauer muss sich der eigentliche technische Teil der Heiligen Stadt befinden: der Antrieb, die Energieerzeugung, die Schwerkraftgeneratoren, die Kabinen der Mannschaft aus Engeln, die Lebenserhaltungssysteme, wie Luft- und Wasseraufbereitung, die Hangars für die Millionen von Beibooten, die uns von der Erde nach oben in die Wolke bringen werden und vieles mehr… Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, denn wir werden später sehen, dass all dies eine weit größere Bedeutung hat, als wir uns jetzt vorstellen können; aber ihr könnt es an dieser Stelle noch nicht tragen.[4]

Wenn wir annehmen, dass die Mauer mehrere Decks hat, dann wird uns schwindlig werden. Folgen wir den Hinweisen über die Mauer, die ich in meinem allerersten Studium – noch vor meinem „Amtsantritt“ in Paraguay – erfahren durfte, setzen sich die 144 Ellen nicht aus 12 Decks mit 12 Ellen, sondern aus 24 Decks mit jeweils 6 Ellen Höhe zusammen. Dies ist die Höhe der Mauer des Hesekiel-Tempels, gemessen mit der Messrute des Mannes aus Hesekiel 40,5.

Und siehe, eine Mauer war außerhalb des Hauses ringsherum; und in der Hand des Mannes war eine Meßrute von sechs Ellen, jede von einer Elle und einer Handbreite. Und er maß die Breite des Baues: eine Rute, und die Höhe: eine Rute. - (Hesekiel 40,5)

6 Ellen muss also der Höhe einer Wand in der 24-stöckigen „Mauer“ der Heiligen Stadt entsprechen. Das Maß, das hier verwendet wird, sind nicht etwa die normalen biblischen Ellen, sondern sogenannte Königsellen, da uns gesagt wird, dass das Maß eine Elle plus eine Handbreite beträgt. In Offenbarung 21,17 lässt Jesus keinen Zweifel daran, dass der Mann aus Hesekiel 40 und der Engel aus Offenbarung 21 das gleiche Maß verwenden:

Und er maß ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, eines Menschen Maß, das ist des Engels. (Offenbarung 21,17)

Im Bibelkommentar wird die Königselle mit 518,6 mm und damit die Wandhöhe mit 3,12 m angegeben. Hier würden wir uns wie im Inneren eines prächtigen Herrenhauses fühlen.

Aber Ellen G. White erwähnte die Größe der Engel bzw. Adams mit ca. 4 m und damit müssten wir uns, sobald wir zur Statur der Engel herangewachsen sind und auch diejenigen, die in der Statur der vorsintflutlichen Bewohner der Erde wie Adam und Eva auferstehen, schon sehr bücken müssen und uns ziemlich beengt fühlen. Ist das der Grund, warum nur die 144.000 mit Jesus reisen werden, da sie auf den Grundflächen genügend Kopffreiheit haben werden?

Oder ist es so wie im Traum Ernie Knolls, den ich vorhin bereits erwähnte?

Ich beobachte, wie der Engel, der bis zu diesem Moment ungefähr auf gleicher Höhe mit mir war, auf seine normale Körpergröße anwächst, meiner Einschätzung nach ca. 4,50 Meter. {Ernie Knoll, Sei wachsam, denn ich komme}

Wie ist das nur möglich? Aber eines dürfte klar sein, wenn wir wie die Engel werden, dann müssten wir auch unsere Größe wie sie beliebig ändern bzw. anpassen können! Trotzdem, der scheinbare Widerspruch mit der Deckshöhe innerhalb der Mauer sollte uns zu denken geben.

Wir haben also 24 Decks in einer „Mauer“, wobei wir uns natürlich ausmalen können, dass Hangars oder Maschinenhallen über mehrere Decks gehen könnten. Wir ermitteln ja nur Schätzwerte, um uns die immensen Ausmaße der Heiligen Stadt verständlich zu machen.

In den Dreiecken gehört eine Mauer zu jeweils einem Grundlagen-Dreieck und die vier Quadrate der Basis haben auch eine gemeinsame Mauer zusammen. Damit kommen wir bei den angenommenen 24 Decks auf 24 × (4 × 1.065.108 km2 + 4.919.524 km2) = 220.318.944 km2

Wenn wir wissen, dass die gesamte Landfläche der Erde 149 Millionen km2 beträgt, von der wiederum 101 Millionen km2 nicht nutzbar sind (Eiswüsten, Wüsten, unbesiedelte Steppen, Flüsse/Seen, Gebirge über 2.000 m, Wälder/Urwälder[5]), stehen somit für knapp 8 Milliarden Menschen, die derzeit auf der Erde leben, 48 Millionen km2 als Wohn- und Nutzfläche zur Verfügung. Das entspricht einer Fläche von 6.000 m2 pro Person.

Hätte nun jede Person eine „Kabine“ mit der gleichen Fläche in der Heiligen Stadt in einem der 24 Decks in der Mauer, könnte die Heilige Stadt mehr als 36,7 Milliarden Menschen bzw. Wesen transportieren und das in einer „hauchdünnen“ Mauer mit ca. 75 m Dicke (24 × 3,12 m), was nichts im Vergleich zu ihren riesigen Decksflächen ist.

Zwölf Grundlagen

Hätte damit die große Schar und die 144.000, die während des Fluges zum gläsernen Meer, dem Orion-Nebel, sicherlich in Kabinen untergebracht sind, genügend Platz? Natürlich muss man von den 6.000 m2 einige Flächeninhalte abziehen, da ja nicht alles Kabinen sind, aber es sind sicherlich auch nicht 36,7 Milliarden Wesen an Bord.

Zum Vergleich: Die größte Luxussuite der Welt wird im Guinness-Buch der Rekorde mit 4.131 m2 angegeben, eigenes Spa eingeschlossen. Das ist ziemlich armselig im Vergleich zu den „Kabinen“ an Bord des Luxusschiffes Gottes. Und ich denke, dass bei diesem Platzangebot und der Technik Gottes eine jede „Kabine“ von 6.000 m2 auch noch genügend Raum für unseren privaten 3D-Kinosaal bietet, der uns das ganze Schauspiel der siebentägigen Reise frei „Haus“ liefert.

Na gut; für die Stämme, die in den Dreiecken untergebracht sind, wird es vielleicht schon etwas „beengter“, da ja nur 12 Decks pro Stamm zur Verfügung stehen. In den Quadraten der Hauptstämme gibt es dagegen 24 Decks pro Stamm. Heißt das nun, dass sich die 8 „Nebenstämme“ mit lächerlich kleinen Kabinen von nur 3.000 m2 zufriedengeben müssen oder sind mehr Menschen aus den vier Hauptstämmen erlöst als aus den anderen?

Fragt euch selbst: Ist das nicht alles ein wenig übertrieben? Will Gott uns mit diesen Maßen vielleicht etwas anderes zeigen, das wir noch nicht erkannt haben?

Die Tore

Wir wissen, dass sich an jeder Seite der Pyramide drei Eingangstore zur Heiligen Stadt befinden, also für jeden Stamm ein eigenes Tor. Wenn wir herausfinden wollen, welches Tor welchem Stamm zugeordnet ist, ist es naheliegend anzunehmen, dass die Tore der Lageranordnung der Israeliten entsprechen könnten, die wir schon einmal in dem Video zur Wiederkunft Jesu verwendet haben.

Leider weisen die Stämme aus Offenbarung 7 starke Unterschiede zu dieser Aufzählung auf, was uns eine Zuordnung zu den Toren schwierig macht. Die Aufzählung der Stämme in Dreiergruppen könnte ein Hinweis auf die jeweils drei Tore sein. Dem steht wiederum entgegen, dass bereits die erste Gruppe mit Juda und Ruben beginnt, die beide Hauptstämme sind und jedem von ihnen sollte ein Mitteltor zugeordnet sein, wenn die Himmelsrichtungen aus der Lageraufstellung der Israeliten beibehalten werden sollen.

Es gibt nur eine Lösung, die harmonisch ist und wirklich Sinn macht. Man muss die Stammesaufzählung aus Offenbarung 7 wieder in der Reihenfolge des Mazzaroth anordnen und schon haben wir eine einfache und klare Regel, durch welches Tor welcher Stamm in die Heilige Stadt einziehen wird. Nun wäre es nur noch nötig, dass Gott die Seiten der Heiligen Stadt mit ihren Himmelsrichtungen markiert und jeder von uns könnte wissen, wo er sich aufzustellen hat.

Die Stämme und ihre ToreUnser Geburtsdatum (in Grenzfällen mit Geburtsort und Geburtsstunde ergänzt) und ein Blick in ein Planetariums-Programm genügen, um herauszufinden, zu welchem Stamm wir gehören. Damit ist auch gleichzeitig unser Eingangstor in die Stadt festgelegt.

Wir haben diese Zuordnung schon einmal für alle Forumsmitglieder gemacht, weil uns natürlich interessierte, wie sich die 12 neuen Apostel oder die Autoren über die Stämme verteilen. Insbesondere wollten wir wissen, ob die Namen der Apostel des Lammes, die gemäß Offenbarung 21,14[6] auf jede der 12 Grundflächen der Heiligen Stadt geschrieben sein sollen, symbolisch als die Namen der neuen Apostel zu verstehen waren oder ob es sich wirklich um die Apostel der Zeit Christi handelte.

Das eindeutige Ergebnis war, dass wir so ungleichmäßig über die Stämme verteilt sind, dass es ausgeschlossen werden kann, dass es sich um die Namen der neuen Apostel handelt. Es müssen tatsächlich die Namen der alten Jünger Jesu sein, die mit Ihm dreieinhalb Jahre hier auf Erden wandeln durften.

Jeder, der Zweifel bzgl. seiner Stammeszugehörigkeit hat, darf uns gerne fragen, aber wir werden zur Wahrung der Privatsphäre nicht offenlegen, wer zu welchem Stamm gehört. Mit den vier Autoren machen wir jedoch eine Ausnahme, da sich mit deren Stammeszugehörigkeit ein großes Geheimnis Gottes endgültig löst: das Rätsel von Daniel 11.

Aber Gerüchte von Osten und von Norden her werden ihn erschrecken; und er wird ausziehen in großem Grimme, um viele zu vernichten und zu vertilgen. (Daniel 11,44)

Immer wieder habe ich mich in Artikeln an eine Entzifferung dieses Geheimnisses gewagt. Allgemein versteht man die „Gerüchte“, die den König des Nordens (Papst Franziskus) so ärgerlich machen, dass er die letzte Endzeit-Verfolgung wirklich beginnt, als vom Osten (Sonnenaufgang) und vom Norden (Thron Gottes im himmlischen Norden) kommend. Wir ersetzten den Osten auch oft mit dem Orion, aber heute wissen wir es besser, denn er steht vor dem Stier und diesen ordnet Gott über das Lager der Israeliten dem himmlischen Westen zu.

Sehen wir uns jetzt einmal an, zu welchen Stämmen die Autoren der Zwei Zeugen gehören:

Ich selbst gehöre dem Stamm Josephs an, da ich am 6. August geboren bin und ich darf an der Ostseite der Pyramide neben dem Mittelstamm Juda eintreten.

Bruder Roberts Tor liegt ebenfalls im Osten auf der anderen Seite des Stammes Juda, denn er gehört dem Stamm Aser an.

Bruder Gerhard und Bruder Ray gehen zusammen in das gleiche Tor ein. Es liegt auf der Nordseite und bildet deren Mitteltor. Beide sind von dem Stamm, der Dan ersetzte: Manasse.

Die provozierenden „Gerüchte“ aus dem Osten und Norden stellen sich also als die Schriften der vier Autoren der beiden Websites, die wir als die zwei Zeugen aus Offenbarung 11 verstehen, heraus. Was für eine Bestätigung unserer Sicht und gleichzeitig auch der Anordnung der Tore der Heiligen Stadt nach dem Mazzaroth.

All das Licht, das in diesem Zeugnis gegeben wird, erhielten wir über mehrere Wochen hinweg und ein großer Meilenstein war eine große Lichtdusche am Sabbat, den 13. Januar 2018, dem Weihefest des Tempels der zweiten Möglichkeit. Es war schon damals die wohl längste Phase, die wir in Vorbereitung auf einen Artikel erlebten – und auch die intensivste. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir jemals zuvor so angeregt über ein Thema diskutiert hätten und so viele anscheinende Widersprüche in Harmonie zu bringen hatten. Wer selbst an diesen Dingen studiert hat, wird auch auf viele Schwierigkeiten gestoßen sein und doch… es gibt für alles die perfekte Lösung, aber der Geist Gottes muss helfen.

Was wir damals nicht wussten, war, dass auch dieses Licht noch immer nur der Anfang war und dass sich die Lichtausschüttung auf ein bestimmtes Datum hin zuspitzte: das große achtjährige Jubiläum der Orion-Botschaft am 23. Januar 2018. Mehr dazu im Teil der „roten Pille“.

Kopf oder Zahl

Wir wissen jetzt, dass die Mauer der Stadt 75 m hoch ist und nun stellt sich die Frage, wie Ellen G. White oder der Apostel Johannes in die Stadt hineinsehen und dann auch noch aussagen konnten, dass sie 12 Gründe bzw. Grundflächen hat? Die Pyramiden-Stadt muss sich folglich in einer Position befunden haben, die diesen Einblick erlaubte.

Man stelle sich bitte eine Pyramide mit einer Seitenlänge von 2.218 km und einer ebensolchen Gefällhöhe vor. Ihre Grundfläche beträgt 2.218 km × 2.218 km = knapp 5 Millionen km2; das ist die Hälfte der Fläche der USA, Kanadas oder Chinas oder doppelt so groß wie Argentinien!

Würde ein Gott, der davor zurückschreckte, Ninive dem Erdboden gleichzumachen, weil darin auch viele Tiere waren,[7] eine Fläche eines halben Kontinents zerstören und alles Leben darauf, nur um Seine Stadt auf der Erde zu landen? Wie viele Menschen würden dabei bereits umkommen, bevor sie ihr endgültiges Urteil nach dem Millennium zu hören bekämen?

Nur die Erschütterung beim sachten Aufsetzen eines „Mondes“ mit einer Oberfläche von 5 Millionen km2 würde auf der Erde ein solch großes Erdbeben verursachen, dass es den Planeten zerreißen würde. Obwohl sich der größte Teil der Heiligen Stadt im Weltraum befinden muss, könnte sie niemals, ohne schrecklichste Verwüstungen anzurichten, auf irgendeinem Planeten mit ihrer quadratischen Grundfläche aufsetzen. Das wäre kein Besuch einer fremden Welt, sondern deren Vernichtung.

Aber die Lösung des Problems wurde schon von Ellen G. White geschildert. Jesus, der natürlich mit dem Vater zusammen an der obersten Spitze der Pyramide das „Licht“ der Stadt gibt, kommt zuerst herunter und unter Seinem Gewicht teilt sich der Berg. Jesus ist aber immer noch Mensch und hat damit – auch wenn Er vier Meter groß sein sollte – noch immer nicht das Gewicht, einen ganzen Berg platt zu drücken. Es ist ein Bild und bedeutet natürlich, dass die Spitze der Pyramide nach unten zeigt, wenn das Raumschiff Gottes landet, und nicht etwa ihre riesige Basis, wie bei den ägyptischen Nachahmungen.

Damit bliebe ein noch größerer Teil des Pyramidenschiffs im Weltraum und der kleinstmögliche Schaden – wenn überhaupt – würde auf einem besuchten Planeten entstehen. Ein karger plattgedrückter Berg genügte als Raumflughafen. Das gibt uns auch eine Vorstellung der Größe der abgeplatteten Spitze der Pyramide, an der sich der Thronsaal Gottes – natürlich nach innen gerichtet und als eine weitere Grundfläche auf der eigenen Mauer stehend – befindet.

Pyramide mit abgeplatteter Spitze

Welche Fläche wird die sicherlich quadratische „Spitze“ der Heiligen Stadt einnehmen?

Und Jahwe wird ausziehen und wider jene Nationen streiten, wie an dem Tage, da er streitet, an dem Tage der Schlacht. Und seine Füße werden an jenem Tage auf dem Ölberge stehen, der vor Jerusalem gegen Osten liegt; und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten nach Osten und nach Westen hin, zu einem sehr großen Tale, und die Hälfte des Berges wird nach Norden und seine andere Hälfte nach Süden weichen. (Sacharja 14,3-4)

Wir wissen, wo der Ölberg liegt und der Text beschreibt ihn eindeutig als Zentrum des sich nach Osten, Westen, Norden und Süden spaltenden Berges. Gibt es irgendwo einen Anhaltspunkt, der uns seine Ausdehnungsgrenze beschreibt? Ja, gleich im nächsten Vers:

Und ihr werdet in das Tal meiner Berge fliehen, und das Tal der Berge wird bis Azel reichen; und ihr werdet fliehen, wie ihr vor dem Erdbeben geflohen seid in den Tagen Ussijas, des Königs von Juda. Und kommen wird Jahwe, mein Gott, und alle Heiligen mit dir. (Sacharja 14,5)

Wenn wir wüssten, wo Azel liegt, hätten wir die Lösung der Frage nach der Landefläche der Gottes-Pyramide gefunden. Aber leider ist sich der Bibelkommentator wieder einmal nicht sicher:

Azel. Hebr. ’a al. Dieser Ort kann nicht identifiziert werden. Die LXX schreibt Iasol, wahrscheinlich um den Ort mit dem Wadi Ya ûl zu identifizieren, das in den Kidron fließt. Die Leseweise als "die Seite davon" (RSV) für "Azel" erforderte das Hinzufügen des Suffixes w, "davon" im Hebräischen. Das Hebräische ’e el bedeutet "Seite".[8]

Wenn man ein wenig nachforscht, findet man einen sehr aufschlussreichen [englischen] Artikel, der eine logische Lösung für das lang gehütete Geheimnis anbietet. Geht man den Hinweisen dieses sorgfältig recherchierten und mit vielen archäologischen Beweisen gespickten Berichts nach, kann man erkennen, dass es heute unumstritten ist, dass das Wadi Yasûl dem Nahal Azal (Azel) entspricht und man kann den Ort heute sogar in Google-Maps als Standort finden und markieren. Ein Rechtklick und die Auswahl der Längenmessung genügt und man kann den Ölberg als zweiten Standort eingeben und schon erhält man eine Maßangabe:

Distanz bis nach Azal

2,16 km sind ein Schätzwert für die Pyramiden-Spitze als schonende Landefläche der Heiligen Stadt. Wie machen wir aber aus einem Schätzwert einen genauen Wert?

Wir sollten immer bedenken, dass die Messungen Gottes in anderen Einheiten als unseren modernen erfolgen und dass Zahlen bei Gott eine große symbolische Bedeutung haben. Im Laufe dieses Zeugnisses wird uns das noch öfter begegnen!

So wurde uns die Grundfläche und Höhe der Pyramide mit 12.000 „Stadien“ angegeben. Die Zahl 12 × 1.000 bedeutet, dass durch den Bund (12) Viele (1.000) gerettet sein werden. Und das Quadrat 144.000.000 beinhaltet schon einen Hinweis auf die Leiter der großen Schar, die 144.000 × 1.000 (Viele). Was erhalten wir, wenn wir den halben Durchmesser der Stadt von angenommenen 2,16 km in Stadien umrechnen?

Im Bibelkommentar zu Offenbarung 21,16 werden Stadien als 185 m angegeben: 2.160 m ÷ 185 m = 11,68 Stadien. Aufgerundet wären das 12 Stadien, die perfekte Zahl des Bundes Gottes! Es macht auch Sinn, dass die Zahl in Wahrheit etwas größer ausfällt, da wir die obige Längenberechnung nicht exakt an der Nord-Süd-Achse durchgeführt haben und der Verlauf des Wadis nach Süden zeigt.

Rechnen wir zurück, erhalten wir 2,2 km als halben Durchmesser der Landefläche mit einem gesamten Durchmesser von 4,4 km bzw. 24 Stadien Länge und Breite, die zusammen den Alten (12) und den Neuen Bund (12) symbolisieren.

Sehen wir uns an, welche historischen Stätten sich im Landegebiet befinden, fällt auf, dass die alte Davidstadt, der Tempelberg und die Stätten von Jesu Leiden und Kreuzigung perfekt in den (nach irdischen Himmelsrichtungen benannten) südwestlichen Quadranten fallen. Auch der Berg Zion liegt genau dort, auf dem später Ellen G. White bei ihrem „Landausflug“ den Tempel mit sieben Säulen stehen sieht, in den zunächst nur die 144.000 Einlass finden!

Historischer Quadrant

Bei näherer Betrachtung dürfte euch aufgefallen sein, dass sich die Tore der Stadt nicht etwa – wie früher angenommen – an der riesigen Basis der Pyramide mit ihren 2.218 km Kantenlänge befinden können, sondern sie müssen an der 75 m hohen „Mauer“ der Landefläche angeordnet sein. Später, beim Angriff der Bösen unter der Leitung Satans, wird uns mitgeteilt, dass die Tore geschlossen werden, was sicherlich nicht nötig wäre, wenn sie sich in ca. 2.000 km Höhe im Weltraum befänden.

Während Satan sein Heer ordnete, befanden sich die Heiligen in der Stadt und betrachteten die Schönheit und Herrlichkeit des Paradieses. Jesus war an ihrer Spitze und führte sie. Plötzlich hatte der Herr uns verlassen, aber bald hörten wir seine holde Stimme, die sagte: „Kommt her, ihr Gesegneten meines Vaters, ererbet das Reich, das euch bereitet ist von Anbeginn der Welt.“ Wir versammelten uns um Jesum, und gerade als er die Tore der Stadt schloß, wurde der Fluch über die Gottlosen ausgesprochen. Die Tore wurden geschlossen. Dann gebrauchten die Heiligen ihre Flügel und stiegen auf die Mauer der Stadt. Jesus war auch bei ihnen; seine Krone sah herrlich und strahlend aus, sie war siebenfach. Die Kronen der Heiligen waren von reinem Golde und mit Sternen geschmückt. Ihre Angesichter strahlten von Herrlichkeit, denn sie waren das genaue Ebenbild Jesu. Als sie sich erhoben und alle zusammen auf die Mauer der Stadt gingen, war ich von dem Anblick ganz entzückt. {EG 44.1}

Nun wird auch klar, dass die Heiligen ihre „Flügel“ bzw. Anti-Grav-Aggregate einsetzen, um auf die senkrecht nach oben ragenden Dreiecke und die vier horizontal über ihnen hängenden Quadrate der Hauptstämme zu „fliegen“. (Wem das zu technisch ist, der soll sich bitte noch etwas gedulden.)

Ich werde auch noch näher darauf eingehen, wie der scheinbare Widerspruch aufzulösen ist, dass der Berg Zion durch das Aufsetzen der Heiligen Stadt eigentlich zerstört werden müsste und Ellen G. White trotzdem gerade in dieser Gegend spazieren gehen kann. Dabei werden wir erfahren, warum die Tore kugelförmige Perlen sind.

Das unmögliche „perfekte Quadrat“

Jetzt gilt es, ein weiteres Rätsel im Zusammenhang mit den Toren und Ellen G. Whites Visionen zu lösen.

An beiden Seiten des Wolkenwagens waren Flügel. Darunter waren lebendige Räder. Als der Wagen aufwärtsfuhr, riefen die Räder: „Heilig!“ und die Flügel riefen, während sie sich bewegten: „Heilig!“ und das Gefolge heiliger Engel, das die Wolke umgab, rief: „Heilig, heilig, heilig, Gott der Herr, der Allmächtige!“ Offenbarung 4,8. Dann riefen die Heiligen in der Wolke: „Ehre! Halleluja!“ und der Wagen fuhr aufwärts zur heiligen Stadt. Ehe sie die Stadt betraten, wurden die Heiligen in einer vollkommen quadratischen Formation aufgestellt, mit Jesus in ihrer Mitte. Er überragte mit Kopf und Schultern die Heiligen und die Engel. Seine majestätische Gestalt und sein liebliches Angesicht konnten von allen in dem Quadrat gesehen werden. {FS 275.1}

Manch einer mag diesen Text so verstanden haben, dass wir uns vor den Toren der Stadt in einem Quadrat aufzustellen hätten. Auf der großen Grundfläche der Pyramide mit einer Kantenlänge von 2.218 km wäre das aber völlig unmöglich gewesen und man könnte Jesus auch nicht an der Spitze der Pyramide sehen, genauso wenig, wie eine Bergspitze am Fuß eines Berges oder das Innere einer Stadt am Fuße einer 75 m hohen umgebenden Mauer sichtbar sein kann.

Bei der Umkehrung der Pyramide auf ihre Spitze sähe das Ganze natürlich schon anders aus, denn eine Reihe von 12.000 Personen, bei der jede Person ca. 80 cm Platz beansprucht, käme auf eine Länge von 9,2 km und das ist immerhin länger als die 4,4 km der Kantenlänge der Landefläche. Man könnte sie in einem annährend perfekten Quadrat vor den symmetrisch angeordneten Toren aufstellen, was dann in etwa so aussehen würde:

Die 144.000 stehen in einem vollkommenen Quadrat

Diese quadratische Aufstellung ist aber noch einmal erwähnt und zwar in Ellen G. Whites erster Vision:

Wir traten alle gemeinsam auf die Wolke und wurden sieben Tage aufwärts getragen zum gläsernen Meer, wo Jesus die Kronen brachte und sie mit seiner Rechten eigenhändig auf unsere Häupter setzte. Er gab uns goldene Harfen und Siegespalmen. Die 144000 standen in einem vollkommenen Quadrat auf dem gläsernen Meer. Manche von ihnen hatten sehr herrliche Kronen, andere nicht so herrliche. Manche Kronen schienen mit Sternen beladen, während andere nur einige hatten, aber alle waren vollkommen zufrieden mit ihren Kronen. Die 144000 waren alle von den Schultern bis zu den Füßen mit einem herrlichen weißen Umhang bekleidet. Engel umgaben uns, als wir über das gläserne Meer zum Tor der Stadt gingen. Jesus erhob seinen mächtigen Arm, ergriff das Perlentor, schwang es in den glänzenden Angeln zurück und sagte zu uns: „Ihr habt eure Kleider in meinem Blut gewaschen, seid treu für meine Wahrheit eingestanden, tretet ein!“ Wir traten alle ein und fühlten, daß wir ein vollkommenes Recht an der Stadt hatten. {FS 15.1}

Es geht also nicht darum, die 144.000 um die Stadt herum anzuordnen, sondern die Krönungszeremonie wird offenbar noch vor dem Marsch zu den Toren der Stadt abgehalten und findet direkt auf der Wolke des Orion-Nebels statt. Wir wollen später lösen, wie es möglich ist, dass wir auf einer Wolke sieben Tage zum gläsernen Meer reisen und uns dann dort im luftleeren Raum aufstellen, ohne zu ersticken. Bisher hatten wir die Vision auch schon rein symbolisch verstanden und angenommen, dass wir in der Heiligen Stadt zum Orion-Nebel reisen würden.

Wir wollen aber jetzt nur daran arbeiten, wie sich 12 Reihen von jeweils 12.000 Personen, so aufstellen können, dass sie ein perfektes Quadrat bilden. Wir verstehen nicht, was Ernie Knoll sah, denn in seinem Traum über unsere Heimreise beschrieb er ein unmögliches Quadrat:

Die zweite Gruppe steht in einem vollkommenen Quadrat in 12 Reihen nebeneinander, wobei jede Reihe aus 12.000 besteht. Diese Reihen ergeben genau 144.000 an der Zahl- Diese, die es sind. Kurz bevor Christus wiederkommt, wird diese Gruppe eine Einheit bilden. Sie werden durch ihr Beispiel zeigen, dass man Gottes Gesetz halten kann. Sie werden ohne Sünde sein, wenn sie Christus nicht mehr länger als ihren Vermittler haben werden.

Ihr könnt die 9,2 km langen Reihen in einer Ebene stehend nebeneinander anordnen, wie ihr wollt, aber dabei kommt niemals ein vollkommenes Quadrat heraus, außer ihr hättet 800 m Zwischenraum zwischen den Reihen. Vielleicht seid ihr mit der folgenden Lösung mehr einverstanden.

Die 144.000 stehen in einem vollkommenen Würfel?Ein Quadrat wäre eine Fläche. Wenn wir eine Dimension, die Dritte, dazunehmen, und das perfekte Quadrat zu 12.000 Quadraten bzw. einem Kubus erweitern, haben wir weit weniger Probleme, die 12 Reihen völlig gleichmäßig nebeneinander anzuordnen.

Jetzt haben wir eine Aufstellung der 12 Reihen, die im schwerelosen Raum durchaus vorstellbar wäre; auf jeder Seite des Kubus hätten wir vier Reihen. Und an ihrem oberen Ende (und natürlich auch an allen anderen Positionen der 12.000) bilden sie ein perfektes Quadrat. Jetzt macht es auch einigermaßen Sinn, dass Ellen G. White sagt, dass Jesus in ihrer Mitte steht und mit Kopf und Schultern die Heiligen und die Engel überragt. Jeder im Kubus kann Ihn von dieser Position aus sehen, viele allerdings nur Seine Füße. Irgendetwas stimmt noch immer nicht. Es muss eine Lösung für dieses Rätsel geben, aber wie könnte ein Modell aussehen, das alle Beschreibungsdetails widerspiegelt?

Das Geheimnis der Juwelen

Offenbarung 21,18 lehrt, dass die Außenwände der Pyramidenstadt durchsichtig sind, aber dort ist auch die Oberfläche der Mauer, die jetzt weit mehr als nur vier Außenseiten hat, beschrieben. Alle sind mit Jaspis geschmückt:

Aus Jaspis hergestellt

Und der Bau ihrer Mauer war Jaspis, und die Stadt reines Gold, gleich reinem Glase. (Offenbarung 21,18)

Jaspis ist ein Halbedelstein, der wunderschön auf Glanz poliert werden kann und dessen dunkles Rot stark an die Farbe des Blutes erinnert. Die schwärzlichen Einlagerungen trennen das Blut in einzelne Blutstropfen. Die sich kreuzenden Linien des Mauerbaus könnten ebenfalls auf das Kreuz Jesu hinweisen. Bald werdet ihr erfahren, dass die „Mauer“ tatsächlich ein besonderes Kreuz bildet. Aber dazu später.

So ist es kein Wunder, dass bei der nun folgenden Aufzählung der Edelsteine, mit denen die Oberfläche eines jeden der 12 Stämme geschmückt ist, wieder mit Jaspis beginnt, denn auch die Stammeszählung fängt mit dem Hause Juda, aus dem bekanntlich Jesus stammt, an.

Die Grundlagen der Mauer der Stadt waren geschmückt mit jedem Edelstein: die erste Grundlage, Jaspis; die zweite Saphir; die dritte Chalcedon; die vierte, Smaragd; die fünfte, Sardonix; die sechste, Sardis; die siebte, Chrysolith; die achte, Beryll; die neunte, Topas; die zehnte, Chrysopras; die elfte, Hyazinth; die zwölfte, Amethyst. (Offenbarung 21,19-20)

Eines Tages während der langen Studienwochen fragte ich in die Runde: „Was hat es wohl mit den Edelsteinen auf sich? Zu welchem Stamm könnte jeder Stein gehören?“ Nach einem Tag fragte ich nochmals, ob jemand eine Antwort gefunden hatte. Manche hatten versucht, die Brustplatte des Hohepriesters des Alten Testaments, die ebenfalls 12 Steine trug und von denen jeder einen Stamm symbolisierte, zu analysieren und damit eine Zuordnungsregel zu erhalten.

Dabei hatte sich die Schwierigkeit ergeben, dass das Alte Testament größtenteils andere Edelsteine für die Stämme verwendet, oder Sorten, die heute weitgehend unbekannt sind. Dadurch kann gar nicht mehr eindeutig festgestellt werden, welche Art von Stein im biblischen Text gemeint gewesen sein könnte. Die Geschwister waren sichtlich enttäuscht gewesen, da schon die alten Edelsteine nicht mit den neuen aus der Offenbarung zusammenpassten.

Wir wissen aber, dass die Reihe der Stämme mit Juda beginnt und dass sein Stein, der rote Jaspis, einen logischen Anfang macht. Folgen wir also jetzt dem Sonnenlauf im Mazzaroth und nehmen an, dass die Aufzählung der Steine in Offenbarung 21 das auch tut, oder gibt uns das Wort Gottes Hinweise, dass wir einer anderen Reihenfolge folgen sollen?

Woher kommen Edelsteine? Sie funkeln zwar im Sonnenlicht, aber sie stammen aus den Bergen, in denen sie unter Druck oder durch andere chemische Prozesse in Jahrtausenden entstehen. Wir haben gelernt, dass Berge die Konstellationen des Himmels sind und dass die Zeitalter der Bewegung des Frühlingspunkts in der gegengesetzten Richtung der Sonne folgen. Nichts im Worte Gottes ist unnütz und wir dürfen getrost unsere neuesten Erkenntnisse anwenden.

Die Edelsteine der StämmeJetzt, dem Frühlingspunkt mit dem Löwen beginnend folgend, können wir die einzelnen Steine sehr einfach den Stämmen zuordnen. Damit aber dabei die Lehre Christi sichtbar wird, die Er uns übermitteln will, muss man die richtige Farbwahl der Edelsteine, von denen einige Sorten eine ganze Palette von Farben haben können, treffen. Ich erkannte allerdings schon an den Steinen, die eindeutige Farben haben, was Gott uns zeigen wollte und kann euch damit jetzt schon die Listenanordnung mit allen Steinen in ihren richtigen Farbennuancen geben. Könnt ihr in dieser Liste eine Regel erkennen?

StammSchmucksteinAussehen und Farbe
Juda Jaspis Jaspis
Joseph Saphir Saphir
Simeon Chalcedon Chalcedon
Nephthalim Smaragd Smaragd
Issaschar Sardonix Sardonix
Zabulon Sardis
(Rubin)
Sardis
Ruben Chrysolith
(Peridot)
Chrysolith
Benjamin Beryll Beryll
Gad Topas Topas
Manasse Chrysopras Chrysopras
Levi Hyazinth
(Zirkon)
Hyazinth
Aser Amethyst Amethyst

Sagt einfach die Hauptfarben der Liste nacheinander auf, dann erkennt ihr sicher, dass sich die drei Hauptfarben, Rot – Grün – Blau, in verschiedenen Kombinationen viermal hintereinander wiederholen! Was bedeutet das? Um das herauszufinden, gehen wir zur Heiligen Stadt und ordnen die Edelsteine den Eingangstoren der Stämme gemäß der Reihenfolge des Frühlingspunktes zu.

Dabei muss man sich erinnern, dass wir bereits erkannt haben, dass die vier großen Quadrate, die jetzt die obere Decke der auf ihrer Spitze stehenden Pyramide darstellen, logischerweise den vier Hauptstämmen mit den seltsam angeordneten Himmelsrichtungen angehören müssen, während die acht Oberflächen der vier Dreiecke den Nebenstämmen als Wohnung dienen. Da wir die Tore mit Hilfe des Mazzaroths ebenfalls bereits den Stämmen zuordnen konnten und somit ein Mitteltor einer Seite zwangsläufig nach oben zu einem Viereck führen muss und die Neben-Tore zum nächstgelegenen senkrecht nach oben sich entfaltenden Dreieck, kann bereits eindeutig ermittelt werden, auf welchem Dreieck sich ein Nebenstamm befindet.

Bei den Quadraten haben wir allerdings die Schwierigkeit zu entscheiden, ob das jeweils linke oder rechte Quadrat vom Mitteltor aus erreicht wird. Stellt euch vor, ihr steht an der „Ost“-Seite der Pyramide am Fuße der Mauer und seht drei Eingangstore vor euch, die dort wie folgt beschriftet sind: Joseph – Juda – Aser.

Wenn ihr in Joseph eingeht, befindet ihr euch in einer der vier riesigen „Hallen“, die durch die vier großen Dreiecke gegeneinander abgetrennt sind. Euer Dreieck liegt rechts und ist mit dem gleichen blauen Edelstein (Saphir) wie euer Eingangstor geschmückt, damit ihr euch nicht verirrt. Ihr fliegt also einfach nach rechts auf die senkrecht stehende Oberfläche eures Dreiecks und werdet dort von Engeln zu euren Häusern weitergeleitet. Gleichermaßen, wenn ihr in Aser eingeht, fliegt ihr auf das Dreieck, das links von euch liegt. Es ist ebenfalls blau, aber Aser geht in eine andere Halle und damit kann es keine Verwirrung geben, falls jemand den Unterschied zwischen Saphir und Amethyst nicht gleich erkennt.

Juda muss durch das Mitteltor in eine der beiden Hallen gelangen. Aber in welche? In die linke oder die rechte? Markieren wir zur Beantwortung dieser Frage zunächst alle Tore mit den entsprechenden Farben, Rot, Grün und Blau. Wir erkennen, dass jede Halle alle drei Farben haben muss, wenn Harmonie herrschen soll. Aber drei Mitteltore sind grün und nur eines rot, nämlich das von Juda. Alles entscheidet sich bereits bei den drei Toren der Ostseite. Wenn Juda in die rechte Halle gehen würde, dann hätten wir eine Farbkombination von Blau (Aser), Rot (Levi) und Rot (Juda); das ergäbe keine Harmonie und wenn man in die Heilige Stadt blicken würde, sähe man zwei gleiche Farben pro Quadrant bzw. Halle.

Geht Juda dagegen nach links, ergibt sich sofort die volle Harmonie auch für alle anderen Hallen. Wir beginnen mit Juda und folgen dem Frühlingspunkt rund um die Heilige Stadt:

HalleMitteltor (Quadrat)Rechtes DreieckLinkes Dreieck
1 Rot (Juda) Blau (Joseph) Grün (Simeon)
2 Grün (Nephthalim) Blau (Issaschar) Rot (Zabulon)
3 Grün (Ruben) Rot (Benjamin) Blau (Gad)
4 Grün (Manasse) Rot (Levi) Blau (Aser)

Habt ihr erfasst, wie Juda in den vier Deckenquadraten geehrt wird, indem es als einziger Hauptstamm die blutrote Farbe der Mauer wiederholt? Alle anderen Quadrate sind dagegen in Grün gehalten. Könnte noch ein weiterer Grund vorliegen, dass dies so ist?

Landung einer Pyramide bei NachtBisher war es uns unmöglich, klar auszusagen, wie sich die Heilige Stadt bei ihrer Landung auf der Erde ausrichten wird, denn die Himmelsrichtungen der Heiligen Stadt sind höchst verwirrend und ihre Reihenfolge und Anordnung entspricht nicht den irdischen; da liegt der Norden dem Westen gegenüber und der Süden dem Osten. Egal, wie wir die Heilige Stadt drehen und versuchen, wenigstens eine der Himmelsrichtungen mit einer irdischen zur Deckung zu bringen, werden wir immer wieder feststellen, dass dann die drei anderen nicht zur Deckung kommen.

Die Lösung des Problems liegt in der Landkarte der „Empfangshalle“ und dem rot markierten Quadranten Judas. Wie wir bereits gesehen haben, wird die Heilige Stadt auf dem Schauplatz des besonderen Wirkens und Opfers Christi landen. In welchem Quadranten werden wohl der Tempelberg, der Berg Zion, die (angenommene) Grabstätte Jesu in der Grabeskirche und ebenfalls der wahrscheinlichste Standort des Kalvarienberges liegen? All diese Stätten befinden sich im (irdisch) südwestlichen bzw. linken unteren Quadranten der Landkarte.

Also wird die Heilige Stadt ihren „Osten“ nach dem irdischen Süden ausrichten, damit das Quadrat des Stammes Juda, aus dem Jesu stammt, mit dem Quadranten des Schauplatzes des Leidens Jesu übereinstimmt. Die hermeneutische Regel lautet: „Wie oben, so unten, bzw., wie unten, so oben.“

Das Erwachen

Ist es nicht wunderbar, was wir alles über unser neues Heim für das Millennium bereits wissen können? Seid ihr glücklich, jetzt erfahren zu haben, welcher Edel- oder Halbedelstein euer Eingangstor und euren „Grundstein“ schmücken wird und auf welcher Plattform oder in welcher Mauer der Heiligen Stadt ihr luxuriös leben werdet? Ist euch klar, dass euch auch auf der Neuen Erde ein riesiges Landgut erwarten wird, das ihr nach euren Wünschen gestalten dürft und dass dies nicht „im Schweiße eures Angesichts“ geschehen wird, sondern „auf angenehme Weise“?

Wer damit zufrieden ist, steht vor der Wahl, an dieser Stelle die Lektüre dieses Zeugnisses zu beenden, was dem Schlucken der blauen Pille gleichkommt. Wer allerdings bereit ist, tiefer darüber nachzudenken, was Gott uns mit all diesen vielen Details wirklich sagen möchte, darf wieder die rote Pille schlucken.[9]

Seid euch bewusst, dass das Schlucken der roten Pille vielen auf den Magen schlagen könnte! Deshalb möchte ich mich hier von allen, die damit zufrieden sind, was wir bisher erfahren haben, und die sich Jesus als Raumschiffskapitän vorstellen können und mögen, mit dem wir an den Sabbaten der Ewigkeit im Riesenpyramidenschiff „Neues Jerusalem“ von Welt zu Welt reisen (zumindest die 144.000 und ein paar Auserkorene wie Ellen G. White) und sonst Gartenbau in unseren Landhäusern auf der Neuen Erde betreiben werden, von Herzen und mit dem brüderlichen Kuss Philadelphias verabschieden, bis wir uns in der Wolke wiedersehen!

Seid zutiefst versichert: Es werden euch große Dinge im Reiche Gottes erwarten und es wird niemandem dort – auch in alle Ewigkeit hinein – jemals langweilig werden. Gottes Versprechen, überbracht von Ellen G. White, wird Wirklichkeit werden:

Alle Schätze des Weltalls werden den Erlösten Gottes zur Erforschung offenstehen. Frei von den Banden der Sterblichkeit, erreichen sie in einem Flug, der sie nicht ermüdet, ferne Welten, die beim Anblick des menschlichen Wehs von Schmerz ergriffen wurden und bei der frohen Kunde von einer erlösten Seele von Jubelliedern widerhallten. Mit unaussprechlicher Wonne erfassen die Erdenkinder die Freuden und die Weisheit der nie gefallenen Wesen. Sie haben Anteil an den Schätzen des Wissens und der Erkenntnis, die jene durch die jahrhundertelange Betrachtung der Schöpferwerke Gottes gewonnen haben. Mit ungetrübtem Blick schauen sie die Herrlichkeit der Schöpfung: Sonnen und Sterne und Planetensysteme, wie sie alle in ihrem bestimmten Lauf den Thron der Gottheit umkreisen. Auf allen Dingen, von den Geringsten bis zu den Größten, steht der Name des Schöpfers geschrieben, und in allen ist der Reichtum seiner königlichen Macht entfaltet. {GK 676.3}

Ende der blauen Pille.

Beginn der roten Pille.

Wer allerdings aufwachen und sich wahrhaft auf das Leben nach der „Entrückung“ vorbereiten möchte, muss sich auf das gefasst machen, was das Team vom Gutshof Weiße Wolke viele Wochen lang durchmachte: Unsere Gehirne wurden bis zum Platzen beansprucht und wir wandelten auf einem schmalen Grat zwischen den Abgründen der Blasphemie und Esoterik und oftmals liefen wir Gefahr, in die eine oder andere „Dimensions-Kluft“ hinabzustürzen. Aber die Hand Gottes festhaltend, wurden wir immer weiter und sicher bis zu einem wunderbaren Ziel geleitet, das uns völlig unbekannt war. Intensive Gebete und wahrhaft körperliche „Geburtsschmerzen“[10] halfen uns, nicht zu straucheln, und wir blieben auf dem Pfad, der die Wahrheit von der Lüge trennt.

Wir werden über Dimensionen, unsichtbare Welten und Paralleluniversen sprechen müssen, Dinge, die sich normale Menschen mit ihren einfachen Gehirnen nur schwer vorstellen können und doch hat Gott vieles über die Welt offenbart, die uns erwartet; so vieles, dass wir am Ende der Offenbarungen nur niederfallen können und unsere Kronen zu Füßen dessen werfen, der uns für das kommende Leben in Seinem Reich erlöst hat, das keines Menschen Auge jemals zuvor gesehen hat – und das im wahren Sinne des Wortes. Wir werden sogar erfahren, wie viele neue Augen wir bekommen werden, die fähig sein werden, die Wunder Gottes aus dem richtigen Blickwinkel heraus zu betrachten.

Das Bild, die rote oder die blaue Pille zu schlucken, stammt aus der berühmten „Matrix“-Trilogie und wir werden uns nun in eine Gedankenwelt begeben müssen, die nicht jedem sofort gefallen wird. In diesem Film ist das Leben der Menschheit auf der Erde, wie wir es kennen, nur eine Computersimulation. In Wahrheit liegen die Menschen in Brutkästen und ihren Gehirnen wird durch einen Supercomputer (die Matrix) eine „heile Welt“ vorgegaukelt, in der sie wirken, arbeiten und mit ihren Freunden und Familien leben. Sie haben keine Ahnung von ihrer wahren Existenz als „Träumer“. Sie werden dabei von außerirdischen Lebewesen, die vor unsäglicher Zeit die Welt erobert haben, als versklavte Energielieferanten ohne eigenen Willen getäuscht, ausgenutzt und missbraucht. „Neo“, der prophezeite Retter, „erlöst“ dann die Menschen von diesem Albtraum und führt sie in die Realität zurück und zerstört letztendlich die Matrix und die Außerirdischen mit seinem Opfertod. Sein Gegenspieler, in der riesigen Revolte der Menschheit, ist ein Agent, der die Rolle „Satans“ spielt und der die Matrix unbedingt aufrechterhalten will. Dabei kann er sich beliebig vervielfältigen und erscheint unbesiegbar, bis sich Gut und Böse für immer verschmelzen. Wer im Film die blaue Pille schluckt, wird nichts von der schrecklichen Wahrheit erfahren und darf weiterträumen, wer die rote Pille akzeptiert, erfährt die Wahrheit, auch wenn sie unvorstellbar ist.

Wir werden bald Lüge von Wahrheit in diesem Film unterscheiden können. Diese eindeutig satanische Produktion enthält von beidem etwas. Ich kann nur eines versprechen: Wir sind keine Sklaven und wir werden auch nicht von irgendwelchen höheren Wesen, seien es Engel oder Gott, ausgenutzt und „Neo“ ist auch nicht unser Retter, sondern Jesus Christus. Aber vieles, was wir bisher geglaubt haben, über unsere Welt verstanden zu haben, müssen wir über Bord werfen und einer weit größeren Wirklichkeit Raum schaffen.

Wie Daniel schon gesagt worden war, würde das wissenschaftliche Wissen der Menschen anwachsen und vieles, was offenbart wurde, sollte unter Verschluss gehalten werden, bis die Menschen der Endzeit soweit sein würden, Dinge mit ihrem Geiste erfassen zu können, die der Prophet oder auch später die Jünger Jesu noch nicht „ertragen“ hätten können.

Aber:

In unserem zukünftigen Leben werden wir Dinge begreifen, die uns hier außerordentlich verwundern. Wir werden dann verstehen, wie mächtig unser Helfer war und wie Engel Gottes beauftragt wurden, uns zu beschützen, wenn wir uns nach den Empfehlungen des Wortes Gottes richteten. In Heavenly Places 257. {En 263.3}

Und:

„Was euch erwartet, ist so unvorstellbar, daß selbst die Engel gern mehr davon erfahren würden.“ 1. Petrus 1,12. {En 264.2}

Wir religiöse Menschen werden bald darauf stoßen, dass Gottes Wort weit mehr wissenschaftliche Offenbarungen beinhaltet, als wir uns gemeinhin vorstellen mögen. Schon der Bauplan der Heiligen Stadt wies darauf hin. Unsere Gehirne sind aber leider darauf trainiert, sich Gottes Reich als geistliche Wolken vorzustellen, auf denen wir sitzen und Harfen spielen werden, weil einige Prophezeiungen diese Bildsprache verwenden. Doch bleiben diese Bilder nur das, was sie sind: Bilder bzw. Symbole einer Realität, die erst die Menschen der Endzeit zu erfassen beginnen können.

Nehmt z.B. die Rot-Grün-Blau-Kennzeichnung der riesigen Seiten der vier Pyramidenhallen und schreibt statt Rot-Grün-Blau die gängige Abkürzung RGB. Sofort fällt dem Endzeit-Neandertaler auf, dass hiermit ein heute gängiges Verfahren der Farbdarstellung symbolisiert wird, d.h. die Bilddarstellung auf allen unseren modernen Handy-, PC- und Fernsehbildschirmen. Es sind alles RGB-Monitore verschiedener Größen, die aus den drei Grundfarben bis zu 16,7 Millionen Farben in einem Bildpunkt, der auch Pixel genannt wird, darstellen. Fast jeder weiß, dass das Bild umso schärfer wird, je mehr solche Pixel es hat und natürlich kann man umso größere Bildschirme schaffen, je mehr Farbpixel zur Verfügung stehen. Jüngst kann man die HD4-Schirme bewundern, die auf riesigen Flächen ein extrem scharfes Bild zeigen.

Rot-Grün-Blaue Bildpunkte

Dabei besteht jeder Bildpunkt bzw. jeder Pixel aus drei winzig kleinen Balken (LEDs), die jeweils Rot, Grün und Blau in verschiedenen Intensitäten leuchten. Unser Auge bzw. unser Gehirn mischt daraus eine der Millionen von möglichen Farben.

Bisher sprachen wir aber nur von der Bilddarstellung in zwei Dimensionen, also der üblichen Darstellung unserer Bildschirme. Im Kino sehen wir jedoch bereits dreidimensionale Filme, die wir als 3D-Movies kennen. Zur Darstellung von 3D-Filmen gibt es verschiedene Verfahren, die alle nur eines im Sinn haben, nämlich das menschliche Auge und das Gehirn zu täuschen und ihm eine dreidimensionale Welt vorzugaukeln, die gar nicht existiert.

Bekannt ist dabei sicherlich, dass wir im 3D-Kino eine Brille aufsetzen müssen, die die 50 (oder mehr) Bilder, die der Film pro Sekunde liefert, für das linke und das rechte Auge aufgespaltet. In Wahrheit laufen zwei Filme gleichzeitig ab: einer, der in einem Winkel für das linke Auge aufgenommen wurde und einer für das rechte Auge. Das wird durch ziemlich einfache 3D-Kameras mit zwei Linsen und zwei Aufnahmespuren erledigt. Den eigentlichen Trick macht die Brille im Kino, die mit dem Film synchronisiert wird, damit die richtigen Bilder das entsprechende Auge erreichen. Nett; aber wenn man die Brille absetzt, ist der Spaß vorbei. Dann sieht man nur ein etwas verschwommenes und unscharfes Bild des Films, das weit weniger interessant ist, als jeder 2D-Film.

Schaut einmal im Kino auf den Hintergrund der in 3D dargestellten Szene. Sofort werdet ihr bemerken, dass er unscharf ist und so viel ihr euch auch auf ihn konzentrieren mögt, er wird von euren Augen nicht scharf gestellt. Es ist eben nur eine vorgegaukelte 3D-Welt, die in Wahrheit keine ist, sondern nur aus zwei normalen Filmaufnahmen in 2D besteht. Tiefenschärfe ist nicht vorhanden.

Der nächste Schritt in der Holographie, was der Fachausdruck für die 3D-Bilddarstellung ist, wäre eine echte 3D-Darstellung mit Tiefenschärfe. Es gibt erste Versuche, so etwas mit Hilfe von 4 „Bildschirmen“ und vier gleichzeitig ablaufenden Filmen zu erreichen. Seht euch das einmal an:

Erstaunlich! Ich persönlich kannte das noch nicht und als ich es sah, lief es mir kalt den Rücken herunter: Da ist doch glatt die „Heilige Stadt“ mit den exakten Konstruktionsmerkmalen als Handy-3D-Bildschirm zu sehen!

Hologramm auf einem Handy

Die vier transparenten Wände sind dabei die Projektionsflächen der vier Filme. Achtet auf die Maße! Länge (x) = Breite (x) = Seitenhöhe (x) und von dieser wird wieder etwas abgeschnitten wie unsere Pyramide, die auf einer Fläche von 24 × 24 Stadien aufsetzt. Dann wird die kleine Pyramide auch noch mit ihrer Spitze nach unten auf die Projektionsfläche gesetzt und der Spaß kann beginnen.

„Aber die vier Filme laufen doch außen auf der Handy-Oberfläche ab!“, mag jemand einwenden. Hier kommt die fortentwickelte Technik Gottes ins Spiel und die (vermutlich) vielen Edelsteine der Oberflächendekoration, die in die Farben Rot, Grün und Blau aufgeteilt sind.

Die moderne Wissenschaft arbeitet an Verfahren, mit Laserlicht echte Hologramme zu erzeugen. Ein Laserstrahl entsteht, wenn eine starke Lichtquelle durch einen Edelstein wie durch ein Prisma gebrochen und gebündelt wird. Dabei kommen oft Smaragde zum Einsatz, die grüne Laserstrahlen erzeugen, oder Rubine (Rubinlaser), die das typische rote Laserlicht ausstrahlen. Natürlich kann man auch andere Edelsteine verwenden, um andere Farben zu filtern und zu bündeln.

Die Heilige Stadt hat vier riesige „Hallen“, die von jeweils zwei dreieckigen Teilen von zwei transparenten Wänden umgeben werden. Es ist absolut vorstellbar, dass Jesus, der die „Lampe“ an der nach unten zeigenden Spitze der Pyramide ist, die Edelsteine anstrahlt und diese dann Laserlicht in den Farben Rot, Grün und Blau erzeugen, die ihrerseits, durch die transparenten Flächen der Außenwände der Pyramide betrachtet, den Eindruck einer dreidimensionalen Projektion erwecken.

Und die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, auf daß sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes hat sie erleuchtet, und ihre Lampe ist das Lamm. (Offenbarung 21,23)

Kommt euch – wie mir zuvor – jetzt auch der Gedanke, dass uns durch eine Prophetin von einer Szene berichtet wird, in der die Heilige Stadt und ein besonderer Spielfilm Erwähnung finden? Lest genau und wendet das jetzt vorhandene Wissen an:

Auf Jesu Befehl werden die Tore des neuen Jerusalems geschlossen. Die Heere Satans umgeben die Stadt und bereiten sich auf den Angriff vor. {GK 663.2}

Nun erscheint Christus wiederum angesichts der Feinde. Hoch über der Stadt auf einem Fundament aus schimmerndem Gold ist ein hehrer und erhabener Thron zu sehen. Auf diesem Thron sitzt der Sohn Gottes, umgeben von den Untertanen seines Reiches. Die Macht und Erhabenheit Christi vermag keine Sprache zu schildern, keine Feder zu beschreiben. Die Herrlichkeit des ewigen Vaters umhüllt seinen Sohn. Der Glanz seiner Gegenwart erfüllt die Stadt Gottes, scheint bis außerhalb der Tore und überflutet die ganze Erde mit ihrer Strahlenpracht. {GK 663.3}

Stellt euch bitte die Heilige Stadt mit der Spitze auf der Erde stehend vor. Über einem Zuschauer auf der Erdoberfläche wölben sich unvorstellbar große Bildschirme, die einen Blick an die quadratische Grundfläche, die sich weit im Weltraum befindet, unmöglich machen. Wenn diese jedoch Holo-Bildschirme wären, dann wäre das Rätsel gelöst. Jede beliebige Einsicht in die Heilige Stadt oder Darstellung jeder beliebigen 3D-Szene durch die Projektoren der Heiligen Stadt würden nun möglich! Denkt an die Bilder der kleinen Holo-Pyramide über der Handy-Oberfläche. Die transparenten Wandflächen der Pyramide würden von den Bewohnern der Erde nicht wahrgenommen, sondern nur das, was sie in dreidimensionaler Form durch die Technik der dahinterliegenden Projektionshallen darstellen.

Diese 3D-Holotechnik mit der umgestülpten Pyramide erlaubt auch eine scheinbare Projektion der Szene, die sich in dem Beispielvideo innerhalb der Pyramide befindet, nach außen! Versucht es einmal und dreht eure Holo-Handy-Pyramide um und lasst die vier Bilder innen ablaufen. Der (vierfache) Film erscheint nun außerhalb der Projektionsflächen. Vereinfacht kann man sich das auch so vorstellen, dass die beliebten Effekte des 3D-Kinos, wo ein Pfeil dem einzelnen Zuschauer direkt ins Gesicht zu fliegen scheint, oder ein Monster nach außen greift, um ihn zu erhaschen, auch mit einer 3D-Pyramide leicht zu bewerkstelligen sind. In Wahrheit deutet die Erzeugung der vier Filme in den vier Hallen genau auf das hin und die Bösen, die diese Szenen sehen müssen, werden Realität von Projektion nicht unterscheiden können. Welchen Schreck müssen sie bekommen, wenn ihnen das Leben Jesu auf einem Bildschirm mit einer (scheinbaren) Diagonale von 2.218 km vorgeführt wird?!

Über dem Thron wird das Kreuz sichtbar; und wie in einem Panorama [3D] erschienen die Szenen der Versuchung und des Sündenfalles Adams sowie die aufeinanderfolgenden Schritte in dem großen Erlösungsplan. Des Heilandes Geburt in Niedrigkeit, die Einfachheit und der Gehorsam seiner Jugend; seine Taufe im Jordan; das Fasten und die Versuchung in der Wüste; sein öffentliches Lehramt, das den Menschen die köstlichen Segnungen des Himmels entfaltete; die mit Taten der Liebe und Barmherzigkeit gekrönten Tage und die Nächte des Gebets und des Wachens in der Einsamkeit der Berge; die Anschläge des Neides, des Hasses und der Bosheit, die seine Wohltaten vergalten; das furchtbare, geheimnisvolle seelische Ringen in Gethsemane unter der erdrückenden Last der Sünden der ganzen Welt; sein Verraten-werden in die Hände des mörderischen Haufens; die entsetzlichen Ereignisse jener Schreckensnacht, der widerstandslose Gefangene, verlassen von seinen geliebtesten Jüngern, gewaltsam durch die Straßen Jerusalems geschleppt; der Sohn Gottes, von frohlockenden Menschen vor Hannas geführt, im Palaste des Hohenpriesters vor Gericht gestellt, im Richthause des Pilatus und vor dem feigen und grausamen Herodes verhöhnt, geschmäht, gegeißelt, und schließlich zum Tode verurteilt — alles ist lebendig dargestellt. {GK 665.2}

Wenn wir die Dimensionen der Heiligen Stadt betrachten und uns vorstellen, wie die Milliarden von auferstandenen Bösen dabei sind, sie anzugreifen, dann würde es keinen Sinn machen, eine einzige 3D-Darstellung von Jesu Leben ablaufen zu lassen, wobei Ihn einige nur von der Seite oder gar von hinten sehen würden. Das wäre eine mögliche Erklärung, weshalb es vier Holo-Projektionsflächen, die sich über den Menschen auftürmen, gibt. Egal ob man von Norden, Westen, Süden oder Osten betrachtet, wird man den gleichen Film in der richtigen Perspektive in 3D zu sehen bekommen.

Eine weitere Szene scheint von einem ähnlichen Schauspiel am Himmel zu berichten.

Während diese Worte des heiligen Vertrauens zu Gott emporsteigen, reißen die Wolken auf, und der sternenbesäte Himmel wird sichtbar, von unsagbarer Herrlichkeit im Gegensatz zu dem schwarzen und zornigen Firmament ringsherum. Der Glanz der himmlischen Stadt strahlt aus den offenstehenden Toren. Dann erscheint am Himmel eine Hand, die zwei zusammengelegte Tafeln hält. Der Prophet sagt: „Die Himmel werden seine Gerechtigkeit verkündigen; denn Gott ist Richter.“ Psalm 50,6. Jenes heilige Gesetz, die Gerechtigkeit Gottes, die unter Donner und Flammen vom Sinai herab als Richtschnur des Lebens verkündet wurde, wird nun den Menschen offenbart als Maßstab des Gerichts. Die Hand faltet die Tafeln auseinander, und die zehn Gebote werden sichtbar, als wären sie mit einer feurigen Feder geschrieben. Die Worte sind so deutlich, daß alle sie lesen können. Die Erinnerung wird wach, die Finsternis des Aberglaubens und der Ketzerei ist von jedem Gemüt geschwunden, und die zehn kurzen, verständlichen und vollgültigen Worte Gottes stehen allen Bewohnern der Erde deutlich vor Augen. {GK 639.1}

Eine 2.000 km große Hand bzw. vier davon, werden den Menschen schon bei der jetzt kurz bevorstehenden Wiederkunft deutlichmachen, dass sie sich mit dem Falschen angelegt haben. Niemand spottet Gott, sondern Er wird den Übertretern spotten – und das in 3D.

Das Blue-Beam-Projekt Gottes

Eigentlich hätte ich den letzten Abschnitt noch der blauen Pille zuordnen können, aber wer dann weiterdenkt, wird die gleiche Beunruhigung verspüren, die auch uns überkam, als wir über die zunächst wunderbar anmutenden Offenbarungen eine Nacht geschlafen hatten und am nächsten Tag zum Mittagessen im Quincho auf der Farm wieder zusammenkamen. Nicht nur mir war mulmig in der Magengegend, sondern auch allen meinen Freunden. Ihre Gesichter strahlten nicht, wie man es hätte erwarten können, nachdem Gott uns in die tiefsten Tiefen des Bauplans Seines überdimensionalen Kinoprojektors eingeweiht hatte.

Das Problem ist die Ernüchterung, die einen betrifft, wenn die Erwartung der Zurschaustellung von Gottes Allmacht auf einmal in eine ziemlich einfach vorstellbare Lasershow verwandelt wird, die irgendwann bald in fast jeder modernen Diskothek oder Kino stattfinden könnte, wenn die Wissenschaftler die Holographie weiterentwickeln. Disneyland a la Gott? Ist Gott Vater der himmlische George Lukas und der Heilige Geist ein Drehbuchautor wie Stanley Kubrick?

Ellen G. White hatte unglaublich beeindruckende Szenen beschreiben dürfen. Sagt man aber jetzt, dass das alles nur durch einen bzw. vier riesige 3D-Projektoren vorgeführt wird, raubt man dann nicht dem religiösen Geist den Glauben an die wahre Allmacht Gottes?

Denkt man noch weiter, fällt einem sicherlich auch das seit Jahren als Konspirationstheorie präsentierte Blue-Beam-Projekt ein, wo menschliche Wissenschaftler im Geheimen daran arbeiten sollen, Laserprojektoren zu entwickeln, die jedes beliebige 3D-Bild an den Himmel zaubern können. Viele munkeln, dass damit die Wiederkunft Jesu gefälscht werden soll. Schaut euch mal bitte diese Videos an…

Hologramm von Jesus

Das erinnert mich auch an den Traum, den mir mein erster Helfer Erik, der leider kurz darauf verstarb, Ende 2010 zusandte, in dem er gute und böse Engel im Kampf um die Vorherrschaft am Himmel und einen irdischen Wissenschaftler gesehen hatte, der in einem TV-Interview aussagte, dass er nur noch ein Problem lösen müsse, um seine holographische Maschine fertigzustellen.

Das Problem all dieser holographischen Fake-Darstellungen ist, dass sie viel Wolken und Dunst als Projektionsfläche benötigen, wie in den obigen Videos bei den Pyramiden oder der Stadt am Himmel. Sobald der Dunst sich auflöst, ist das Bild jedoch verschwunden. Es gibt schon solche Projektionsgeräte.

Wenn aber das, was man in den nächsten Videos sehen kann, wirklich schon machbar wäre, dann stünde einer gefälschten Wiederkunft nicht mehr viel im Wege:

Ich konnte nicht nachprüfen, ob diese Videos selbst Fake sind; die Kommentatoren des ersten behaupten es jedenfalls und es sieht mir persönlich viel zu realistisch aus, um bereits wahr zu sein. Wir dürfen aber getrost darauf vertrauen, dass die Menschheit bald soweit sein würde, ähnlich erstaunliche 3D-Welten erschaffen zu können, wenn diese Welt unkontrolliert weiterlaufen dürfte. Dann würden wir kaum mehr im Stande sein, Realität und Projektion zu unterscheiden und Satans Machenschaften würde keine Grenze gesetzt sein. Dann könnte er auch die Wiederkunft fälschen. Wir wissen aber, dass er das nicht kann und deshalb muss die wahre Wiederkunft bald bevorstehen:

Es wird Satan auch nicht gestattet sein, die Art und Weise des Kommens Christi nachzuahmen. Der Heiland hat sein Volk vor einer derartigen Täuschung gewarnt und sein Kommen deutlich beschrieben: „Es werden falsche Christi und falsche Propheten aufstehen und große Zeichen und Wunder tun, daß verführt werden in den Irrtum (wo es möglich wäre) auch die Auserwählten ... Darum, wenn sie zu euch sagen werden: Siehe, er ist in der Wüste! so gehet nicht hinaus, — siehe, er ist in der Kammer! so glaubt nicht. Denn gleichwie der Blitz ausgeht vom Aufgang und scheint bis zum Niedergang, also wird auch sein die Zukunft des Menschensohnes.“ Matthäus 24,24-27.31; Offenbarung 1,7; 1. Thessalonicher 4,16.17. Es gibt keine Möglichkeit, dies Kommen vorzutäuschen. Es wird allgemein bekannt werden und der ganzen Welt sichtbar sein. {GK 625.2}

All dieses Wissen scheint die von Ellen G. White gesehene Projektion des Kreuzes über der Stadt, des Jesus-Films oder der Hand, die die Tafeln der 10 Gebote auseinanderfaltet, zu entzaubern und ihrer Kraft zu berauben. Die Kinder Gottes sollten sich aber nicht allzu sehr vor den himmlischen Erscheinungen erschrecken, wenn ihnen ihr Herr in der größten Stunde der Not zu Hilfe eilt. Wir werden wissen, was die Realität hinter diesen wunderbaren Erscheinungen sein wird und unsere Freude über Jesu Wiederkunft wird nicht durch Angst vor Projektionen gedämpft werden.

Denkt man noch einen Schritt weiter, wird die rote Pille für manche vielleicht noch bitterer. Wenn Jesus wiederkommt, stehen wir an der Schwelle zu einer Welt, über die gesagt ist, dass wir dort Dinge sehen werden, die keines Menschen Auge je gesehen hat. Will Gott uns vielleicht weniger auf die Technik hinter den göttlichen Hologramm-Videos auf dem Kanal „Ellen G. White“ hinweisen, sondern gar auf etwas ganz anderes; etwas völlig Undenkbares?

All die Größen- und Detailangaben der Heiligen Stadt scheinen den Endzeitmenschen bisher dazu zu bringen, ihre Funktion zum einen als Lebensraum der Erlösten in einem riesigen Raumschiff zu verstehen und zum anderen sie selbst als einen bzw. vier überdimensionierte Laserprojektoren. Was, wenn diese Dinge selbst auch wieder nur Symbole sind? Ellen G. White war schließlich eine Prophetin und die Visionen, die sie sah, müssten eigentlich symbolisch zu verstehen sein.

Auch die Entzifferung eines Symbols in der Bibel könnte uns wieder nur zu einem weiteren Symbol leiten. Ein Beispiel wäre der Stern, der brennend wie eine Lampe auf die Gewässer fiel. Wir haben den Mond gesehen, der mit Aldebaran brennend auf die Gegend „fiel“, wo sich der Zusammenfluss der ehemaligen Ströme Edens befindet. Dieser Ort war die Stadt Chorramschahr gewesen, die aber wiederum selbst nur als Symbol für den Namen der Rakete stand, die der Iran kurz darauf vorstellte. Auch der brennende Mond ist ein Symbol für Israel, das den Iran anheizt und seine Wasser vergiftet, besonders seit Präsident Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkennt.

Seht ihr es? Ein Symbol führt zu einem anderen Symbol. Wie können wir wissen, wann wir die Realität erreicht haben? Nur dann, wenn uns Gott selbst mit Seinem Wort darauf hinweist, dass wir die höchste Ebene der Entzifferung erreicht haben.

„Oh, wie soll das alles vonstattengehen?“, werdet ihr vermutlich fragen. Keine Sorge, wir fragten uns das auch und wir wussten damals noch nicht, dass die Reise durch Gottes Symbolwelt ein glückliches Ende für diejenigen nehmen wird, die nicht davor zurückschrecken, die rote Pille zu schlucken und weiterzulesen. Gebt jetzt nicht auf!

Der Abgrund

Wir kommen nicht umhin, in Betracht zu ziehen, dass die Projektoren der Heiligen Stadt ein Bild Gottes dafür sein könnten, dass wir selbst – und das schließt unser ganzes sichtbares Universum mit ein – lediglich Projektionen sein könnten. Dann befänden wir uns vor einer riesigen Linse eines unvorstellbar großen Projektors und erst auf der anderen Seite der Linse begänne Gottes Realität.

Trotz unvorstellbar großer Anstrengungen der letzten Jahrzehnte ist es bisher niemandem gelungen, Leben in unserem Sonnensystem oder in irgendeinem anderen Sektor des sichtbaren Universums nachzuweisen. Keine Radio- oder Lichtsignale erreichen uns auf der scheinbar völlig alleingelassenen Erde. In den letzten Jahren wurden Tausende von Exoplaneten in unserer Heimatgalaxie entdeckt, von denen wiederum Hunderte Leben und aller Wahrscheinlichkeit nach sogar intelligentes Leben tragen müssten, doch alle Kontaktversuche scheiterten bisher. Wir fanden nur Stille… das unendliche Nichts… geschaffen vom Gott der Liebe?

Fußabdruck auf dem MondÖde graue Felsbrocken, wie unser oder andere Monde im Sonnensystem, zeugen vom Tod mehr als vom Leben. Die Atmosphäre des Mars ist gewichen und das Wasser ist zu Eis unter seiner eintönig roten Oberfläche, wie der einer alten verrosteten Teekanne, erstarrt. Die größte Hoffnung der Wissenschaftler richtet sich jetzt darauf, dort ein oder zwei widerstandsfähige Bakterien zu finden, die noch nicht an Langeweile gestorben sind.

Andere Planeten wie die Venus, Merkur, Jupiter oder Saturn kommen als Träger von Leben nicht einmal in Frage und wenn, dann müssten wir sterben, wollten wir die dortigen Lebensformen besuchen. Entweder würde uns unsere eigene Sonne verbrennen oder der Druck der Gravitation des Planeten wie eine Fliege zerquetschen. Das sind keine schönen Aussichten, und Sightseeing-Ausflüge, wie der, auf dem Ellen G. White Henoch traf, wären undenkbar.

Nur unser (noch) blauer Planet scheint intelligentes und reichhaltiges Leben hervorgebracht zu haben, das jedoch dabei ist, von der Rasse Mensch bald völlig vernichtet zu werden. Dies ist ein Bild, das in keinem Fall der Reinheit des Universums unseres Schöpfergottes entspricht.

Die Offenbarung des Lichtes der Welt, Jesus, spricht von Ihm als vom Leben selbst. Alles, was Er schöpft, birgt Leben aus Ihm heraus und es liegt Ihm sicher fern, Steinbrocken zu schöpfen, die nur dazu da sind, eines Tages einen der wenigen Planeten, die Leben tragen, als Asteroiden oder Meteore zu vernichten. Mit unserem „Universum“ stimmt etwas nicht und das bemerken sogar einige Wissenschaftler von heute. Sie fragen sich… Ist das Universum nur ein dreidimensionales Hologramm?

Tatsächlich wurden Teams zusammengestellt, die Beweise für die erschreckende Realität finden sollen, die wir durch die Projektor-Einheiten des Raumschiffs „Neues Jerusalem“ symbolisch bereits bestätigt bekommen haben: Unser gesamtes Universum ist nur eine holographische Projektion.

Ist dann jeder von uns lediglich ein denkendes AI-Programm und ein Laser-Edelstein auf den Oberflächen der „Stadt“? Bedeuten die silbernen Häuser der Heiligen auf ihren vier Säulen nichts anderes, als dass wir Prozessoren auf einem Sockel mit vier Stiften auf der Platine eines Supercomputers eines höheren Wesens sind, das wir „Gott“ nennen, weil es uns so einprogrammiert wurde?

Nein, das bedeutet es nicht. Sogar die Wissenschaftler sind sich einig, dass wir denkende Wesen sind, die einen freien Willen haben und tatsächlich existieren, nur in einer Welt, die offenbar dreidimensional ist, obwohl das nicht die Norm für Universen ist. Irgendetwas in unserem Universum wurde so verändert, dass wir „nur“ dreidimensional sind. Sie haben Beweise für ein holografisches Universum – das doch keine Matrix-Welt ist.

Als wir auf diese Hinweise Gottes gestoßen waren, wurde uns klar, was der Urknall, von dem die ganze wissenschaftliche Welt spricht, wirklich war. Wir verstanden endlich auch, was Gott wirklich ausdrücken will, indem Er den Schöpfungsbericht damit beginnt, dass Er sagt:

Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde. Und die Erde war wüst und leer, und Finsternis war über der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern. Und Gott sprach: Es werde Licht! und es ward Licht. (1. Mose 1,1-3)

DeckenprojektionNoch lange vor der Schöpfung der Sonne, des Mondes und der Sterne am vierten Tag ward Licht: Die große Lampe des Projektors für unser Universum wurde eingeschaltet. Dieses Licht war der erste Schöpfungsakt, der alles in Gang setzte. Nachdem die Rebellion im Himmel ausgebrochen war, schuf Gott den Abgrund, um eine Quarantänestation für die Sünde zu haben.

Mit weit geöffneten Augen vor Staunen verstehen wir jetzt noch besser, was der in der Bibel erwähnte Abgrund wirklich ist; nein, es ist nicht allein unsere Erde, sondern das gesamte für uns sichtbare und erforschbare Universum, das allerdings ohne Leben ist, da es nur ein Abbild einer Realität ist, die wir (noch) nicht sehen und betreten dürfen. Es kann uns egal sein, ob die Erde flach oder kugelförmig ist; in beiden Fällen wäre es nur eine 2D- oder 3D-Projektion.

Am Donnerstagabend, dem 25. August, wurde das Central New England Camp Meeting eröffnet. Ellen White war im Sanatorium geblieben, um anwesend zu sein. Das Zelt lag etwa eine Meile vom Sanatorium entfernt und sie sprach fünf Mal während des Camp-Treffens. Sie musste sich mit einem ziemlich unberechenbaren Kirchenmitglied auseinandersetzen, das auf einem Kreuzzug war, um Siebenten-Tags-Adventisten vor dem Glauben zu bewahren, dass die Welt rund ist. Er suchte ihre Unterstützung für die Theorie der flachen Erde. Ihre Antwort war:

Ich habe eine Botschaft an dieses Volk in Bezug auf das Leben, das sie in dieser Welt leben müssen, um sie auf ein zukünftiges Leben vorzubereiten, das sich mit dem Leben Gottes misst. Wir haben nichts mit der Frage zu tun, ob diese Welt rund oder flach ist. (MS 145, 1904). {5BIO 351.2} [Übersetzt]

Ein Drittel der Engel wurde zusammen mit ihrem satanischen Leiter in diesen Abgrund verbannt, der nur eine dreidimensionale Projektion der Wirklichkeit des höherdimensionalen Himmelsuniversums ist. Erst wenn wir durch die konvertierende Kraft Jesu und die Annahme Seines Opfers rein geworden sind, werden wir am Jüngsten Tage verwandelt werden, das Verwesliche ablegen und das Unverwesliche anziehen, um die Grenze zu der von Gott geschaffenen wahren Dimension unseres Lebensraumes zu überschreiten.

Wir werden das „schwarze Loch“, in dessen Inneren wir leben und das uns von unserer wahren Dimension und Bestimmung trennt, verlassen und der Ereignishorizont wird sich vor unseren Augen öffnen. Bei unserer Reise in den Orion-Nebel werden wir zurückblicken und den schwarzen Abgrund sehen, der uns so lange gefangen hielt, bis wir die moralische Reife durch Jesu Kraft erhielten, in einer reinen Welt leben und wirken zu können. Zurück bleiben die Menschen, die den höllischen Abgrund mehr liebten als die Wahrheit, tot aber bewahrt als holographische Aufzeichnungen, die wiedererweckt werden, sobald wir zurückkommen und das große Finale stattfinden wird. Satan und seine gefallenen Engel wissen, dass sie alleingelassen in dem schwarzen Loch des Hades ein Millennium darauf warten müssen. Müssen wir auch so lange warten?

Hat uns Gott mehr über unsere wahre und Seine sicherlich noch höhere Dimension offenbart? Wir sind dieser Frage in mehreren Wochen des intensivsten Studiums nachgegangen und haben von erstaunlichen Ergebnissen zu berichten. Das Universum ist ganz anders, als wir es uns vorstellten und es ist auch ganz anderes, als es die meisten Wissenschaftler von heute darstellen.

Das Universum in der Nussschale

Als wir als Gruppe begannen, hinter den Vorhang zu blicken, tat sich uns zunächst ein riesiges unbekanntes Gebiet auf, das kaum zu sondieren war. Wenn es um unser sichtbares und erforschbares Universum geht, dann gibt es eine ungeheure Vielzahl an Theorien seiner Entstehung und seiner Dimensionalität.

Wir wollen euch nicht jeden Irrweg präsentieren, den wir untersucht haben, sondern führen euch nun auf direktem Wege zur Wahrheit. Wir können das tun, da die Offenbarung an Johannes und das, was Gott uns im Orion zeigt, Offenlegungen dessen sind, wie das Universum wahrhaftig in seiner Grundstruktur funktioniert.

Über die Entstehung unseres Abgrunds brauchen wir eigentlich nicht mehr zu sprechen, denn wir wissen bereits, dass Gott kein Problem damit hatte, den „Projektor“ einzuschalten, was nach unserer Zeit sechs Tage in Anspruch nahm. Geht es nach der Orion-Uhr, waren das nur 8,4 Sekunden im Himmel gewesen; jeder irdische Beamer hat eine längere Aufwärmzeit.

Wenn wir mehr über die Dimensionen unseres Universums erfahren wollen, dann ist nur eine wissenschaftliche Theorie von gewisser Bedeutung, die sogenannte Superstring-Theorie mit ihren 10 Dimensionen. Man kann sich unzählige Videos darüber ansehen, aber behaltet davon nur eines: Superstrings sind die neuen „Atome“, also die kleinsten Bausteine des Universums. Sie sind schwingende superkleine Linien, die sechs Dimensionen haben, die für die Wissenschaftler von der fünften bis zur zehnten reichen müssen, was durchaus plausibel ist. Wie Atome können wir sie nicht sehen, weil sie kleiner als jedes Elektron sind, aber man kann mit ihnen vieles erklären. Wenn man nicht auf Gott hören will, birgt diese Theorie jedoch einen Haufen ungeklärtes Chaos. Bald werdet ihr wissen, wie das Universum wirklich aufgebaut ist.

Auf jeden Fall kommen wir schon bei der vierten Dimension an den Punkt, wo unsere menschliche Vorstellungskraft ihr Ende findet. Alles, was über drei Dimensionen hinausgeht, entzieht sich uns ganz einfach dadurch, dass wir weder Augen zum Sehen, noch Fortbewegungsapparate wie Beine für diese höhere Dimension besitzen. Und das Schlimmste ist, dass wir über kein entsprechendes Gehirn verfügen, das solche Informationen verarbeiten könnte.

Trotzdem will ich es euch nach Durchsicht von hunderten von Erklärungsvideos ganz einfach machen. Egal, was ihr jemals über höhere Dimensionen erfahren werdet, es gibt ein paar grundlegende Dinge, über die sich die Wissenschaftler einig sind und die auch wir nachträglich bestätigen können:

  1. Eine der höheren Dimensionen ist die Zeit. Die Wissenschaftler nehmen durch die Bank an, dass die Zeit die vierte Dimension ist. Das ist aber nicht ganz richtig: Gott kontrolliert die höchste Dimension und Gott ist die Zeit. Wir stimmen mit den Wissenschaftlern überein, dass es mehr als vier Dimensionen geben muss, aber nicht, dass die Zeit die vierte ist, sondern wir wissen, dass die Zeit die höchste von allen sein muss. Es ist wichtig zu verstehen, dass wir zwar in einem Raum mit Zeit leben, d.h. wir können die Zeit messen und ihr „Vergehen“ fühlen, aber wir haben weder Augen noch „Beine“, um die Zeit zu sehen und uns in ihr zu bewegen. Also leben wir zwar in einem vierdimensionalen Raum-Zeit-Kontinuum, aber wir können uns nur im Raum fortbewegen. Jeder, der schon mal von einer Leiter gefallen ist, wird bestätigen, dass schon die dritte Dimension ein Problem darstellt, weil wir keine Flügel haben, und manch einer würde zwar gerne die Zeit zurückdrehen, um den schmerzhaften Fehltritt zu vermeiden, doch niemand hat so etwas bisher geschafft. Wir sind eben nur dreidimensional, obwohl die Zeit spürbar vorhanden ist. Es ist auch interessant zu bemerken, dass kein ernsthafter Wissenschaftler abstreiten würde, dass die Idee, die Zeit als die vierte Dimension festzulegen, eine reine Definitionssache ist und keiner wissen kann, die wievielte sie wirklich ist.

  2. Alle höheren Dimensionen schließen die darunterliegenden mit ein. Das ist ein wichtiger Punkt, der schnell übersehen wird. Wir werden noch viel darüber erfahren, dass wir uns in den höheren Dimensionen bewegen können werden, aber dass es eine Stamm-Dimension geben wird, in der wir hauptsächlich leben und existieren werden, und – Gott Lob – diese ist von unserer jetzigen Existenz gar nicht so verschieden.

  3. Alle höheren Dimensionen können durch Verdoppelung der Punkte (oder Ecken) der vorhergehenden auf einem Blatt Papier geometrisch konstruiert werden. Ein einzelner Punkt ist die nullte Dimension. Zwei Punkte bilden eine Linie (1. Dimension). Vier Punkte können zu einem Viereck verbunden werden (2. Dimension der Ebene). Mit acht Punkten erreichen wir einen Würfel oder Kubus (3. Dimension des Raumes). Und dann sind wir bei der ersten Dimension, die wir uns nicht mehr vorstellen können: Es wäre ein doppelter Würfel oder ein Würfel in einem Würfel, auch Hyperwürfel genannt.

  4. Um gedanklich zu einer nächsten Dimension zu kommen, müssen wir uns etwas vorstellen, was wir in unseren bekannten Dimensionen nicht tun können, das aber in der nächsten Dimension möglich sein soll. Gerne nehmen die Wissenschaftler deswegen die vierte Dimension als die Zeit an, da wir alle die Zeit kennen und uns vorstellen könnten, Zeitreisen zu unternehmen. Wir müssten nur Fortbewegungsapparate haben, um uns in dieser Zeit-Dimension zu bewegen. Schnell wird dabei das Konzept der Paralleluniversen herbeigeholt, denn wenn wir wirklich in der Zeit reisen könnten, würde jede Veränderung, die wir in der Vergangenheit vornähmen, zu einem neuen Geschichtsablauf führen und da wir die Zukunft bereits erlebt haben, kann nur die „Schaffung“ einer Parallelwelt das drohende Paradoxon lösen. Tatsächlich gibt es sogar 10 Dimensionen, aber wir würden wahnsinnig werden, wenn wir uns schon ab der vierten Dimension Paralleluniversen vorstellen müssten, wie es viele „wissenschaftliche“ Erklärungsvideos propagieren. Wenn wir allerdings der Offenbarung Gottes folgen und verstehen, dass Er die höchste Dimension und die Zeit ist, dann brauchen wir diese Paralleluniversen nicht in unsere Überlegungen einzubeziehen, was uns das weitere Studium unheimlich erleichtern wird. Aber es gibt Parallelräume, die nicht mit den Paralleluniversen zu verwechseln sind, und diese fangen schon mit der vierten Dimension und den Hyperwürfeln an.

HyperwürfelSo ein Hyperwürfel der vierten Dimension hat unglaubliche Eigenschaften. Schon wenn wir einen normalen dreidimensionalen Würfel auf ein Blatt Papier zeichnen (in die zweite Dimension projizieren), verzerren wir die Kanten des Würfels. Trotzdem macht unser Gehirn den Rest und wir „sehen“ einen Würfel. In der dreidimensionalen Wirklichkeit haben alle seine Winkel 90° und seine Seiten sind alle gleich lang, obwohl manche auf dem Blatt Papier in einem 45° Winkel abstehen und kürzer erscheinen. Bei der Projektion eines dreidimensionalen Würfels auf ein Blatt Papier (2. Dimension) wurde folglich Information verzerrt bzw. sie ist wie im Fall der 90° Winkel vollständig verloren gegangen.

So geht es uns auch mit dem Hyperwürfel. Es ist ein Gebilde, das nur in der vierten Dimension (nicht die Zeit, sondern eine zusätzliche Raumdimension) existiert und dessen Projektion in die darunterliegende dritte Dimension wie nebenstehend aussieht. Eigentlich müssen wir verstehen, dass das, was wir hier sehen, wieder nur eine Projektion eines dreidimensionalen Schattenwurfes dieses Gebildes, das wirklich in der vierten Dimension existiert, auf ein Blatt Papier ist, was zu erheblichen Informationsverlusten und Verzerrungen führt. Wir stellen einen Körper der vierten Dimension in der zweiten dar. Schwierig!

Eine bessere Darstellung, aber leider noch verwirrender, ist ein bewegter Hyperwürfel, wenn man ihn von allen möglichen Seiten dreht und seinen Schattenwurf in der dritten Dimension in die zweite Dimension projiziert. Denkt daran, trotz der Verzerrung durch die Projektion ist jeder der Würfel gleich groß, jeder Winkel hat in der vierten Dimension 90°, jede Linie ist gleich lang und jede Fläche und jeder Rauminhalt ist gleich groß und das andauernd:

4-dimensionales KreuzWie viele Würfel hat der Hyperwürfel wirklich? Habt ihr gesehen, wie ein Würfel quasi aus dem anderen herauskam und wieder „aufgefressen“ wurde? Die Antwort wird euch vielleicht erstaunen. Es sind nicht etwa nur zwei Würfel (ein Würfel in einem Würfel), sondern, um in die vierte Dimension zu gelangen, haben wir alle Punkte des dreidimensionalen Würfels verdoppelt und müssen auch beide Würfel durch Linien verbinden und das erzeugt sechs weitere Würfel, also insgesamt acht (!) Würfel. Zeigt man diese in einer alternativen Darstellung, sieht man ein vierdimensionales Kreuz! Jesus wurde tatsächlich im Abgrund der irdischen vier Dimensionen, aber für das gesamte Universum, gekreuzigt.

Würde ich in einen der acht 3D-Würfel hineingehen und du in einen anderen, dann befänden wir uns beide in einem anderen 3D-Raum, obwohl dieser Raum den gleichen Platz im vierdimensionalen Raum-Kontinuum einnimmt. Unvorstellbar? Ja, genau das soll es auch sein, sonst wäre es keine neue, völlig andere Dimension.

Habt ihr euch schon einmal gefragt, wie Engel plötzlich auftauchen können und wieder verschwinden, ohne dass man wirklich versteht, woher sie kamen? Wie kann Ellen G. White sagen, dass, wenn wir Augen dafür hätten, wir dann einen großen Kampf der Engel hier um uns herum sehen würden? Wie das möglich ist, ist bereits mit dem obigen Beispiel des Hyperwürfels erklärt. Die Engel befinden sich in einer höheren Dimension exakt am gleichen Platz wie wir, nur in einem anderen der acht 3D-Würfel innerhalb des Hyperwürfels. Sie – im Gegensatz zu uns – besitzen „Augen“ und Fortbewegungsorgane für diese höhere Dimension, die es ihnen erlauben, die acht Würfel nicht nur zu sehen, sondern auch von einem in den anderen beliebig überzuwechseln. Wir sind dann erstaunt oder erschrocken, wenn scheinbar aus dem Nichts ein Engel vor uns erscheint.

Wenn wir noch weitere Dimensionen hinzufügen wollten, dann wäre das jetzt ganz einfach, wir verdoppeln die Punkte des Tesserakts (ein anderer Name für den Hyperwürfel) und erhalten einen Hyperwürfel in der fünften Dimension. Ein verdoppelter 5D-Hyperwürfel wäre dann ein 6D-Hyperwürfel und brächte uns in die sechste Dimension.

OK, OK… ich weiß, es fällt schwer, es sich vorzustellen. Tut es einfach nicht, ihr könnt es genau so wenig wie ich. Versteht einfach, dass unser Gehirn es nicht kann und folgt trotzdem meinen Ausführungen.

Ich habe die Beispiele des vierdimensionalen Tesserakts und des 6D-Hyperwürfels nicht willkürlich gewählt, sondern deshalb, weil sie Dimensionen darstellen, die Gott in Seinem Wort erwähnt. „Wie das?“, werdet ihr fragen. Habt ihr von Wesen gelesen, die Sinnesorgane und Fortbewegungsmittel für höhere Dimensionen haben? Ja natürlich, von Engeln!

Und wir kennen zwei bestimmte Arten von Engeln bei Namen: Cherubim und Seraphim. Und wir wissen sogar einiges mehr über diese Engel, als nur ihre Artbezeichnung. Cherubim haben vier Flügel und Seraphim sechs. Lesen wir genau:

Auf Engelsflügeln

Und die vier lebendigen Wesen hatten, ein jedes von ihnen für sich, je sechs Flügel; ringsum und inwendig sind sie voller Augen, und sie hören Tag und Nacht nicht auf zu sagen: Heilig, heilig, heilig, Herr, Gott, Allmächtiger, der da war und der da ist und der da kommt! (Offenbarung 4,8)

Gott offenbart uns nicht nur die Fortbewegungsorgane der Seraphim für eine bestimmte Anzahl von Dimensionen, sondern auch, dass sie für jede Dimension Flügel besitzen, auf denen sie „Augen“ haben, sprich Sinnesorgane, die es ihnen ermöglichen, die Dimension zu sehen und sich in ihr so sicher zu bewegen, wie wir in einem dreidimensionalen Zimmer tun, weil wir Hindernisse und Gegenstände erkennen können. Sie können nach hinten und vorne sehen, wie wir, wenn wir uns umdrehen, d.h. sie können die Dimension in all ihren Richtungen betrachten und sie „durchfliegen“.

Nun macht Gott es uns ganz einfach, die Frage zu beantworten, in welcher Welt mit wie vielen Dimensionen solch ein Seraph lebt. Die Antwort lautet: in sechs Dimensionen, weil er sechs Flügel hat.

Man könnte einwenden, dass er ja auch Beine haben muss, was dann bedeuten würde, dass er dreidimensional ist und dann noch sechs zusätzliche Dimensionen hätte. Das ist gar nicht so falsch, denn tatsächlich gibt es 10 Dimensionen, von denen die letzten drei allerdings total chaotische Zustände in Paralleluniversen darstellen würden, weshalb Gott Seine Schöpfung auf Wesen mit sechs geordneten Dimensionen beschränkt und dies in Seinem Wort zum Ausdruck bringt. Das ist der Grund, warum wir in der Schrift finden, dass sie ihre dreidimensionalen Augen (Angesicht) und Beine (Füße) bedecken:

Im Todesjahre des Königs Ussija, da sah ich den Herrn sitzen auf hohem und erhabenem Throne, und seine Schleppen erfüllten den Tempel. Seraphim standen über ihm; ein jeder von ihnen hatte sechs Flügel: mit zweien bedeckte er sein Angesicht, und mit zweien bedeckte er seine Füße, und mit zweien flog er. Und einer rief dem anderen zu und sprach: Heilig, heilig, heilig ist Jahwe der Heerscharen, die ganze Erde ist voll seiner Herrlichkeit! (Jesaja 6,1-3)

Cherubim verfügen dagegen nur über vier Flügel:

Und aus seiner Mitte hervor erschien die Gestalt von vier lebendigen Wesen; und dies war ihr Aussehen: Sie hatten die Gestalt eines Menschen. Und jedes hatte vier Angesichter, und jedes von ihnen hatte vier Flügel. (Hesekiel 1,5-6)

Aber auch sie bedecken ihre Beine:

Und ihre Angesichter und ihre Flügel waren oben getrennt; jedes hatte zwei Flügel miteinander verbunden, und zwei, welche ihre Leiber bedeckten. (Hesekiel 1,11)

Obwohl sie offenbar die gleiche Position am Thron wie vorher die Seraphim einnehmen, haben die Cherubim keine Augen auf den Flügeln. Aber jeder von ihnen hat vier Gesichter und damit auch vier Augenpaare:

Und die Gestalt ihres Angesichts war eines Menschen Angesicht; und rechts hatten die vier eines Löwen Angesicht, und links hatten die vier eines Stieres Angesicht, und eines Adlers Angesicht hatten die vier. (Hesekiel 1,10)

Somit dürfte klar sein, dass Cherubim vierdimensionale Wesen darstellen sollen, während Seraphim in sechs Dimensionen zuhause sind.

Ellen G. White eröffnet uns ein weiteres hochinteressantes Detail im Puzzle:

Satan scheint beim Anblick der Herrlichkeit und Hoheit Christi wie gelähmt. Der einst ein schirmender Cherub war, erinnert sich, von wo er gefallen. Ein scheinender Seraph, ein „Morgenstern“; wie verändert, wie tief gefallen! Aus der Ratsversammlung, in der er einst geehrt war, ist er für immer ausgeschlossen. Er sieht einen anderen in der Nähe des Vaters stehen und seine Herrlichkeit verhüllen. Er hat gesehen, daß die Hand eines Engels von erhabener Gestalt und majestätischem Aussehen die Krone auf das Haupt Christi setzte, und er weiß, daß das hohe Amt dieses Engels sein Amt hätte sein können. {GK 668.1}

Wenn Satan eine Person ist und er gleichzeitig ein Cherub und ein Seraph ist, dann müssen Cherubim und Seraphim die gleiche Art von Engeln sein, nur dass sie in verschiedenen Dimensionen erscheinen: Seraphim haben sechs Flügel, da sie vom beobachtenden Propheten (Johannes und Jesaja) in der sechsten Dimension gesehen werden, und Cherubim haben vier Flügel, weil Hesekiel sie in der vierten Dimension erblickte.

Nun wird auch klar, warum die normale Darstellung von Engeln, wenn sie vor Menschen erscheinen, Beine und nur ein Flügelpaar umfasst. Sie kommen zu uns in die dritte Dimension (Beine und ein Angesicht mit einem Augenpaar), stehen aber in Wahrheit einen 3D-Kubus von uns im Hyperwürfel entfernt, was durch das Flügelpaar symbolisiert wird. Kennen wir jetzt die Antwort auf Ernie Knolls Frage an Gabriel, ob die Flügel symbolisch oder real sind? Ich denke, ja.

Wenn Engel, die Bewohner des Himmels, in ihrer wahren Natur sechsdimensionale Wesen sind, dann muss das wahre Universum sechs Dimensionen aufweisen. Wir haben ein Gebilde aus solch einem Universum eben gesehen; es war ein unvorstellbar komplexer 6D-Hyperwürfel. Das wird ein Gegenstand einer Welt sein, in der wir leben werden, aber vorstellen können wir sie uns jetzt noch weniger. Doch Gott ist ein Meister der Symbolik und Jesus der Große Lehrer!

Sich das Unvorstellbare vorstellen

Die Wissenschaftler forschen nach den 10 Dimensionen, die sie in ihrer Superstring-Theorie (die sicherlich nicht ganz falsch ist) annehmen müssen, da sich damit alle Naturkräfte und Phänomene wie Gravitation etc. erklären lassen und springen schon bei ihrem ersten Versuch in eine Gedankenfalle, da sie nicht wissen, dass Gott die Zeit ist und auch die Dimensionen intelligent und bewusst kontrolliert.

Deshalb kommen sie schon in der vierten Dimension auf Paralleluniversen und da jede weitere Dimension auf der Vorstellung von etwas in den bisherigen Dimensionen Unvorstellbarem konstruiert sein muss, erfinden sie Gedankenuniversen, die einen völlig anderen Ursprung haben als unseres, die in anderen Zeiten existieren und die völlig anderen Naturgesetzen unterliegen. Dabei sehen sie zwar, dass die meisten Universen dann sofort im- oder explodieren müssten und dass in unendlich vielen das Leben wegen der unendlichen Unordnung gar nicht möglich wäre, aber sie kennen Gott nicht und beziehen Ihn deshalb auch nicht in ihr Kalkül ein.

Wir dagegen wissen, dass sich Gottes Charakter durch Reinheit, Ordnung und Liebe auszeichnet. Die Seraphim haben ein jeder vier Gesichter und sechs Flügel, was zusammen nicht durch Zufall die Zahl Zehn ergibt. Sie haben die Gebote Gottes auf ihre Stirnen und in ihre Herzen geschrieben, was Leben nicht nur möglich macht, sondern ihnen Unsterblichkeit und dem Universum ewiges Wachstum verleiht. Ein Gott der Ordnung schafft keine Unordnung und deshalb können wir eine unendliche Anzahl von Paralleluniversen, die nur in den Köpfen der Wissenschaftler wie Steven Hawking existieren, aus unserer Vorstellung der wahren Natur des Seins entfernen.

Gott zeigt uns in Seinem Wort ganz deutlich, in welcher Dimension Er lebt und auf welche Dimension Er die von Ihm geordnete Schöpfung beschränkt, damit Chaos und Tod vermieden wird:

Und aus dem Throne gehen hervor Blitze und Stimmen und Donner; und sieben Feuerfackeln brannten vor dem Throne, welche die sieben Geister Gottes sind. (Offenbarung 4,5)

Die vielen Reihen von Sieben in der Offenbarung machen deutlich, welche Zahl Gott als die Zahl der Perfektion und Vollendung ansieht: die Sieben. Die siebte Dimension ist die Zeit und sie zeichnet unseren Gott aus, der in einer Dimension lebt, die für uns unerreicht ist und bleibt, und das ist auch gut so. Wenn allerdings das Licht Gottes auf einen Zeit-Hyperwürfel in Seiner siebten Dimension fällt, dann wirft es Schatten der Liebe auf alle Seine Kreaturen.

Die lebendigen Wesen aus Hesekiels VisionDie Cherubim, die Hesekiel erschienen, hatten Räder statt Beine. Es waren die Zahnräder der Orion-Uhr, die Gottes Innerstes und Seinen Sohn mit dessen Wunden als Zeit offenbart. Sein neuer Name, Alnitak, ist das Zentrum der Zeit und der aufopfernden Liebe und die Cherubim bewegen sich nur auf Befehl des Sohnes auch in der siebten Dimension der Zeit:

Wohin der Geist gehen wollte, gingen sie, dahin, wohin der Geist gehen wollte; und die Räder erhoben sich neben ihnen, denn der Geist des lebendigen Wesens war in den Rädern. (Hesekiel 1,20)

Es existieren keine unendlichen Paralleluniversen mit verschiedenen Möglichkeiten der Geschichtsentwicklung, wie dies die Wissenschaftler annehmen, denn dann müsste unter ihnen auch zumindest eines existieren, in dem die Menschheit nicht gefallen wäre, Jesus nie gestorben wäre und ein Erlösungsplan unnötig wäre. Diese Gedanken führen ins Chaos, das in der Ordnung Gottes nicht existieren darf und deshalb auch nicht existiert. Nur Satan wünschte sich solche Universen, denn dann gäbe es auch unendlich viele, in denen er den großen Kampf gewinnen würde.

Zeitreisen sind folglich nur unter der Kontrolle dessen, der die Zeit ist, möglich und nur den obersten leitenden Engeln direkt neben dem Thron Gottes vorbehalten. Die vier lebendigen Wesen, von denen eines der Engel Gabriel ist, der Luzifer ersetzte, können solche Zeitreisen auf Geheiß Gottes durchführen, sonst niemand.

Aber wie stellen wir uns jetzt die anderen drei Dimensionen vor, für die alle Erlösten „Augen“ und „Flügel“ erhalten werden? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir nur wieder nach oben sehen, wie uns Jesus riet. Wenn wir verstehen, dass unser Universum nur eine Projektion, d.h. ein dreidimensionaler Schatten der sechsdimensionalen Wirklichkeit ist, dann müssten wir im beobachtbaren Universum Dinge entdecken können, die uns erklären, wie wir uns die anderen Dimensionen vorstellen sollen. Gott möchte, dass wir aus dem Buch der Natur lernen, was auch eine Betrachtung der neuesten Ergebnisse der astronomischen Forschungen einschließt.

Alle Menschen, die staunend zu den Sternen aufsehen, sehnen sich danach, Augen wie Teleskope zu haben, um die Sterne näher betrachten zu können und sie wünschten sich ein Fortbewegungsmittel, um zu diesen Sternen- und Planetensystemen zu gelangen. Wie wir ein Blatt Papier falten können und so einem Flachland-Wesen einen schnellen Übergang von einem Blattrand zum anderen gestatten könnten, muss auch der dreidimensionale Raum in der nächsthöheren Dimension faltbar sein, um schnell und fast ohne Zeitverlust zu den Sternen fliegen zu können, da die astronomischen Distanzen nur in Jahren oder Jahrzehnten durch die Beschränkung der Lichtgeschwindigkeit in unserem projizierten Universum erreicht werden könnten. Wenn unser Universum nur eine Projektion ist, dann wird auch schnell klar, warum wir hier niemals schneller als das Licht reisen könnten! Denkt mal darüber nach.

Wurmlöcher, Gravitationssenken um schwarze Löcher, Hyperraumflüge und viele andere Begriffe wurden durch Wissenschaft, Pseudo-Wissenschaft und Science-Fiction geprägt, um diese leider unmögliche Reisegeschwindigkeit zu beschreiben. Immer geht es dabei um die 3D-Raumfaltung, um von einem Stern zum anderen weit schneller als mit Lichtgeschwindigkeit zu gelangen.

Die Sterne, die wir am Nachthimmel mit bloßem Auge sehen, stammen größtenteils aus unserer eigenen Galaxie, einer riesigen Anordnung von ca. 100 Milliarden Sternen mit ihren dazugehörigen Planeten, die wir natürlich ohne hochtechnologische Hilfsmittel wie das Hubble-Teleskop gar nicht sehen könnten. Es wäre ein riesiger Schritt für einen Menschen, dorthin gelangen zu können und die Wissenschaft weiß seit langem, dass unser Universum tatsächlich faltbar ist. Es geschieht tatsächlich dort, wo sich schwarze Löcher befinden. Zur Raumfaltung sind nur solch hohe Energien aufzuwenden, dass wir diesen Sprung in die nächste Dimension, die vierte Raumdimension, niemals mit technischen Mitteln bewerkstelligen könnten. Die Grenze unserer Quarantänestation sind folglich die drei ersten Dimensionen, und deshalb kann Satan dieses Universum genauso wenig bereisen wie wir. Ihm wurden vier seiner sechs Flügel ausgerissen und er kann sich nur in einem dreidimensionalen Würfel im Hyperkubus neben uns verstecken, damit wir ihn und seine Machenschaften nicht entdecken.

Damit ist die vierte Dimension erklärt: Es ist die Möglichkeit innerhalb unserer Galaxie von Stern zu Stern zu reisen und fremde Planeten zu besuchen, wie es auch einmal Satan gestattet war:

Und es geschah eines Tages, da kamen die Söhne Gottes, um sich vor Jahwe zu stellen; und auch der Satan kam in ihrer Mitte, um sich vor Jahwe zu stellen. Und Jahwe sprach zum Satan: Von woher kommst du? Und der Satan antwortete Jahwe und sprach: Vom Durchstreifen der Erde und vom Umherwandeln auf ihr. (Hiob 2,1 2)

Unsere scheibenförmige Balkenspiralgalaxie hat einen Durchmesser von ca. 100.000 Lichtjahren und eine Dicke in ihrer Mitte von ca. 12.000 Lichtjahren, dann kommt eine weitere Grenze, die auch die meisten Science-Fiction-Autoren nicht unerwähnt lassen: der Sprung zu einer der benachbarten Galaxien.

Man stelle sich einen leeren Raum von 2,4 bis 2,7 Millionen Lichtjahren vor! Das ist die Entfernung, die uns von Andromeda, unserer nächstgelegenen Nachbargalaxie, trennt. Bei Lichtgeschwindigkeit wären wir fast 3 Millionen Jahre unterwegs, um die Wesen an ihrem Rand zu besuchen, während der nächste Stern in unserer Heimatgalaxie in „nur“ viereinhalb Jahren zu erreichen wäre.

Warum hat Gott solch riesige leere Räume geschaffen? Es sind nicht nur wir, die sich das fragen, sondern alle Astronomen. Wir können auf geistlicher Ebene über eine Antwort nachdenken, was dem Wissenschaftler verwehrt ist, und die Antwort lautet: Da das wahre Universum ein sechsdimensionaler Raum ist, hat Gott ein dreidimensionales Spiegelbild geschaffen, damit wir die Dimensionsunterschiede verstehen können. Die leeren Räume dienen dazu, uns die verschiedenen Stufen der Reisemöglichkeiten durch Entfernungen deutlich zu machen.[11]

Das bedeutet, dass wenn wir in der vierten Dimension im Stande wären, problemlos innerhalb unserer Heimatgalaxie zu reisen, dass wir in der fünften Dimension auch andere Galaxien erreichen könnten! Könnt ihr euch nun die fünfte Dimension besser vorstellen?

Es ist eigentlich ganz einfach: Ihr lebt in einer Stadt und um in eure Arbeitsstelle zu gelangen, nehmt ihr ein Nahverkehrsmittel wie die U-Bahn oder den Stadtbus. Das entspräche der Reise in unserer Galaxie. Um aber in eine andere Stadt zu gelangen, würdet ihr ein anderes Verkehrsmittel benötigen: die Bahn oder einen Reisebus. Das spiegelt das Reisen innerhalb von verschiedenen Galaxien wieder, von denen es ca. 2 Billionen im Universum gibt.

So wie es auf der Erde viele Städte gibt, die sich in verschiedenen Ländern befinden, zeigt uns die moderne Forschung, dass sich auch Galaxien in sogenannten Galaxienhaufen oder Clusters (ca. 25 Milliarden) und Superclusters (ca. 10 Millionen) anordnen und dann wird der nächste Sprung in eine noch höhere Dimension nötig, denn nach einem Galaxienhaufen kommt eine noch unendlichere Leere. Jetzt sprechen wir von gänzlich unvorstellbaren Distanzen, die bei vielen Milliarden von Lichtjahren liegen. Während ein Reisender innerhalb eines Galaxienhaufens mit einem Durchmesser von einigen Millionen Lichtjahren noch mit der Reisegeschwindigkeit bzw. der Raumfaltung in der fünften Dimension auskommt, bräuchte er die sechste Dimension, um auch den Raum zwischen den Galaxienhaufen zu krümmen und von einem zum anderen zu gelangen. Das entspräche der Reise in einem Flugzeug von einem Land oder einem Kontinent zum anderen.

Super-Galaxienhaufen

Da Galaxienhaufen die größten bekannten Strukturen im beobachtbaren Universum (siehe oben) sind, haben wir damit auch die Grenze dessen erreicht, was Gott uns im Buch der Natur zeigen möchte. Wer Flügel für die sechste Dimension und die darunterliegenden hat, kann praktisch das gesamte geschaffene Universum bereisen. Das ist es, was uns Gott mit den sechs Flügeln der Seraphim sagen will.

Die Zahl der Engel

Haben wir ein gewisses Niveau der Weisheit nach acht Studienjahren in der Orion-Botschaft erreicht? Dann müssten wir jetzt auch in der Lage sein, alle Rätsel, für die Gottes Wort „Weisheit“ als Voraussetzung zu ihrer Lösung anzeigt, lösen können. Schon vor einiger Zeit versuchten wir uns an der Zahl des Tieres, die auch eines Menschen Zahl ist und erkannten, dass sie Adams Alter von 66 Jahren und 6 Monaten angibt, als er zusammen mit Eva in Sünde fiel.

Hier ist die Weisheit! Wer Verstand hat, der berechne die Zahl des Tieres, denn es ist eines Menschen Zahl, und seine Zahl ist 666. (Offenbarung 13,18)

Wenn es eine Zahl des Menschen gibt, dann muss es auch eine Zahl der Engel geben. Wie könnte diese lauten? Nach der Lektüre des obigen Kapitels dürfte es nicht mehr schwerfallen, die Antwort zu geben. Es ist die Zahl, die schon immer in der Orion-Konstellation bzw. in der Thronsaal-Vision dargestellt war.

Da sind vier lebendige Wesen um den Thron Gottes, von denen jedes sechs Flügel hat. Das letzte Wesen wendet uns sein Adlergesicht zu und schon immer wurde es als das der vier Wesen identifiziert, das Jesu Herrschaftsbereich als König des Himmels darstellen darf. Den Himmel bevölkern bekanntermaßen die Engel. Steht dann eine einzelne Sechs für die Himmelsbewohner?

Nein, denn der mit seinen Flügeln fliegende Adler kommt erst an der vierten Stelle der Aufzählung:

Und das erste ist gleich einem Löwen, das zweite gleich einem Kalbe, das dritte hat ein Angesicht wie ein Mensch, und das vierte ist gleich einem fliegenden Adler. (Offenbarung 4,7)

Wollten wir den Adler, der für die Engelswesen selbst steht, in einer Zahl ausdrücken, müssten wir die vierte Position des lebendigen Wesens ebenfalls mit darstellen und schreiben:

6666 = Engel

Jetzt dürfte klar ersichtlich sein, was die Zahl des Menschen sein muss. Das lebendige Wesen mit dem „Angesicht wie ein Mensch“ steht ausdrücklich an dritter Stelle. Also schreiben wir:

666 = Mensch

Das wird auch von Paulus bestätigt:

Denn nicht Engeln hat er die zukünftige Welt, von der wir reden, unterstellt. Es bezeugt aber einer irgendwo und spricht: «Was ist der Mensch, daß du seiner gedenkst, oder des Menschen Sohn, daß du zu ihm siehst? Du hast ihn ein wenig niedriger gemacht als die Engel, mit Herrlichkeit und Ehre hast du ihn gekrönt; alles hast du unter seine Füße getan.» (Hebräer 2,5-7)

Es ist nicht der Löwe und nicht das Kalb, die ein wenig niedriger gemacht sind als die Engel, sondern der Mensch, was durch die obige Ordnungszahl perfekt wiedergegeben wird.

Niemand verstand bisher den tieferen Sinn des Niedrigeren im Schöpfungsrang des „niedriger Gemachten“. Es ist die Abwesenheit der Adlerflügel, die uns Menschen auszeichnet. Auch wir bestehen aus den kleinsten Bauteilen der Welt, den Superstrings, die sechs Dimensionen haben, deshalb werden auch wir durch eines der lebendigen Wesen dargestellt. Diese „Flügel“ reichen jedoch bis hinauf zur zehnten Dimension des unerwünschten Chaos. Deshalb zeichnet jede Schöpfungsstufe, vom säugenden Raubtier über das milchgebende Nutztier zum intelligenten Menschen, die Zahl Sechs aus, da alles Geschaffene aus der gleichen Grundsubstanz besteht. Wir leben jedoch in einem dreidimensionalen Raum-Universum und haben weder Augen noch Fortbewegungsorgane für die vierte, fünfte und sechste Dimension. Diese Entwicklungsstufe erreichen nur die Engel als die höchste Ordnung der Schöpfung.

Welch Grauen muss einen Engel umfangen, dem die Flügel gestutzt wurden und der sich unfreiwillig in den Abgrund der Dreidimensionalität gestürzt sieht? Man stelle sich den Hass und die Rachsucht des Unterworfenen und seiner Mitunterworfenen vor, die sich auf diesem Planeten gegen die entlädt, die ihre ehemaligen Ehrenplätze einnehmen sollen!

Die Warnung Gottes an uns Menschen in der Zahl 666 des Tieres liegt darin, dass wir ein Bewusstsein dafür entwickeln sollen, dass gefallene Engel die Gestalt von Menschen angenommen haben. Nicht jeder Mensch, der uns begegnet, ist wahrlich ein Mensch, sondern viele sind gefallene Engel in dieser Verkleidung und erinnern sich mit Sehnen an ihre wahre Herkunft. Weil die als Menschen Geschaffenen die Warnung aus Mangel an Weisheit nicht verstehen, können sie Satan in seiner Menschengestalt als Papst Franziskus nicht erkennen.

Wenn es dem Menschen jedoch an Weisheit fehlt, dann ist seine Zahl nicht mehr die erste Ordnungszahl der Intelligenz, sondern die des Kalbes, das ohne Einsicht zur Schlachtbank geführt wird. Somit erniedrigt sich der unweise Mensch selbst auf die Zahl des Ochsen 66. Gelingt es Satan, den Menschen zum Raubtier zu machen und andere zu verfolgen und zu töten, bleibt nur noch eine Sechs für das Material übrig, mit dem der Unglückliche erschaffen wurde und auch dieses vergeht bald im Feuer der Wiederkunft seines Schöpfers.

Wer erhebt uns aus dem Abgrund hinauf in die Welt der Flügelhabenden? Es ist der menschgewordene Christus, mit dem wir sogar ein wenig höher als die Engel aufsteigen dürfen, wenn wir den Standard für unsere wahre Heimat erreichen. Möge Gott uns Weisheit, Liebe und Kraft schenken, gute Leiter der zukünftigen Welt zu sein, für die wir mit unserer hohen Berufung auserkoren sind und uns der Ordnungszahl 6666 (4 × 6 = 24 Throne der Menschen) würdig erweisen, immer mit dem Bewusstsein, dass wir alles, was wir sind und sein werden, nur dem Einen, dem 777, zu verdanken haben.

1.
Wir werden uns später noch überlegen müssen, wie es möglich war, dass die Propheten alle 12 Grundlagen erfassen konnten, wenn die Heilige Stadt mit einer hohen Mauer umgeben ist, über die sie hinweg aufschauen mussten, denn eigentlich hätten sie nur die spitz zulaufenden Dreiecke sehen können und keine Ahnung von den vier Quadraten der Grundfläche gehabt. Beide sagen aber eindeutig, dass sie 12 Grundlagen sahen. 
2.
Ernie Knoll, Sei wachsam, denn ich komme – Als wir in dem Korridor stehen, lässt der Engel meine rechte Hand los. Ich empfinde ein Gefühl der Trennung, das ich nicht beschreiben kann und einfach nicht spüren will. Durch all die Dinge hindurch, die ich gesehen habe, war er bei mir und hatte meine Hand gehalten. Er tritt zurück und plötzlich überkommt mich ein Gefühl unglaublichen Glücks. Ich beobachte, wie der Engel, der bis zu diesem Moment ungefähr auf gleicher Höhe mit mir war, auf seine normale Körpergröße anwächst, meiner Einschätzung nach ca. 4,50 Meter. Ich sehe, wie seine Flügel aus seinem Rücken hervorkommen und sich entfalten und entfalten, und noch einmal entfalten und er die Flügel ganz aufspreizt. Ich bemerke, dass sie bogenförmig geschwungen sind und mich an einen Falken erinnern. Ich schaue zu ihm auf und frage: „Sind die Flügel echt oder nur symbolisch?“ Er lächelt mich an und die Grübchen werden noch tiefer. Er antwortet: „Du bist wirklich der Mutige, nicht wahr?“ Er schwingt einmal mit seinen riesigen Flügeln und ist augenblicklich hoch oben in der Luft. Er schaut mich an und sagt: „Wenn du deinem Erlöser treu bleibst, wirst du es herausfinden.“ Dann lächelt er das strahlendste Lächeln. 
3.
Offenbarung 21,17 – Und er maß ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, eines Menschen Maß, das ist des Engels. 
4.
Johannes 16,12 – Noch vieles habe ich euch zu sagen, aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. 
6.
Offenbarung 21,14 – Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundlagen, und auf denselben zwölf Namen der zwölf Apostel des Lammes. 
7.
Jona 4,10-11 – Und Jahwe sprach: Du erbarmst dich des Wunderbaumes, um welchen du dich nicht gemüht und den du nicht großgezogen hast, der als Sohn einer Nacht entstand und als Sohn einer Nacht zu Grunde ging; und ich sollte mich Ninives, der großen Stadt, nicht erbarmen, in welcher mehr als hundertundzwanzigtausend Menschen sind, die nicht zu unterscheiden wissen zwischen ihrer Rechten und ihrer Linken, und eine Menge Vieh? 
8.
Nichol, F. D. (1978; 2002). Der Bibelkommentar der Siebenten-Tags-Adventisten, Band 4 (1117). Review and Herald Verlag. 
9.
Ich habe diese Frage schon einmal in der Serie Der Zorn Gottes gestellt. 
10.
All die Studienzeit hindurch begleiteten mich heftigste Schulterschmerzen, die erst bei Niederschrift dieser Zeilen besser wurden, als eine wunderbare Harmonie in allem sichtbar wurde, was wir erkennen durften und Jesus selbst unsere Studien über die Heilige Stadt als himmlischer Notar beglaubigt hatte. 
11.
Es ist auch eine Eigenschaft der Projektion. Stell dir vor, du hast ein altes Dia, das nur ein paar Zentimeter klein ist. Dort stehst du mit deinem Ehepartner oder einem Freund, der auf dem Dia nur einen Zentimeter von dir entfernt ist. Wenn du das Dia mit einem Projektor an eine 10 Meter hohe und breite Wand projizierst, wirst du von der Person dort einige Meter entfernt stehen. Die Abstände des Originals sind also weit geringer, als die in der Projektion! 
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